4 Strategien, um in Berlin

eine Wohnung zu finden

In Berlin wird es eng: Die Nachfrage nach Wohnraum liegt deutlich über dem Angebot, was sich auch auf die Mietpreise auswirkt. In der Hauptstadt stiegen die Mieten in den vergangenen acht Jahren um knapp 56 Prozent.

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Massenbesichtigungen sind bei der Wohnungssuche längst keine Ausnahme mehr. Aber wie verhält man sich als Suchender, wenn die Konkurrenz groß ist? Eine Auswertung der ImmobilienScout24-Daten zeigt, wie der Berliner Wohnungsmarkt wirklich funktioniert. Die folgenden Strategien erhöhen die Chance, eine Zusage zur Traumwohnung zu bekommen.

Wohnungslage:

Hier lohnt sich die Suche

Lage, Lage, Lage – dieses Makler-Mantra ist so alt wie wahr. Dass Innenstadtbezirke beliebt sind, ist ebenfalls kein Geheimnis. Aber wie hoch ist die Nachfrage in Berlins Stadtteilen wirklich?

Unsere Daten zeigen, wie viele Anfragen pro Wohnung in einem Stadtteil durchschnittlich gestellt werden. Daraus lässt sich ermitteln, wo sich besonders viele Menschen auf eine Wohnung bewerben. Bezirke wie Tempelhof und Neukölln sind überdurchschnittlich beliebt, überraschenderweise gibt es auch in Mariendorf und Reinickendorf  mehr Bewerber als in Mitte. Deutlich entspannter ist die Suche in Biesdorf oder Grünau – über den Schieberegler unter der Karte können die Ergebnisse aller Bezirke angezeigt werden.

Grunewald Charlotten- burg Wilmers- dorf Schmargen- dorf Wannsee Nikolassee Zehlendorf Dahlem Lichterfelde Steglitz Lankwitz Friede- nau Kladow Staaken Spandau Hasel- horst Siemens- stadt Kreuzberg Friedrichshain Tiergarten Mitte Wedding Heiligensee Konrads- höhe Tegel Frohnau Hermsdorf Lübars Waidmanns- lust Wittenau Märkisches Viertel Reinickendorf Schöneberg Tempelhof Mariendorf Marienfelde Lichtenrade Neukölln Britz Buckow Buckow Rudow Buch Französisch Buchholz Karow Rosenthal Niederschönhausen Pankow Weißensee Prenzlauer Berg Marzahn Hellersdorf Biesdorf Kaulsdorf Mahlsdorf Neu-Hohen- schönhausen Alt-Hohen- schönhausen Lichtenberg Friedrichsfelde Karlshorst Plänter- wald Alt- Treptow Baum- schulen- weg Johannisthal Alt-Glienicke Bohnsdorf Grünau Müggelheim Rahnsdorf Friedrichshagen Oberschöneweide Niederschöne- Adlershof weide Köpenick Blankenfelde Wilhelms- ruh Borsig- walde Hakenfelde Falkenhagener Feld Wilhelmstadt Gatow Westend Halen- see Charlottenburg- Nord Moabit Hansa- viertel Gesund- brunnen Gropius- stadt Rummels- burg Fenn- pfuhl Heiners- dorf Stadtrand- siedlung Malchow Mal- chow Blanken- burg Wartenberg Falken- berg Schmöckwitz

0 Bewerber pro Wohnung

Anzahl der Bewerber:

1 - 10

11 - 20

21 - 30

31 - 40

41 - 50

> 50

keine Angabe

1. Strategie

Besser auf Bezirke konzentrieren, in denen die Nachfrage nicht zu hoch ist. Je weniger Mitbewerber es gibt, desto höher sind die Chancen, eine Zusage zu bekommen – und eine Wohnung mit erschwinglichem Mietpreis.

Heben Sie sich mit unserer Hilfe von der Konkurrenz ab:

So funktioniert's

Wohnungsgröße:

Die Zimmeranzahl ist entscheidend

Kein Hinterhof, mindestens 2. Stock und unbedingt mit Balkon – meist beginnt die Wohnungssuche mit sehr konkreten Vorstellungen. Das betrifft auch die gewünschte Anzahl der Zimmer. Gerade hier gibt es allerdings ein starkes Missverhältnis zwischen Angebot und Nachfrage. Und damit viele Mitbewerber.

