Checkliste: Wohngemeinschaft

Woran ist zu denken?

Wenn Sie eine Wohngemeinschaft gründen wollen, sind einige Besonderheiten zu beachten - besonders um später Ärger mit den Mitbewohnern zu vermeiden.


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Die wichtigsten Punkte haben wir für Sie als kostenlosen PDF-Download bereitgestellt.

1. Der Mietvertrag

  • Der Begriff "Wohngemeinschaft" muss im Mietvertrag auftauchen.
  • Entscheiden Sie sich, ob nur eine Person oder ob jeder einzelne Mitbewohner als Hauptmieter eingetragen werden soll.
  • Gibt es nur einen Hauptmieter, muss er die anderen Mitbewohner als Untermieter in den Vertrag aufnehmen.
  • Im Falle, dass alle WG-Bewohner als Hauptmieter im Vertrag stehen, haftet auch jeder gleichermaßen für Mietzahlung, Nebenkosten und Schäden.
  • Achten Sie darauf, dass im Mietvertrag schriftlich festgehalten wird, dass die WG-Bewohner in der Wohnung bleiben können, wenn z. B. der Hauptmieter auszieht.
  • Einzelmietverträge bedeuten für den Vermieter einen höheren Verwaltungsaufwand, daher bevorzugen sie es, nur einen Hauptmieter einzutragen.
  • Jeder Mitbewohner zahlt anteilig einen Teil der Kaution.

2. Nebenkosten

  • Halten Sie die Aufteilung der anfallenden Nebenkosten gleich zu Beginn schriftlich fest. Bedenken Sie dabei auch, dass der Strom-, Heizenergie- und Warmwasserverbrauch individuell verschieden ist.
  • Denken Sie auch über einen zusätzlichen Pauschalbeitrag für eventuelle Nachzahlungen nach. So sind Sie im Ernstfall gewappnet und es gibt keinen Streit.
  • Konfliktvorbeugend kann auch eine Haushaltskasse für gemeinsam genutzte Produkte wie Putz- und Waschmittel, Toilettenpapier etc. sein, in die monatlich feste Beträge eingezahlt werden.

3. Auszug

  • Legen Sie eine Kündigungsfrist für die einzelnen WG-Bewohner fest, damit Sie sich rechtzeitig um einen Nachmieter kümmern können.
  • Überlegen Sie schon im Vorfeld, was im Auszugsfall mit den gemeinsamen Anschaffungen passiert.
  • Wählen Sie den neuen Mitbewohner zusammen aus, um später die unschönen Auswirkungen von Antipathie zu vermeiden.

4. Ordnung, Sauberkeit und Sicherheit

  • Achten Sie darauf, dass andere nicht Ihre Sachen wegräumen müssen. Das schürt Unfrieden.
  • Ein Putzplan erspart oft müßige „wer hat noch nicht“-Debatten. Im Interesse des Gemeinwohls ist eine Festlegung von Putzschichten von großem Vorteil.
  • Denken Sie an eine Haftpflicht-Regelung für verursachte Schäden. Irgendetwas geht immer mal zu Bruch.