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So lebt es sich in Friedrichstadt

Friedrichstadt (Dresden): Architektonischer Stilmix mit industrieller Prägung

Der Stadtteil Friedrichstadt umfasst eine Fläche von 605 ha und schließt sich nach Westen hin an die Dresdner Altstadt an. Die Friedrichstadt ging aus dem im Jahre 1206 erstmals urkundlich erwähnten Ort Ostra hervor und wurde 1835 nach Dresden eingemeindet.

Architektonischer Stilmix und marode Bausubstanz

Die Bausubstanz besteht aus einigen Barockhäusern, Wohnblocks aus der Gründerzeit und Lückenbebauung in den verschiedensten Stilen der letzten zwei Jahrhunderte. Dieser Stilmix liegt nicht zuletzt in den Zerstörungen des Zweiten Weltkrieges begründet. Liebevoll sanierte Immobilien liegen in direkter Nachbarschaft zu total verfallenen Grundstücken.  Bürogebäude, Großtankstellen und Industriebauten wie das Technische Rathaus, der Güterbahnhof, der Hafen und die Dresdner Mühle prägen außerdem das Stadtteilbild. Dieses Umfeld führt auch dazu, dass die Mieten deutlich unterm dem Durchschnitt der Stadt liegen.

Die Friedrichstadt ist mit mehreren Bus- und Straßenbahnlinien sowie am Bahnhof Dresden-Mitte mit der S- und Regionalbahn sehr gut an das öffentliche Nahverkehrsnetz angeschlossen.

Kultur und Freizeit

Kulturell hat die Friedrichstadt eher weniger zu bieten: neben dem Messegelände im Ostragehege, das viele Messen beherbergt und wo auch Konzerte stattfinden, und dem Kulturverein riesa efau e. V. hat sich nur die Yenidze etabliert. In der Kuppel der einer Moschee nachempfundenen ehemaligen Zigarettenfabrik kann man allabendlich Geschichten aus 1000 und 1 Nacht sowie anderen Lesungen und Musikvorträgen lauschen.

Dafür ist die Friedrichstadt ein Mekka für Sportfans: In der Freiberger Arena bieten u. a. die Eissporthalle und die Eisschnelllaufbahn vielfältige Möglichkeiten der Freizeitbeschäftigung. Auch im Heinz-Steyer-Stadion kann man beim Fußballspielen etwas für die körperliche Fitness tun. Sollte man es dabei übertreiben, so ist das nächste Krankenhaus nicht weit: Das Friedrichstädter Krankenhaus, welches im Marcolini-Palais zu finden ist, ist neben dem Uniklinikum und dem Neustädter Krankenhaus eines der größten und modernsten der Stadt.

Restaurants und Geschäfte sucht man weitestgehend in der Friedrichstadt leider vergebens. Einziger Lichtblick ist hier das Fischhaus am Alberthafen, wo man ganz gediegen Fisch in allen Variationen genießen kann. Für historisch Interessierte sei an dieser Stelle noch der Alte Katholische Friedhof erwähnt, welcher seines Zeichens der größte Dresdens ist.

Wer auf ein niedriges Mietniveau angewiesen ist und dennoch die Nähe zum Stadtzentrum nicht missen möchte, findet in der Friedrichstadt sicher eine geeignete Wohngegend. Kulturinteressierte und Naturliebhaber werden sich hier allerdings weniger wohl fühlen. Auch für Familien mit Kindern ist die Friedrichstadt eher weniger zu empfehlen.

Iris Michel

Dieser Insider-Tipp spiegelt nur die Meinung des Autors wider.

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