Mit der Kubatur ist das Volumen eines Bauwerks gemeint. Diese wird unabhängig von dessen Gestaltung und Materialbeschaffenheit bestimmt und ist geometrisch messbar. In der Architektur, im Bauwesen und in der Immobilienbewertung beschreibt die Kubatur auch die Form eines Baukörpers.

In der Restauration hat die Kubatur eine weitere Bedeutung. Der Begriff wird gern angebracht, wenn es darum geht, ein neues Bauwerk, welches einem zuvor abgerissenen ähnelt, zu beschreiben. Oft verwendet man die Formulierung, der Neubau entspreche der Kubatur, also dem Volumens des früheren Bauwerkes.

Auch wenn sich "Kubatur", das aus dem lateinischen Sprachgebrauch stammt, vom Wort Kubus, also Würfel ableitet, wird es heute für Gebäude aller Art gebraucht, auch wenn sie nicht die Form eines Würfels aufweisen. 

Wie wird die Kubatur berechnet?

Das Volumen eines Bauwerkes ist wichtig, um die Immobilie zu bewerten. Vom Volumen des Bauwerks hängt auch die Effizienz der späteren Nutzung ab. Um die Kubatur eines Gebäudes zu errechnen, müssen verschiedene Größen bekannt sein.

Zunächst muss klar sein, über wie viele Räume die Immobilie verfügt. Auch das Geschoss muss definiert werden. Von jedem Raum müssen zusätzlich die Breite, Länge und Höhe bekannt sein. Verfügt der Raum über eine Schräge, dann muss auch diese in die Berechnung der Kubatur einfließen. Der Brutto-Rauminhalt muss für jeden Raum einzeln berechnet werden. Dies ist unabdingbar, da die einzelnen Räumlichkeiten der Immobilie unterschiedlich beschaffen sind. Die Ermittlung der Kubatur für ein gesamtes Gebäude sollte einem Fachmann überlassen werden.

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