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So lebt es sich in Ostviertel

Ostviertel: Große Flächen und reges Treiben

Industrieansiedlungen und Gewerbeflächen in riesigem Ausmaß zeichnen das Essener Ostviertel aus. Etwas unscheinbar gelegen gehört es nicht zu den bevorzugten Wohngegenden in Essen.

Verkehrsdrehscheibe, Industrie- und Gewerbeflächen

Das mit rund 6.700 Einwohnern zu den kleineren Stadtteilen gehörende Ostviertel fügt sich unmittelbar an den östlichen Stadtkern an. Unweit des Hauptbahnhofs und der zentralen Haltestelle Porscheplatz gelegen, ist es insgesamt gut an den öffentlichen Personennahverkehr angebunden. Drei Buslinien verbinden das Ostviertel mit dem Stadtzentrum. Eine Drehscheibe für den öffentlichen Personennahverkehr ist es in sofern, als sich hier das Depot des Essener Verkehrsunternehmens EVAG befindet, von wo aus täglich in der Frühe rund 100 Bahnen und 70 Busse ihre Fahrt aufnehmen. Es überwiegen Industrie- und Gewerbeflächen mit Unternehmen wie Goldschmidt (Degussa), dem TÜV, der Essener Hauptfeuerwache oder dem Frischezentrum mit Großmarkt und Schlachthof. Am Rande des Ostviertels liegt die Fachhochschule für Ökonomie und Management (FOM).

Mängel und Entwicklungspotential

Neben aktiv genutzten Arealen finden sich große Brachen, einige Leerstände, aber insgesamt nur wenige Grünflächen. Die Verkehrsanbindung an die Autobahnen A 40 und A 52 ist sehr gut, viele Anwohner beklagen jedoch die daraus resultierende Verkehrsbelastung. Zum Wohnen gibt es bessere Gegenden, allerdings wurden die Defizite erkannt und bald soll auch im Ostviertel das Wohnen attraktiver werden, neues Gewerbe angesiedelt und Platz für moderne Büros bereitet werden. Bei allen Mängeln sind die Mieten immerhin erfreulich gering.

Der Wohnbestand ist an den meisten Stellen dicht, Richtung Innenstadt wirkt er durch Kriegsschäden bedingt in einigen Straßenzügen recht zerstückelt. Viele der Mehrparteienhäuser warten noch auf ihre Sanierung. Dem Erneuerungsbedarf wird bereits begegnet und es lässt sich mit Spannung auf die zukünftige Entwicklung des Ostviertels blicken. Das Aufeinandertreffen von alten und neuen Industrie- und Wohnlagen in Verbindung mit Brachen lässt die Umgebung insgesamt interessant erscheinen und eröffnet neue Möglichkeiten, die in anderen Stadtteilen verschlossen blieben.

Fazit: Auf den ersten Blick zeigt sich das Ostviertel als ein recht unscheinbarer Stadtteil in wenig attraktiver Lage. Das Entwicklungspotenzial wurde erkannt und Städteplaner sehen in den nächsten Jahren große Veränderungen kommen.

Alexander Christian

Dieser Insider-Tipp spiegelt nur die Meinung des Autors wider.

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