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So lebt es sich in Haseldorf

Haseldorf: Dorfidylle an der Unterelbe

Haseldorf befindet sich im Südwesten des Kreises Pinneberg, etwa 13 Kilometer nordwestlich von Wedel. Der Ort liegt landschaftlich schön inmitten der Haseldorfer Marsch und grenzt an die Elbe.

In den vergangenen Jahren sind vermehrt Pendler in die Gemeinde gezogen. Die Autofahrt in Hamburgs Innenstadt dauert etwa 50 Minuten. Um nach Elmshorn und Pinneberg zu gelangen, benötigt man jeweils eine knappe halbe Stunde. Die Kleinstadt Uetersen ist nur zwölf Kilometer entfernt.

Ortsbild

Haseldorf hat ausgesprochen schöne Seiten. Damit dies so bleibt, erließ die Gemeinde im Rahmen einer durchgeführten Dorferneuerung auch eine Gestaltungsrichtlinie für Baumaßnahmen. Den Mittelpunkt Haseldorfs bildet die spätromanische St. Gabriel-Kirche aus dem 13. Jahrhundert. Der Backsteinbau mit dem zierlichen Dachreiter befindet sich in idyllischer Lage umgeben von alten Grabsteinen und Bäumen. Sehenswert ist auch das 1804 errichtete klassizistische Herrenhaus des Gutes Haseldorf. Im ehemaligen Rinderstall des Anwesens finden im Sommer Konzerte und Theateraufführungen statt. Der ebenfalls um 1800 angelegte Park ist öffentlich zugänglich und lädt zum Spazierengehen ein. In Haseldorf gibt es noch zahlreiche Reetdachhäuser, von denen einige über 350 Jahre alt sind. In einem zum Heimatmuseum umgebauten Bauernhaus wird das traditionelle Handwerk des Bandreißens gezeigt. Südlich der Ortschaft befindet sich das Naturschutzgebiet Haseldorfer Binnenelbe, das sich entlang der Elbe von Wedel bis zur Pinnaumündung erstreckt und vielen Vögeln Rast- und Brutstatt bietet.

Infrastruktur

Der Ort bildet das Zentrum der gleichnamigen Marsch und erfüllt Versorgungsfunktionen auch für die umliegenden Gemeinden. Mehrere Handwerksbetriebe wie ein Schmied, ein Maler, ein Bautischler und ein Zimmermann sind in Haseldorf ansässig. Beim Bäcker, Schlachter und im Kolonialwarenladen bekommt man Lebensmittel des täglichen Bedarfs. Äpfel, Birnen, Pflaumen und Kirschen können die Haseldorfer direkt beim Erzeuger erwerben. Die zahlreichen Obstbauern verkaufen ihre Waren auch in Hamburg und Umgebung. Mit rund 50 landwirtschaftlichen Betrieben ist Haseldorf noch ausgesprochen agrarisch geprägt.

Der Haseldorfer Hafen, einst Umschlagplatz für Güter wie Reet, Torf oder Getreide, dient heute als Sportboothafen. Im Ort gibt es eine Grundschule und mehrere Kindergärten. Für den Besuch der Haupt- und Realschule fahren die Kinder in den sieben Kilometer entfernten Ort Moorrege; das nächste Gymnasium und die nächste Förderschule befinden sich in Uetersen. Für kulturelle, sportliche und gesellige Aktivitäten sorgen diverse Vereine.

Haseldorf bietet ruhiges Wohnen hinterm Elbdeich und eine gute ländliche Infrastruktur.

Christin Springer

Dieser Insider-Tipp spiegelt nur die Meinung des Autors wider.


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