Immobilienrente

Die Immobilienrente stellt eine Möglichkeit für Rentner dar, ihren Lebensunterhalt aufzubessern, indem sie ihre Rente aufstocken. Ermöglicht wird diese Zusatzrente durch die Aufnahme einer Hypothek auf die eigene Immobilie. Dies setzt jedoch voraus, dass Interessenten eine bereits abgezahlte Immobilie besitzen und ein Mindestalter von 65 Jahren nachweisen können.

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Besonders in den USA und Großbritannien ist das Modell der sogenannten Umkehrhypothek schon seit einiger Zeit gängige Routine bei Rentnern. Die Immobilienrente bietet sich an, wenn Sie Ihr gesamtes Vermögen in eine Immobilie investiert haben, die nun auch vollständig abgezahlt ist, Sie allerdings keine finanziellen Mittel für Reparaturen oder Modernisierungen mehr zur Verfügung haben. Im Rahmen einer Baufinanzierung des Eigenheims, wenn auf größere Anschaffungen oder Reisen verzichtet werden muss oder altersgerechte Wohnanpassungen vorgenommen werden müssen, ist eine Immobilienrente von Vorteil.

Wie funktioniert die Immobilienrente?

Das Vorgehen ist stets dasselbe: Der Kreditnehmer verrentet als Eigentümer seines Hauses oder seiner Wohnung seine Immobilie bei einem Finanzinstitut. Dafür bekommt er einen Kredit bereitgestellt, für den er keine Zinsen oder Tilgungen zahlen muss. Auf diese Weise können Rentner zumindest einen gewissen Anteil ihres Immobilienvermögens in liquide Mittel umwandeln. Die Kreditsumme und die über die Jahre angelaufenen Zinsen werden erst nach dem Tod oder Auszug des Eigentümers sowie nach Verkauf des Hauses fällig. Die Bank begleicht erst dann den Kredit aus dem Verkaufserlös der Immobilie. Oft wird dieses Verfahren auch Leibrente oder Zeitrente genannt. Im Todesfall können die Erben das Haus allerdings auch behalten und die Schulden selbst tilgen. Nach diesem Prinzip der Umkehrhypothek nimmt der zu tilgende Darlehensbetrag im Laufe der Zeit eher zu, im Gegensatz zu üblichen Bankdarlehen, bei denen die Schulden mit Vergehen der Zeit abnehmen.

Welche Voraussetzungen müssen gegeben sein?

Eine Altersvorsorge mithilfe der Immobilienrente gewinnt zunehmend an Attraktivität. Um eine Immobilie verrenten zu können, müssen einige, vom Anbieter festgelegte Bedingungen erfüllt werden. Eine häufige Voraussetzung ist, dass die Immobilie bereits vollständig abbezahlt sein muss oder zumindest nur in geringem Maße belastet sein darf. Weiterhin ist es bei vereinzelten Anbietern vonnöten, das Eigenheim während der Rentenlaufzeit instand zu halten. Dafür wird Ihnen ein lebenslanges Wohnrecht in der Immobilie gewährt. Bei einer Einmalzahlung beläuft sich die finale Darlehenshöhe auf den Marktwert der Immobilie. Maximal 15 bis 35 Prozent des Immobilienwerts werden allerdings ausgezahlt. Die Differenz wird für die späteren Zins- und Tilgungszahlungen benötigt. Sollten Sie sich für eine monatliche Rentenzahlung entschieden haben, erhalten Sie 60 bis 80 Prozent des Beleihungswertes der Immobilie in gleichbleibenden Monatsraten bis zum 110. Lebensjahr ausgezahlt. Es können auch kürzere Laufzeiten mit höheren monatlichen Rentenzahlungen vereinbart werden. So ist eine optimale und vor allem flexible Gestaltung der Rente möglich.

Wann lohnt sich eine Immobilienrente?

Die Immobilienrente lohnt sich vor allem für kinderlose Rentner, für die ein Verkauf der Immobilie und damit ein Umzug in eine andere Wohnung nicht mehr infrage kommen. Auch zur Immobilienfinanzierung kann das Darlehen der Immobilienrente genutzt werden. Fallen kostenintensive Arbeiten oder Umbauten an, so kann auf die Rücklagen des Kredites zugegriffen werden.

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Vergleichen lohnt sich. Das gilt insbesondere für die Finanzierung einer Immobilie.