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So lebt es sich in Hetlingen

Hetlingen: Ländliches Wohnen in der Peripherie Hamburgs

Hetlingen befindet sich im Süden des Kreise Pinneberg, etwa acht Kilometer nordwestlich von Wedel. Die Lage am Elbufer mit seinen Sandstränden und Süßwasserprielen macht den Ort ausgesprochen reizvoll.

Hetlingen ist das erste Dorf hinter der westlichen Stadtgrenze von Hamburg. In die Innenstadt Hamburgs gelangt man in rund 40 Minuten. Haseldorf, der Hauptort der gleichnamigen Marsch, ist nur fünf Kilometer entfernt. Die Fahrt nach Pinneberg dauert 20, die nach Uetersen 16 Autominuten. Hetlingen ist durch Buslinien an den Hamburger Verkehrsverbund angeschlossen. In Wedel hat man Anschluss an die S-Bahn.

Ortsbild und Infrastruktur

Zu Hetlingen gehören die Hetlinger Schanze, Giesensand, Idenburg und Julssand, sowie das Hetlinger Moor. Der älteste Teil des Dorfes liegt hinter dem alten Deich. Hier finden sich schöne alte Bauernhäuser mit Reetdächern. Moderne Einfamilienhäuser sind in dem Neubaugebiet Grashofsland entstanden. Mit rund 15 landwirtschaftlichen Betrieben ist Hetlingen noch agrarisch geprägt. Ein wichtiger Arbeitgeber nicht nur für Hetlingen ist das Klärwerk, das größte Schleswig-Holsteins. Rund 200 Mitarbeiter sind in der hochmodernen Anlage beschäftigt und reinigen das Abwasser von mehr als 450000 Menschen, sowie von Industrie und Gewerbe. Im Dorf gibt es noch einige kleinere Gewerbebetriebe. Ansonsten leben in Hetlingen mittlerweile viele Berufspendler. Auch die Kinder fahren für den Besuch weiterführender Schulen nach Wedel. Hetlingen selbst hat eine Grundschule und eine Kindertagesstätte. Für kleinere Besorgungen fährt man nach Haseldorf; Supermärkte findet man in Wedel.

Natur und Freizeit

Dass Hetlingen als Naherholungsgebiet auch von den Hamburgern geschätzt wird, liegt vor allem an den hellen, feinkörnigen Sandstränden der Hetlinger Schanze. Namensgeber dieses Gebietes an der Elbe ist eine ehemalige Befestigungsanlage, die der dänische König im 17. Jahrhundert als Schutz vor den schwedischen Truppen errichten ließ. Heute findet sich an Stelle des trutzigen Bollwerks das Café Hetlinger Schanze. Auch einen eigenen Sportboothafen hat der Ort. Sehenswert sind die beiden Hetlinger Strommasten, über die das Hochspannungsnetz auf die andere Seite der Elbe geführt wird. Mit rund 227m Höhe stellen sie beeindruckende Bauwerke dar. Bescheidener nimmt sich dagegen der rund 110 Jahre alte Leuchtturm in Julssand aus. Umgeben ist das sich noch in Betrieb befindliche Leuchtfeuer von einem Naturschutzgebiet.

Für reges gesellschaftliches Leben sorgen in Hetlingen verschiedene Vereine wie der Kulturverein, eine Laienspielgruppe, ein Wassersportverein oder der Männerturnverein. Treffpunkt ist die Mehrzweckhalle in der Hauptstraße, zu der auch ein Sportplatz gehört.

Hetlingen bietet ruhiges Wohnen in schöner Elblage.

Christin Springer

Dieser Insider-Tipp spiegelt nur die Meinung des Autors wider.

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