In Berlin bestand 2014 mehr als die Hälfte aller Haushalte aus einer einzigen Person. Dem steht das Angebot an kleinen Wohnungen entgegen: Nur 13 Prozent aller angebotenen Mietwohnungen waren 1-1,5 Zimmer-Wohnungen. Die nächstgrößere Kategorie, die 2-2,5 Zimmer-Wohnungen, stellte 38 Prozent aller angebotenen Wohnungen – während die 2-Personenhaushalte lediglich 28 Prozent aller Berliner Haushalte ausmachten.

Anteil der Haushalte nach Personen 2014

1-1.5 Zimmer
2-2.5Zimmer
3-3.5Zimmer
ab 4 Zimmer
13 %
38 %
31 %
18 %

Anteil der Wohnungen nach Zimmern 2014

2. Strategie

Es lohnt sich, die gewünschte Zimmeranzahl zu überdenken. Im besten Fall ist eine Wohnung mit mehr Zimmern lukrativer als eine kleinere, da hier die Nachfrage geringer ist.

Heben Sie sich mit unserer Hilfe von der Konkurrenz ab:

So funktioniert's

Bewerbermappe:

Was Vermieter überzeugt

Die Anzeige klingt verlockend – jetzt muss nur noch der Vermieter oder Makler kontaktiert werden. Diesen Plan haben wohl auch Dutzende andere Mitbewerber. Wie also bei der Bewerbung überzeugen? ImmobilienScout24 hat Makler und Eigentümer befragt, welche Faktoren ihre Entscheidung beeinflussen.

Neben dem persönlichen Auftreten des Bewerbers kommt es vor allem auf die eingereichten Unterlagen an. Für 74 Prozent der Befragten ist die Vollständigkeit der Unterlagen das wichtigste Kriterium – die Mehrheit möchte sie in digitaler Form erhalten. Zudem möchten viele Vermieter etwas über die Persönlichkeit ihrer zukünftigen Mieter erfahren.

Woran machen Vermieter ihre Entscheidung für einen Interessenten fest?

 
80%
Mein persönlicher Eindruck muss stimmen: Der Interessent sollte sympathisch und authentisch sein.
65%
An den formalen Kriterien wie dem SCHUFA-BonitätsCheck, Einkommensnachweisen oder der Mietzahlungsbestätigung.
57%
Der Interessent sollte bestmöglich in die Hausgemeinschaft und die Nachbarschaft passen.

Wodurch überzeugt eine Bewerbermappe?

 
74%
Alle Nachweise sollten vorhanden sein und die Angaben korrekt.
55%
Die Unterlagen sollten etwas über die Persönlichkeit des Bewerbers verraten.
16%
Die Bewerbermappe sollte schnell abgegeben werden.
13%
Der Bewerber sollte sich mit seinen Unterlagen von der Masse abheben.

3. Strategie

Eine detaillierte und übersichtliche Wohnungsbewerbung kommt bei Vermietern und Maklern gut an. Die digitale Bewerbermappe von ImmobilienScout24 hilft dabei, den Überblick zu behalten. Persönliche Extras wie zum Beispiel ein Foto oder ein individuell formulierter Bewerbungsbrief können dabei helfen, sich von der Masse abzuheben.

Suchzeitpunkt: Wann die

wenigsten Mitbewerber suchen

Nicht zu jedem Zeitpunkt suchen gleich viele Berliner nach einer neuen Wohnung. Ein Rückblick auf das Jahr 2015 zeigt, dass es in Sachen Konkurrenz einen erheblichen Unterschied machen kann, wann die Wohnungssuche stattfindet. Die meisten Berliner sahen sich im Januar nach einem neuen Zuhause um, während der besinnlichen Weihnachtszeit sank das Interesse. Die wenigsten Mitbewerber gab es im Juni.

100 %

90 %

80 %

70 %

60 %

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30 %

Diagramm Wohnungssuchende 2015

Wohnungssuchende

Januar 2015

Februar 2015

März 2015

April 2015

Mai 2015

Juni 2015

Juli 2015

August 2015

September 2015

Oktober 2015

November 2015

Dezember 2015

4. Strategie

Suchen, wenn es nicht alle anderen auch tun: Wenn der Wohnraum knapp ist, kann es sich lohnen, auf einen ruhigeren Such-Zeitraum auszuweichen. Gibt es weniger Mitbewerber, erhöhen sich die Chancen, an die Traumwohnung zu kommen.

Viel Erfolg bei der Wohnungssuche!

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So funktioniert's

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