Scheunen sind meist Teil eines landwirtschaftlichen Anwesens und dienen der Aufbewahrung von Heu, Stroh und/oder Getreide.
Im Gegensatz zum Schuppen, in dem landwirtschaftliche Maschinen und andere Fahrzeuge aufbewahrt werden, dienen Scheunen der Aufbewahrung von landwirtschaftlichen Erzeugnissen. Neben der klassischen Scheune, die sich in Nähe des Bauernhofs befindet gibt es auch Feldscheunen, die abgeschieden auf dem Gelände stehen, und Scheunenviertel, die aus mehreren Scheuen, aber keinen anderen Gebäuden bestehen. Typischerweise befindet sich auf einer der kurzen Seiten des Gebäudes ein hohes zweitüriges Tor, das es Fahrzeugen ermöglicht das Stroh in der Scheune zu be- und entladen. Durchfahrtsscheunen haben zwei Tore die sich gegenüber liegen. Da Scheunen reine Vorratsgebäude sind, wurden sie einfach und kostengünstig gebaut. Als Folge dessen sind sie Bränden gegenüber besonders gefährdet.
Obwohl Scheunen innen nicht durch Räume unterteilt sind, haben sie in der Regel einen Dachboden der auch Heu- Stroh- oder Getreideboden genannt wird. Eine Tenne ist der Fussboden einer Scheune. Auf ihr wurde und wird in manchen Fällen auch heute noch das Getreide gedroschen. Im süddeutschen, sowie im österreichischen und schweizerischen Raum ist die Scheune eher als Stadel bekannt.

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