Rendite

Rendite und Renditeberechnung

Als Rendite wird grundsätzlich das Verhältnis bezeichnet, das sich aus der Höhe des Ertrags und des eingesetzten Kapitals ergibt. Gewissermaßen handelt es sich hierbei um die effektive Verzinsung, also den Gewinn nach Abzug aller Kosten und Gebühren.

Baufinanzierungsrechner

Die Rendite wird in Prozent angegeben, was sie vergleichbar macht. In puncto Geldanlage stellt sie das wichtigste Kriterium zur Bewertung des Risikos dar. Eine höhere Rendite setzt hiernach ein tendenziell höheres Ausfallrisiko voraus. Der Anleger kann mithilfe der Renditeberechnung die Substanz einer Anlage bewerten, indem er sie in Relation zum Risiko und allgemeinen Aufwand setzt. Hinsichtlich der Baufinanzierung stellt die Rendite vor allem bei Immobilien als Kapitalanlage eine der wichtigsten Kennziffern dar.

Welche Immobilien eignen sich zur Kapitalanlage?

Vor allem in Zeiten niedriger Bauzinsen stellen Immobilien eine der beliebtesten Anlageformen dar. Denn hierdurch kann der Tilgungsanteil der monatlichen Annuität höher ausfallen, gleichzeitig bleibt sie auf einem vertretbaren Niveau und die Finanzierungsdauer insgesamt fällt kürzer aus. Ob sich der Ertrag allerdings rechnet, und zwar hinsichtlich des eingesetzten Kapitals, darüber gibt die Rendite Auskunft. Bei vermieteten Objekten ist deshalb auch von einer Mietrendite oder dem Mietzins die Rede. Hierfür werden die Nettomietrendite und die Effektivverzinsung der Immobilienfinanzierung in Bezug zueinander gesetzt. Die Nettomietrendite stellt den Betrag in Prozent dar, der jährlich in Bezug zur Investitionssumme erwirtschaftet wird. Liegt diese über dem Effektivzins der Immobilienfinanzierung, wird tatsächlich ein Gewinn erzielt. Mietshäuser mit kleinteiligen Wohneinheiten eignen sich als Kapitalanlage, da die Nettomonatskaltmiete je Quadratmeter im Normalfall höher ausfällt. Auch jene Immobilien, die unter Denkmalschutz stehen und für deren Erhalt es staatliche Subventionen oder Förderungen gibt, können eine höhere Rendite einbringen.

Höhere Renditen durch Abschreibungen

Die Rendite bei einer vermieteten Immobilie bleibt nicht für alle Zeiten auf demselben Niveau. Bauliche Maßnahmen, wie Erhaltungsarbeiten oder auch Modernisierungen, erhöhen die Investitionssumme. Auch müssen effektiv Rücklagen gebildet werden, die langfristig die tatsächliche Verzinsung verringern. Insbesondere in kleineren Städten gibt es zudem ein erhöhtes Mietausfallrisiko, da Art und Beschaffenheit der Wohnung nicht zwangsläufig dem Bedarf entsprechen müssen. Da der Trend zu Ein- und Zwei-Personen-Haushalten geht, stellen zunehmend auch größere Wohneinheiten ein höheres Investitionsrisiko dar. Jene Kapitalanleger, die eine Immobilie als Teil ihrer Rente einplanen, werden außerdem mit einem Instandhaltungsaufwand konfrontiert. Gerade bei Altbauobjekten reguliert der Gesetzgeber zunehmend, sodass Modernisierungen und Sanierungen in naher Zukunft einzuplanen sind. Bei fehlenden Rücklagen und laufenden Krediten droht so ein Liquiditätsengpass. Kapitalanleger können ihre Rendite jedoch dadurch erhöhen, indem sie das Objekt noch während der aktiven Berufsphase erwerben. Altbau- und denkmalgeschützte Häuser, aber auch zum Teil Neubauobjekte, werden unterschiedlich stark abgeschrieben. Über die Jahre können hierdurch Sonderbelastungen zum Teil abgefedert werden, auch sind Sondertilgungen noch möglich. 

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