Recht & Urteile
Recht & Urteile
Weitere Artikel (9) 9 Artikel zum Thema

Das Übergabeprotokoll schafft Klarheit

Mehr Sicherheit für Mieter und Vermieter dank Übergabeprotokoll

Beim Ein- und Auszug wird es ernst: Wenn eine Wohnung an den neuen Mieter übergeht, sollte ihr Zustand schriftlich genau festgehalten werden. Davon profitieren alle Beteiligten.

Wenn Mieter und Vermieter über Reparaturen, Energiekosten oder die Anzahl der überlassenen Schlüssel streiten, sind meist Unklarheiten über die Verantwortlichkeiten beider Parteien schuld daran. Ein aussagekräftiges Übergabeprotokoll beugt solchen Konflikten vor. Zwar ist dieses Dokument in keinem Gesetz vorgeschrieben, aber sowohl Mieter als auch Vermieter sollten dennoch darauf bestehen.

Wohnungsübergabeprotokoll kostenlos herunterladen

Kein Detail auslassen

Schlüsselübergabe

Auch die Zahl der übergebenen Schlüssel sollte im Übergabeprotokoll erfasst werden.

Musterprotokolle bieten eine gute Hilfe, um den Zustand einer Mietwohnung detailliert zu erfassen. Das Protokoll führt sämtliche Mängel in allen Räumen auf – inklusive Flure, Abstellräume und Außenanlagen. Dazu gehören beispielsweise Sprünge in Bodenfliesen, Flecken an der Wand oder abgenutzte Armaturen in Küche und Bad. Auch die Zählerstände für Wasser, Gas und Strom gehören ins Protokoll.

Wichtig ist auch die Anzahl und Art der übergebenen Schlüssel. Das Datum sowie die Unterschriften von Mieter und Vermieter komplettieren das Protokoll. Beide Parteien erhalten jeweils eine Ausfertigung.

In der leeren Wohnung protokollieren

Der richtige Zeitpunkt zum Anfertigen des Protokolls ist beim Ein- und Auszug, und zwar dann, wenn alle Möbel aus der Wohnung herausgeräumt und die Renovierungsarbeiten des Mieters abgeschlossen sind. Falls der Vermieter kein Interesse an der Protokollierung hat, kann man sich als Mieter dennoch absichern und das Protokoll gemeinsam mit einem neutralen Zeugen anfertigen.

Weitere Artikel