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So lebt es sich in Lörick

Lörick: Ein wohlhabender und gepflegter Stadtteil zum Altwerden

Lörick ist der nördlichste linksrheinische Stadtteil Düsseldorfs und liegt etwas verschlafen zwischen Niederkassel und Meerbusch-Büderich. Baulich ist Lörick zweigeteilt: Während in einigen Gebieten vorstädtische Ein- und Zweifamilienhäuser überwiegen, ist Alt-Lörick, der traditionelle Ortskern, eher dörflich geprägt.

Im Westen grenzt Lörick an Heerdt und im Süden mit seinem Büropark Seestern (auch "Klein-Manhattan" genannt) an Oberkassel. Dieser dezentrale Businesspark mit zahlreichen Bürohochhäusern ist Anfang der 1960er Jahre entstanden und gilt immer noch als Topadresse für Unternehmen der Dienstleistungs- und Telekommunikationsbranche. Hier befinden sich gleich drei U-Bahnhaltestellen der so genannten K-Bahnen, welche zwischen dem Düsseldorfer Hauptbahnhof und Krefeld verkehren. Die Niederlörickerstrasse trennt den Stadtteil in Alt-Lörick am Rhein und den neueren Siedlungsteil rund um den Seestern.

Angebot

Abgesehen von einigen mehrgeschossigen Altbauten, entlang der Hansaallee, ist der Westteil Löricks überwiegend von Gebäuden mit maximal zwei Wohneinheiten eher vorstädtisch geprägt. Ein wenig Einkaufen kann man im neuen Einkaufszentrum an der Wickrather Straße oder an der Hansaallee. Mit einer breiten Auswahl an Kindergärten (Waldorf-, Montessori- und private Kitas) ist der beschauliche Stadtteil Lörick sehr kinderfreundlich. Im Sportpark Lörick wird beispielhafte Jugendarbeit im Hockey- und Tennissport betrieben und den größten Kinderspielplatz der Stadt, das Rheinufer, findet man gleich um die Ecke.

Atmosphäre

Von der reizvollen Lage am Rhein profitieren hauptsächlich die Wohnlagen im alten Ortskern jenseits der Niederlöricker Straße. Hier hat man es in vorbildlicher Art und Weise geschafft, das historische Dorfzentrum mit modernen Eigenheimen zu ergänzen. Die Kombination von Alt und Neu, historischen Gehöften und modernen Bungalows verleiht Alt-Lörick einen liebenswerten Rest Provinzialität. Das Flair wird lediglich durch die vielen abgestellten Autos gestört. Diese sind jedoch eine Notwendigkeit, da es direkt im Viertel kaum Geschäfte gibt und man für die wichtigsten Besorgungen in die benachbarten Stadtteile ausweichen muss. In den beiden Restaurants der gehobenen Kategorie geht es nobel zu und zum Feierabendbier fährt man, wenn überhaupt, eher nach Oberkassel.

Besonderheit

Das riesige Löricker Freibad liegt landschaftlich äußerst reizvoll im Deichvorland hinter einer alten Pappelallee und ist ein Paradies für große und kleine Wasserratten. Rheinabwärts, vorbei an den natürlichen Sandbuchten dieses Rheinabschnittes, erreicht man den benachbarten Kanu- und Yachtclub. Hier scheint die Zeit etwas stehen geblieben zu sein. Rund um den idyllischen kleinen Sporthafen fühlt man sich in die 1970er Jahre zurückversetzt – nicht nur das Wohnambiente sondern auch die hier flanierenden Leute wirken ein bisschen gestrig, denn Lörick beheimatet einen hohen Anteil an Personen im Rentenalter.

Wer unspektakuläre Adressen und ein Leben in Ruhe und Frieden liebt, ist hier genau richtig. Lörick bietet großstadtmüden Düsseldorfern und Familien mit Kindern ein sehr gutes Umfeld. Dieses hat allerdings seinen Preis.

Sabine Bode

Dieser Insider-Tipp spiegelt nur die Meinung des Autors wider.

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