Mietertipps
Mietertipps
Weitere Artikel (12) 12 Artikel zum Thema

Nebenkosten: Was zählt zur „zweiten Miete“?

Mehr als nur Strom und Wasser: die Nebenkosten

Warm oder kalt? Das ist die erste Frage an den Vermieter oder Makler. Zur Kaltmiete addieren sich verschiedene Nebenkosten. Außer Heizung und Wasser kann noch einiges mehr dazukommen. Was genau, erfahren Sie hier.

Nebenkostenabrechnung zu hoch? Jetzt prüfen lassen!

9 von 10 Nebenkosten sind fehlerhaft!
Holen Sie sich zu viel gezahlte Nebenkosten zurück!

In welcher Stadt liegt Ihre Wohnung?

Wasserkosten zählen zu den unvermeidlichen Nebenkosten – ob man zur Miete wohnt oder Eigentümer ist. Dazu gehören die Gebühren für das verbrauchte Wasser, Kosten für die Wasseruhr und gegebenenfalls für eine Wasseraufbereitungsanlage. Auch fürs Abwasser werden Gebühren fällig – entweder für die Aufbereitung im Klärwerk oder für die regelmäßige Entleerung und Reinigung der eigenen Klärgrube.

Dauerbrenner Heizkosten

In den eigenen vier Wänden möchte natürlich niemand frieren. Die Heizkosten machen aufgrund der steigenden Strom-, Gas- und Erdölpreise einen immer größer werdenden Anteil an den festen Kosten fürs Wohnen aus. Berechnet werden sie anhand des persönlichen Verbrauchs. Auch die Erfassung des Brennstoffverbrauchs und die Dienste des Schornsteinfegers müssen bezahlt werden. Dieser übernimmt Wartung und Pflege der Heizungsanlagen und des Schornsteins.

Extra-Komfort kostet mehr

Wasserhahn

Zu den Nebenkosten zählen nicht nur Wasser und Strom.

Gibt es einen Hausmeister, wie es in Mehrfamilienhäusern üblich ist, werden die Kosten für seine Tätigkeit auf alle Mieter verteilt. Dasselbe gilt für die Treppenhausreinigung. Auch für den Komfort eines hauseigenen Fahrstuhls müssen Mieter gemeinsam zahlen. Hier fallen Kosten für Betriebsstrom, Reinigung und Sicherheitscheck an. Auch andere Einrichtungen wie Waschküche oder eine hauseigene Sauna verursachen Nebenkosten. Gebühren für die Müllabfuhr und Straßenreinigung werden ebenfalls auf die Mieter verteilt – genau wie die Grundsteuer.

Natürlich fallen nicht alle Kostenarten für jedes Haus an. Die Beträge für Wasser und Strom variieren je nach Anbieter, Tarif und persönlichem Verbrauch. Doch viele Nebenkostenabrechnungen sind auf den ersten Blick nicht transparent. Vorsicht ist insbesondere dann geboten, wenn der Vermieter die Nebenkosten von einem aufs andere Jahr um mehr als zehn Prozent erhöht. Dann ist es empfehlenswert, die einzelnen Posten genau zu kontrollieren, gegebenenfalls mit Unterstützung eines Mietervereins. Wer eine Immobilie mietet, sollte sich vorab genau beim Vermieter nach den Nebenkosten erkundigen – damit die Warmmiete nicht zur bösen Überraschung wird.

Weitere Artikel