MietpreisCheck - Wie fair ist der Mietpreis für Ihre Wohnung?

Die Ermittlung der ortsüblichen Vergleichsmiete ist meist mit Aufwand verbunden. Eine erste Einschätzung erhalten Sie aber schon jetzt mit dem MietpreisCheck von ImmobilienScout24.

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Aktuelles zum Thema Mietpreisbremse

07.01.2016 Bayern revidiert die Mietpreisbremse

Nach nur 5 Monaten seit Inkrafttreten der Mietpreisbremse legt Bayern eine Neufassung der Verordnung vor. Statt in 144 gilt die Mietpreisbremse ab dem neuen Jahr nur noch in 137 Gemeinden, auch sonst gab es Veränderungen auf der Liste..... weiterlesen

07.01.2016 In Brandenburg gilt die Mietpreisbremse

Die Landesregierung Brandenburg hat die Mietpreisbremse in 31 Kommunen eingeführt. Vor allem die Mieter in den an Berlin angrenzenden Bezirken sollen entlastet werden.... weiterlesen

30.11.2015 – Seit 27. November gilt in Hessen die Mietpreisbremse

Am 27. November 2015 ist in Hessen in 16 Gemeinden und kreisfreien Städten die Mietpreisbremse in Kraft getreten. Nicht überall gilt die Verordnung zur Mietenbegrenzung flächendeckend – in einigen Kommunen sind nur bestimmte Lagen betroffen, so auch in Frankfurt am Main... weiterlesen

18.11.2015 – Mietpreisbremse auch für Bremen

Die Mietpreisbremse gilt ab 1. Dezember 2015 in der Stadt Bremen. Das hat der Bremer Senat am 17. November beschlossen. Bremerhaven ist von der Verordnung ausgenommen... weiterlesen

09.11.2015 – Brandenburg will die Mietpreisbremse bis Anfang 2016 umsetzen

Die Landesregierung Brandenburg plant, die Mietpreisbremse bis spätestens Anfang 2016 einzuführen. Wo die Mietpreisbremse greifen wird, ist noch nicht entschieden. Potsdam gilt allerdings als sicher. „Die Landesregierung geht davon aus, dass die Landeshauptstadt Potsdam die Kriterien für die Einführung der Mietpreisbremse erfüllt“, so die Infrastrukturministerin Kathrin Schneider... weiterlesen

05.11.2015 - Schleswig-Holstein führt im Dezember die Mietpreisbremse ein

Ab 01. Dezember 2015 soll die Mietpreisbremse in Schleswig-Holstein für zwölf Kommunen mit knappem Wohnraum gelten. Das hat die Landesregierung beschlossen. Betroffen sind vor allem Gemeinden im Hamburger Speckgürtel. Aber auch in Kiel, auf Sylt und auf Föhr werden Mieterhöhungen in Zukunft gedeckelt... weiterlesen

26.10.2015 - Mietpreisbremse in Erfurt und Jena ab 2016 geplant

Nach Plänen der Landesregierung Thüringen soll die Mietpreisbremse ab Januar 2016 in Erfurt und Jena greifen. Das teilte das zuständige Ministerium für Infrastruktur mit. Beide Städte weisen demnach einen angespannten Wohnungsmarkt auf. In Weimar ist eine Einführung aktuell nicht vorgesehen.

22.9.2015 - In Mainz, Trier und Landau gilt künftig die Mietpreisbremse

Das Landeskabinett hat die Mietpreisbremse für die Universitätsstädte Mainz, Trier und Landau beschlossen. Nach der Verkündung im Gesetz- und Verordnungsblatt wird sie in Kraft treten. Ab diesen Zeitpunkt dürfen die Mieten für neu abgeschlossene Mietverträge maximal zehn Prozent über der ortsüblichen Vergleichsmiete liegen. Neubauten, die nach dem 1. Oktober 2014 erstmalig bezogen wurden, und umfassend sanierte Wohnungen liegen nicht im Wirkungsbereich der Mietpreisbremse.

