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So lebt es sich in Steintor

Steintor (Bremen): Das Herz des Viertels

Der Ortsteil Steintor, zum Stadtteil Östliche Vorstadt gehörend, ist nichts für zarte Gemüter: Er ist bekannt für seine Drogenszene vor allem um den Sielwall herum sowie für sein Rotlichtviertel, die Helenenstraße. Trotzdem ist Steintor mindestens genauso begehrt wie das gesamte Viertel (Ostertor und Peterswerder), denn hier wird es nie langweilig.

Der Ortsteil ist natürlich nicht wegen seiner Fixer, Gammler und Prostituierten so interessant, sondern weil es eine der unkonventionellsten Gegenden Bremens ist. Entlang der Hauptstraße, vor dem Steintor reihen sich Bars, Restaurants, internationale Gemüsehändler und Imbisse sowie Supermärkte, Buchläden, Kinos oder Designerboutiquen aneinander. Wer dort lebt, benötigt eigentlich keine Innenstadt mehr.

Bebauung, Einwohner und die Weser

Im Steintor befinden sich überwiegend Mehrparteienhäuser im Altbremer Stil. Diese sind gekennzeichnet durch einen Eingang im Souterrain für die damaligen Bediensteten, aufwendiger Stuckaturen an den Fassaden sowie einem Windfang neben dem Haupteingang, zu dem meistens Treppen führen.

Die Bewohner im Steintor sind verhältnismäßig jung, womit der Teil des Viertels zwischen dem Osterdeich im Süden, dem Sielwall im Westen, der Humboldtstraße im Norden und der Sankt-Jürgenstraße im Osten den jugendlichsten im Viertel darstellt.

Das Gebiet ist zudem interessant, weil es hinter dem Osterdeich an die Weser grenzt. Hier lässt sich allerlei Sportarten wie Fahrradfahren, Inline-Skaten oder Joggen nachgehen. Nicht weit davon, im östlich angrenzenden Ortsteil Peterswerder befinden sich das Weserstadion, das Stadionbad sowie zahlreiche Sportplätze in der Pauliner Marsch. Beschäftigung finden Senioren und Kinder zudem im Bürgerhaus Weserterassen am Osterdeich.

Night-Life

Ins Steintor verschlägt es besonders viele Nachtschwärmer. Anziehungspunkt ist das "Bermudadreieck", in dessen zahlreichen Kneipen und Bars zumindest die Sorgen ertränkt werden können. Wer zu tief ins Glas geschaut hat, findet Hilfe im nahe gelegenen Klinikum Bremen-Mitte im Ortsteil Hulsberg. Kurze Wege führen zudem mit den Bahnlinien 2 und 3 ins Zentrum sowie zum Hauptbahnhof mit der Straßenbahnlinie 10.

Im Steintor ist man mittendrin statt nur dabei. Das Wohnen ist urban und dicht, lässig und einfallsreich. Gleichzeitig braucht man einiges an Toleranz um sich nicht an den Nachtschwärmern, Drogenhändlern und sonstigen dubiosen Gestalten zu stören. Mehr Trubel und dennoch gemächliches Nebeneinander als hier hat Bremen aber kaum zu bieten.

Anne Koslowski

Dieser Insider-Tipp spiegelt nur die Meinung des Autors wider.

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