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So lebt es sich in Marienvorstadt

Marienvorstadt: Nürnbergs Stadtteil Nummer 2


Bahnhofsviertel gelten normalerweise als heruntergekommen und arm. Die Marienvorstadt beim Hauptbahnhof aber ist eher einer der wohlhabenderen Innenstadtbezirke. Dazu trägt neben der zentralen Lage auch die Nähe zur Wöhrder Wiese bei, einer Grünanlage im Norden des Stadtbezirks.

Als man die Nürnberger Stadtbezirke mit Nummern versah, fing man natürlich in der Altstadt an. St. Lorenz, trägt seitdem die Nummer 01. Die 02 wurde aber nicht etwa an St. Sebald, den nördlichen Teil der Altstadt vergeben. 02, das ist die Marienvorstadt. Daran die Bedeutung des Stadtbezirks messen zu wollen, wäre dann aber doch etwas übertrieben.

Die Marienvorstadt ist kein In-Stadtteil wie St. Johannis oder Gostenhof, es gibt nicht so viele Kneipen wie in der Altstadt und nicht so viele Jugendstilbauten wie im Stadtbezirk Uhlandstraße. Doch eine Reihe von Kneipen und Gaststätten gibt es auch hier, von der Art Bar bis zum Äthiopischen Restaurant.

Zentral...

Die Menschen, die hier wohnen, zieht aber meistens etwas anderes an. Nämlich die Kombination aus zentraler Lage und Grün. Der Hauptbahnhof liegt im Nachbarbezirk Tafelhof direkt an der Stadtteilgrenze zur Marienvorstadt.

Und nicht nur, dass die Altstadt direkt im Westen angrenzt, eben jener benachbarte Teil von St. Lorenz an der Insel Schütt ist auch besonders attraktiv für Nachtschwärmer. Hier ist nicht nur ein Großkino beheimatet, sondern auch jede Menge Kneipen und - für alle, die lieber einen gemütlichen Abend daheim verbringen wollen - die Stadtbibliothek. In der Marienvorstadt selbst befinden sich außerdem auch die Musikbibliothek - mit Noten und musikalischer Fachliteratur - sowie die Bücherei der Fachhochschule.

...und Grün

Doch genauso wie die zentrale Lage, lockt die Nähe zur Wöhrder Wiese Bewohner in den Stadtteil. Denn der Norden der Marienvorstadt ist eine große Grünanlage, an die sich im Osten der Wöhrder See anschließt. Vor allem junge Singles und kinderlose Paare schätzen diese Kombination aus Grün und zentraler Lage.

Auch die Nähe zur Fachhochschule und zur Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Universität Nürnberg-Erlangen sowie zu großen Arbeitgebern erklärt, warum vor allem junge Menschen hier wohnen. Anders als viele bahnhofsnahe Viertel in Deutschland, ist die Marienvorstadt kein sozialer Brennpunkt. In kaum einem anderen Innenstadtbezirk leben weniger Menschen von der Grundsicherung für Arbeitsuchende.

Keine Frage: Das Besondere an der Marienvorstadt ist die Verbindung von zentraler Lage und Grün. Wer hier wohnt, kann von der Haustür bis zur Stadtgrenze durch’s Grüne spazieren und wohnt trotzdem direkt neben Hauptbahnhof und Altstadt.

Tilman Weigel

Dieser Insider-Tipp spiegelt nur die Meinung des Autors wider.

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