26.8.2015 - Berlin: Zweiter Monat Mietpreisbremse

Der dämpfende Effekt der Mietpreisbremse auf die Angebotsmieten scheint sich im Juli weiter fortzusetzen. So sind die Angebotsmieten im letzten Monat in Hamburg deutlich gesunken, in Berlin stagnieren sie. Das zeigt eine aktuelle Analyse des Immobilienportals ImmobilienScout24, bei der knapp 20.000 aktuelle Mietobjekte... weiterlesen

14.07.2015 - Bayern führt ab 1. August die Mietpreisbremse ein

Die bayerische Staatsregierung hat entschieden, in 144 Städten und Gemeinden die Mietpreisbremse einzuführen. Ein großer Teil davon befindet sich in Oberbayern. Die Novelle tritt am 1. August in Kraft. Ab diesem Zeitpunkt darf die Miete bei Neuvermietungen von Bestandswohnungen in den betroffenen Gebieten maximal zehn Prozent oberhalb der ortsüblichen Vergleichsmiete liegen.

Die Mietpreisbremse gilt in kreisfreien Städten wie München, Ingolstadt, Regensburg, Landshut, Rosenheim und Aschaffenburg, aber auch in Studentenstädten wie Erlangen, Fürth, Nürnberg und Würzburg. Neben Oberbayern wird die Novelle auch in Gebieten der Regierungsbezirke Niederbayern, Oberpfalz, Schwaben, Oberfranken, Mittelfranken und Unterfranken wirksam.

08.07.2015 - Berlin: Mietpreisbremse zeigt Wirkung

Die Mietpreisbremse dämpft die Mietentwicklung in Berlin. Denn mit dem Inkrafttreten des Gesetzes im Juni 2015 sind die Angebotsmieten um über drei Prozent gesunken.

Das zeigt eine aktuelle Analyse des Immobilienportals ImmobilienScout24, bei der rund 30.000 aktuelle Mietobjekte in Berlin und in drei weiteren Metropolen ausgewertet wurden... weiterlesen

24.06.2015 - Ab 1. Juli gilt in Nordrhein-Westfalen die Mietpreisbremse

Das Landeskabinett von Nordrhein-Westfalen hat beschlossen, die Mietpreisbremse am 1. Juli 2015 geltend zu machen. Die Novelle zur Regulierung der Mietpreise in angespannten Wohnräumen tritt in 22 Kommunen in Kraft.

Die Mietpreisbremse gilt in Boom-Städten entlang der Rheinschiene, darunter Köln, Düsseldorf und Bonn. Auch kleinere Städte im Speckgürtel der Rhein-Metropolen und die Universitätsstädte Aachen, Bielefeld und Münster fallen in den Gültigkeitsbereich der Mietregulierung.

24.06.2015 - Hamburg führt am 1. Juli 2015 flächendeckend die Mietpreisbremse ein

Nach langen Gesprächen einigten sich die Koalitionsparteien SPD und Grüne mit den Verbänden. Das Ergebnis: Die Mietpreisbremse gilt in Hamburg im gesamten Stadtgebiet ab dem 1. Juli 2015. 

Ein Gutachten belegte, dass der Wohnungsmarkt in ganz Hamburg angespannt ist. Damit sind die Voraussetzungen für die Mietpreisbremse geschaffen. Der Hamburger Senat hat die Novelle mit der maximalen Geltungsdauer von fünf Jahren erlassen.

01.06.2015 - Mietpreisbremse tritt in Kraft

Ab sofort tritt das neue Gesetz zur Regelung von Mieterhöhungen in Kraft. Die sogenannte Mietpreisbremse besagt, dass Mieten in Gebieten mit angespanntem Wohnungsmarkt bei Neuvermietungen maximal 10 Prozent über der ortsüblichen Vergleichsmiete liegen dürfen.  Der Gesetzgeber möchte damit explosionsartig steigenden Mieten in Ballungsräumen entgegenwirken.

Jedes Bundesland muss die Gebiete mit knappem Wohnungsangebot selbst bestimmen. Berlin hat sich bereits entschieden und setzt die Neuregelung unmittelbar um, hier gilt die Mietpreisbremse ab sofort im gesamten Stadtgebiet. Weitere Bundesländer ziehen in der nächsten Zeit nach.

