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Oberbilk: Ein Stadtteil im Wandel

Der zentrale Stadtteil Oberbilk befindet sich im östlichen Innenstadtrandgebiet, den Stadtteilen Bilk und Flingern-Süd benachbart. Der Kernbereich Oberbilks liegt innerhalb eines Gleisdreiecks, welches aus den Fernbahntrassen hinter dem Hauptbahnhof gebildet wird.

Südlich der Bahntrasse schließt der grüne Teil Oberbilks an. Ebenso groß wie der baulich genutzte Bereich ist der zum Stadtteil gehörende Volksgarten, auch "Südpark" genannt. Als grüne Lunge Düsseldorfs ist er nicht nur der größte, sondern auch der interessanteste Freiraum inmitten der Stadt.

Oberbilker-Markt und Oberbilker-Allee

Der Oberbilker-Markt erfährt zurzeit eine Neugestaltung: Die Straßenbahnhaltestellen an der Kruppstraße werden verlegt, sämtliche Freiflächen sollen eine einheitliche Oberfläche erhalten und der Wochenmarkt soll auf den vorderen Bereich des Platzes verlegt werden. Außerdem soll eine neue Spielfläche entstehen. Die Oberbilker-Allee dient als Nahversorgungszentrum, dessen Angebot über den täglichen Bedarf weit hinausgeht. Besonders groß ist das Angebot an internationaler Gastronomie und Märkten. Aufgrund des einst niedrigen Mietniveaus zogen viele Einwanderer aus verschiedenen Ländern in den Stadtteil. Rund um die Ellerstraße ist ein marokkanisches Viertel entstanden und am südlichen Ende der Kölner Straße leben viele südeuropäische Einwanderer. In unmittelbarer Nähe, direkt am Bahndamm, liegen Düsseldorfs Bordellstraße und einige Sex-Shops.

Drei Grundschulen, eine Hauptschule, eine Gesamtschule, eine Realschule, ein Gymnasium und zwei Berufskollegs befinden sich im Stadtteil. Komplettiert wird das schulische Angebot durch das Weiterbildungszentrum (WBZ) mit der Zentralbibliothek der Stadtbüchereien und Räumen der Volkshochschule.

Strukturwandel

Das historische Zentrum des Stadtteils hat durch das Brachfalles der der Industrieanlagen sein Gesicht enorm verändert: „Postmodern“ gestylte Bürokomplexe sind an Stelle der alten Fabriken getreten, hochrangige Dienstleistungen dominieren, wodurch das traditionelle Arbeitermilieu nahezu vollständig verschwunden ist. Innenhöfe wurden neu gestaltet, neue Wohnhäuser entstanden und am Oberbilker Markt wurde ein neues Justizzentrum gebaut. Immer mehr junge Leute ziehen in das Viertel, in dem sich zunehmend Szenelokalitäten bilden. Leider kommt es aber auch zu Verdrängungsprozessen, der ansässigen Bevölkerung durch einkommensstärkere Schichten, die höhere Mieten zur Folge haben.

Die U-Bahnlinien 74, 75, 76, 77 und 79 verlaufen in Teilen der Kölner Straße. Dort befinden sich die U-Bahnhöfe Handelszentrum/Moskauer Straße, Oberbliker Markt, Ellerstraße und Oberbilk S/Philipshalle. Weiterhin liegt im Stadtteil der S-Bahnhof Oberbilk mit den Linien 1, 6 und 68.

Die unterschiedlichen Wohnquartiere Oberbilks ermöglichen sowohl das Wohnen am Puls des Lebens als auch in ruhigen Seitenstraßen mit Altbaubestand auf vergleichsweise niedrigem Mietpreisniveau.

Sabine Bode

Dieser Insider-Tipp spiegelt nur die Meinung des Autors wider.

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