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Wenn du aktuell Nachrichten zum Thema Heizung oder Energie liest, wirkt vieles widersprüchlich. Das liegt daran, dass bestehende Regeln gelten, während gleichzeitig neue geplant werden. Das sorgt für Verunsicherung. Denn du musst zwischen aktuellem Recht und politischen Plänen unterscheiden.
Das Gebäudeenergiegesetz (GEG) regelt Heizung, Dämmung und Energieverbrauch.
Die 65 %-Regel gilt – aber nicht sofort für alle Gebäude.
Wichtige Fristen laufen bis 2026, 2028 und 2045.
Der Energieausweis wird ab 2026 deutlich wichtiger.
Ein neues Gesetz könnte das GEG ab 2026 verändern.
Das Gebäudeenergiegesetz, kurz GEG, ist das wichtigste Gesetz für dein Haus, wenn es um Energie geht. Es legt fest, wie viel Energie ein Gebäude verbrauchen darf und welche Technik eingesetzt werden soll. Es betrifft sowohl Neubauten als auch bestehende Häuser. Ziel ist es, Energie zu sparen und den CO₂-Ausstoß zu senken.
Das Gesetz enthält mehrere zentrale Vorgaben, die du kennen solltest.
Eine der wichtigsten ist die sogenannte 65 %-Regel. Neue Heizungen sollen überwiegend mit erneuerbaren Energien betrieben werden. Außerdem gibt es:
eine Austauschpflicht für sehr alte Heizungen (älter als 30 Jahre)
Vorgaben zur Dämmung von Dach und Leitungen
strengere Effizienzstandards für Neubauten
Diese Regeln greifen jedoch nicht überall sofort.
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Ein entscheidender Punkt ist der Zeitplan. Viele Regeln gelten gestaffelt.
Seit 2024 gilt die 65 %-Regel nur für Neubauten in neuen Baugebieten. Für bestehende Häuser ist sie an die kommunale Wärmeplanung gekoppelt.
Die wichtigsten Fristen sind:
bis 30.06.2026: große Städte müssen Wärmepläne vorlegen
bis 30.06.2028: alle Kommunen müssen folgen
bis 2045: Gebäude sollen klimaneutral sein
Das bedeutet: Du hast in vielen Fällen noch Zeit.
Die klare Antwort ist: Nein. Bestehende Heizungen dürfen weiterlaufen. Auch Reparaturen sind erlaubt. Erst wenn deine Heizung kaputt ist oder ersetzt wird, greifen die neuen Regeln. Und auch dann oft erst nach Vorliegen der Wärmeplanung.
Der Energieausweis zeigt, wie energieeffizient dein Haus ist. Er ist Pflicht, wenn du verkaufen oder vermieten willst. Er enthält eine Energieklasse und Kennwerte zum Verbrauch oder Bedarf. Viele unterschätzen seine Bedeutung. Doch genau das ändert sich jetzt. Die EU hat neue Regeln beschlossen, die bis 2026 umgesetzt werden müssen.
Künftig wird es:
eine einheitliche Skala von A bis G geben
strengere Bewertungen
mehr Vergleichbarkeit innerhalb Europas
Das bedeutet konkret: Viele Gebäude rutschen in schlechtere Klassen. Das kann sich direkt auf den Wert deiner Immobilie auswirken.
Aktuell plant die Bundesregierung ein neues Gesetz, das das GEG teilweise ersetzen soll. Ein erster Entwurf wurde Anfang 2026 vorgestellt. Ein Inkrafttreten wird für Mitte 2026 diskutiert.
Die bisherigen Pläne zeigen eine klare Richtung:
die 65 %-Regel könnte abgeschwächt oder ersetzt werden
mehr Freiheit bei der Wahl der Heizung
stärkere Nutzung von grünen Gasen oder synthetischen Brennstoffen
Gleichzeitig bleibt das Ziel bestehen: Gebäude sollen langfristig klimaneutral werden.
Das GEG gilt aktuell. Das neue Gesetz ist noch nicht beschlossen. Entscheidungen solltest du immer auf Basis des aktuellen Rechts treffen.
Es lohnt sich, den Zustand deiner Immobilie zu kennen. Ein Energieausweis oder eine Energieberatung kann dir Klarheit geben. Wenn du früh planst, kannst du Maßnahmen sinnvoll und kosteneffizient umsetzen.
Das GEG gibt klare Regeln und Fristen vor. Gleichzeitig stehen Änderungen bevor. Wenn du dich jetzt informierst und strategisch planst, bleibst du flexibel und sicherst langfristig den Wert deiner Immobilie.
Tipp: Schau dir die Webinar-Aufzeichnung mit Sven Johns vom 18.3.2026 an. Dort werden die wichtigsten Änderungen verständlich erklärt.

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Als Redakteurin für Vermietet.de und ImmoScout24 hat sich Yvonne Häusler über einen Zeitraum von mehr als 4 Jahren intensiv mit Themen rund um Immobilien und Vermietung auseinandergesetzt. Als Expertin für Immobilienmodernisierung beschäftigt sie sich insbesondere mit der Energiewende, dem Ausbau von Photovoltaikanlagen und Solarthermie. Ihr Hauptaugenmerk liegt dabei stets darauf, komplexe Sachverhalte für die Leser verständlich aufzubereiten.
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