ImmobilienScout24 informiert Sie regelmäßig über den Stand der Mietpreisbremse in den einzelnen Bundesländern. Lesen Sie jetzt auch, was das neue Gesetz für Sie bedeutet … mehr

11.05.2015 – Amtsgericht Berlin-Charlottenburg kippt Berliner Mietspiegel 2013

Das Gericht hat den 2013 veröffentlichten Berliner Mietspiegel für ungültig erklärt. Laut Richterin sind die Angaben nicht nach wissenschaftlichen Grundsätzen erstellt. Beispielsweise sei die Einteilung in einfache, mittlere und gehobene Wohnlage ungenau. Die Rechtsprechung  berief sich bei der Urteilsfindung auf das Gutachten eines einzelnen Sachverständigen.

Für die Berliner Senatsverwaltung ist das Urteil des Amtsgerichts Berlin-Charlottenburg eine Einzelfallentscheidung, die keine Auswirkung auf die Einführung der Mietpreisbremse in Berlin hat.  Um die neue Regelung in Berlin zu stoppen, müsste gegen den neuen Mietspiegel 2015 Klage erhoben werden. Der Mietspiegel bildet unter anderem die Grundlage für die Umsetzung der Mietpreisbremse. Jedoch sind die Kriterien nicht einheitlich geregelt, weshalb die Übersicht der Vergleichsmieten von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich ausfällt. Das lokal zuständige Gericht entscheidet über die Gültigkeit des jeweiligen Mietspiegels.

Das Berliner Urteil könnte weitere Klagen in anderen Bundesländern nach sich ziehen.


Das bedeutet die Mietpreisbremse für...

Mieter

  • Vor allem in begehrten Wohnlagen mit knappem Angebot dürfte sich der Anstieg der Mieten langsamer als bisher fortsetzen.
  • Wenn Sie eine neue oder umfassend modernisierte Wohnung mieten wollen, sollten Sie sich nicht allzuviel Hoffnung auf eine Preisreduzierung machen – denn hier gilt die Mietpreisbremse nicht.
  • Stellen Sie nach dem Abschluss des Mietvertrags fest, dass die Preisobergrenze überschritten wird, rügen Sie einen Verstoß gegen die Mietpreisbremse und verlangen Sie von Ihrem Vermieter Auskunft über die Zulässigkeit dieser Miete. Gekürzt werden darf in solchen Fällen nur der Mietanteil, der nachweislich oberhalb der Zehn-Prozent-Grenze liegt.

Eigentümer

  • Sie müssen bei einer Neuvermietung darauf achten, ob der Standort der Wohnung vom Bundesland als Gebiet mit angespanntem Wohnungsmarkt eingestuft ist.
  • Wenn Sie eine umfassende Modernisierung durchgeführt haben, sollten Sie prüfen, ob aufgrund des Investitionsumfangs die Mietpreisbremse nicht für diese Wohnung gilt.
  • Bei einer Neuvermietung in betroffenen Gebieten sollten Sie bei der Ermittlung des Mietpreises klären, ob die Obergrenze von ortsüblicher Vergleichsmiete plus maximal zehn Prozent eingehalten wird.
  • Haben Sie wirksam eine Miete vereinbart, die oberhalb der Mietpreisbremse liegt, ist eine Senkung der Miete nicht erforderlich – weder im laufenden Mietverhältnis noch bei Neuvermietung.

Makler

  • Stellen Sie Ihre Beratungsleistung bei der Vermittlung von Mietimmobilien in den Vordergrund! Nutzen Sie so die neue Gesetzeslage, um Suchenden und Eigentümern Sicherheit zu geben.
  • Zentrale Aufgaben wie die Ermittlung der ortsüblichen Vergleichsmiete in Gebieten mit angespanntem Wohnungsmarkt sollten zu Kernkompetenzen werden, die es nun stärker hervorzuheben gilt.
  • Sie haben das Wissen um die rechtlichen Ausnahmen, z.B. Modernisierung. Setzen Sie diese Kompetenz geschickt ein!

