Was ist ein Mobilheim?

Mobilheim

Foto: Speedfighter - Dollar Photo Club

Unter dieser Bezeichnung wird ein transportables Heim verstanden, welches die Eigenschaften einer Wohnung mit der eines Wohnwagens verbindet: Während die Inneneinrichtung einer richtigen Wohnung ähnelt, besitzt die Behausung zusätzlich ein Fahrgestell, mit welcher sie transportiert werden kann.

Im Inneren eines Mobilheims sind mehrere Räume zu finden: Das Schlafzimmer verfügt über ein Bett sowie über Schränke. In vielen Modellen ist zudem ein komplettes Wohnzimmer inklusive Sofa und Fernseher zu finden. Auch die Küche ist oftmals voll ausgestattet und verfügt über alle nötigen Anschlüsse. Im Bad befinden sich eine Toilette sowie eine Dusche oder eine Badewanne.

Wie wird die Immobilie transportiert und aufgebaut?

Da die mobilen Wohneinheiten keine Straßenzulassung besitzen, müssen sie mittels Lastkraftwagen zum Zielort befördert werden. Hierfür können die Besitzer bei diversen Speditionen anfragen. Die Kosten hierfür sind üblicherweise abhängig vom Gewicht sowie von der Länge und Breite der Immobilie.

Nach der Anlieferung müssen die Mobilheime aufgestellt werden: Per Gabelstapler oder einem ähnlichen Gefährt wird das Objekt zum richtigen Stellplatz gebracht und dort aufgestellt. Meist werden unter dem kleinen Haus Blöcke und Ständer platziert, um den Stand des Heims optimal auszurichten. Soll das Heim über mehrere Jahre an ein und demselben Ort aufgestellt werden, ist es sinnvoll, eine Bodenplatte oder Gehwegplatten zu verwenden – dadurch kann das Fundament unter dem Haus gestärkt, das mobile Heim aber dennoch wegbewegt werden. Es ist sinnvoll, das Aufstellen von erfahrenen Profis durchführen zu lassen, da diese wissen, worauf sie zu achten haben. Auch der darauffolgende Anschluss der Wasser- sowie Stromleitungen sollte von den Experten übernommen werden. Da die Inneneinrichtung schon vorab komplettiert ist, ist das Mobilheim nach dem Anschluss bezugsfertig. Es lohnt sich übrigens, das Haus stets winterfest zu machen, um Frostschäden zu verhindern.

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Ein Mobilheim kaufen oder mieten?

Ist die Anschaffung einer mobilen Unterkunft geplant, sollten die Interessenten zuvor gründlich darüber nachdenken, ob sich der Kauf oder die Miete besser für ihre Zwecke eignet.

Das Mieten des Quartiers ist dann sinnvoll, wenn der Urlaub auf dem Campingplatz nur als einmaliges Erlebnis beabsichtigt ist. Auch lohnt sich diese Variante, wenn die Interessenten flexibler sein möchten: Wer keine Möglichkeit hat, das Heim zu transportieren, kann dieses einfach direkt auf dem Campingplatz mieten. Hierbei müssen zwar die Kosten für den Stellplatz und ggf. zusätzliche Gebühren für die Personen gezahlt werden, doch aufgrund der zeitlich begrenzten Nutzung ist die Miete deutlich günstiger.

Die mobile Wohnung zu kaufen, ist hingegen dann sinnvoll, wenn die Besitzer denselben Campingplatz über mehrere Jahre besuchen. Wird das Objekt auf einem eigenen Grundstück aufgebaut, fallen ggf. noch Kosten für die Erschließung an. Wird diese Unterkunft schließlich stets dann vermietet, wenn sie von den Besitzern nicht genutzt wird, kann das mobile Heim zu einer zusätzlichen Einnahmequelle werden.

Alternativen zum Mobilheim

Wird eine mobilere Variante bevorzugt, sollte auf das Wohnmobil zurückgegriffen werden. In vielen Fällen besitzt der Wagen die Größe eines Kleintransporters. Die darin befindliche Inneneinrichtung ist so geschaffen, dass über eine längere Zeit in dem Fahrzeug gewohnt werden kann: Es sind üblicherweise eine kleine Küchenzeile, ein kompaktes Bad, eine Sitzecke sowie meist klappbare Betten zu finden. Natürlich sind hier ebenfalls luxuriöse Modelle möglich – diese besitzen in etwa die Größe eines Busses und verfügen über eine erstklassige Ausstattung. Übrigens sollte in Deutschland darauf geachtet werden, nur auf dafür vorgesehenen Stellplätzen oder Campingplätzen zu übernachten; andernfalls kann eine Strafe riskiert werden.

Als weitere Alternative gilt der Wohnwagen: Dieser wird, ähnlich wie das Mobilheim über ein Gestell mit dem Fahrzeug verbunden und so transportiert – im Gegensatz zum Wohnmobil fehlt hier der eigene Antrieb. Auch in dieser Variante ist eine vollständige, dennoch kompakte Wohnungseinrichtung zu finden. Positiv anzumerken ist, dass der Wohnwagen auf dem Campingplatz zurückgelassen werden kann, wenn Tagestrips mit dem PKW unternommen werden.

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