Wer von der Mietpreisbremse wirklich profitiert

Wie wird sich die Mietpreisbremse auswirken, sobald das Gesetz in Kraft getreten ist? Vor dieser Frage stehen nun viele Vermieter und Mieter. Fakt ist: Manche werden von der Mietpreisbremse profitieren, manche werden gewisse finanzielle Abstriche in Kauf nehmen müssen.

Auf den ersten Blick scheint es, dass alle Mieter nun auf breiter Front vor starken Mieterhöhungen geschützt wären. Das stimmt nicht, weil das Gesetz nur für bestimmte Immobilien und Vermietungssituationen gilt: Betroffen ist nur die Wiedervermietung einer Wohnung oder eines Hauses. Auf das laufende Mietverhältnis hat die Mietpreisbremse keinen Einfluss. Damit kommen die Neuregelungen in erster Linie denen zugute, die vor einem Umzug stehen und eine neue Wohnung mieten wollen.


Wem als Mieter die Mietpreisbremse wirklich hilft

Überdies soll die Mietpreisbremse nur in Städten und Gemeinden zur Anwendung kommen, die von der zuständigen Landesregierung als Gebiete mit angespanntem Wohnungsmarkt ausgewiesen werden. Ab Inkrafttreten des Gesetzes können die Bundesländer Rechtsverordnungen erlassen, die solche Gebiete für maximal fünf Jahre bestimmen. Wird ein Gebiet nicht als angespannter Wohnungsmarkt eingestuft, sollen auch keine gesetzlichen Einschränkungen bei der Berechnung der Miete gelten.


Wie die Mietpreisbremse funktioniert

Wenn eine nicht umfassend modernisierte Bestandswohnung in einem Gebiet mit angespanntem Mietmarkt liegt, muss der Vermieter bei einer Wiedervermietung darauf achten, dass die Miethöhe die gesetzlichen Vorgaben nicht überschreitet.

Zur Ermittlung der ortsüblichen Vergleichsmiete werden üblicherweise die Mieten herangezogen, die im örtlichen, qualifizierten Mietspiegel zu finden sind. Dabei ist darauf zu achten, dass die Wohnung in Bezug auf Lage, Baujahr, Ausstattung und Größe in die richtige Vergleichskategorie eingeordnet wird. Ansonsten kann die ortsübliche Miete durch Sachverständigengutachten ermittelt werden.

Wenn die verlangte Miete um mehr als 10 Prozent über der örtlichen Vergleichsmiete liegt, greift eine "Kappungsgrenze". Die Folge: Der Vermieter muss die Miete im Ernstfall so weit reduzieren, dass die 10-Prozent-Grenze nicht mehr überschritten wird. Beispiel: Beträgt die ortsübliche Vergleichsmiete 6,00 Euro pro Quadratmeter, darf der Vermieter einer entsprechenden Wohnung bei einer Wiedervermietung maximal 6,60 Euro pro Quadratmeter verlangen.


Begrenzte Auswirkungen auf Mieter und Vermieter

Zusammenfassend lässt sich festhalten: Nur ein Teil der Mieter und Vermieter wird von der Mietpreisbremse betroffen sein.

Aufseiten der Mieter profitieren diejenigen, die in einer Stadt mit angespanntem Wohnungsmarkt auf der Suche nach einer neuen Mietwohnung sind – vorausgesetzt, sie konzentrieren sich bei ihrer Suche nicht ausschließlich auf Neubauwohnungen oder umfassend sanierte Wohnungen. Künftig können sie davon ausgehen, dass bei hoher Nachfrage die Mietpreise bei der Wiedervermietung nicht ins uferlose steigen.

Für Vermieter ändert sich praktisch nichts, solange das bestehende Mietverhältnis weitergeführt wird. Erst beim Auszug des Mieters gilt es zu prüfen, ob die Mietpreisbremse anzuwenden ist und wie hoch in diesem Fall die neue Miete höchstens sein darf.


Mietpreisbremse in Deutschland - Das planen die Bundesländer