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So lebt es sich in Holthausen

Holthausen: Ein multikultureller, industriell geprägter Stadtteil

Holthausen ist auch als "Henkel City" bekannt und wird hauptsächlich von der Bautätigkeit und den zahlreichen hier wohnenden Beschäftigten des Chemiekonzerns geprägt.

Holthausen liegt südlich der A 46 im so genannten Außenring Düsseldorfs. Der industriellen Prägung entsprechend hat sich Holthausen, das in den 1920er Jahren noch nicht zum Düsseldorfer Stadtgebiet gehörte, bis an die Grenzen von acht Stadtteilen heran entwickelt. Im Norden grenzt der Stadtteil mit seinem gigantischen Industrieareal an die Autobahn sowie an die Fernbahntrasse nach Köln. Die westliche Stadtteilgrenze zu Wersten ist fließend. Auch die östliche Grenze nach Reisholz ist im Stadtgrundriss nicht ablesbar, weil sie mitten durch das Gelände des Waschmittelriesen Henkel verläuft. Unbefugten ist der Zugang zum Gelände untersagt. Die Wohngebiete Holthausens werden durch die als Schnellstrasse ausgebaute Münchner Strasse im Süden begrenzt. Der Stadtteil ist hier aber nicht zu Ende sondern grenzt im Süden mit dem Reisholzer Hafen, kurioserweise nach dem Nachbarstadtteil benannt, an den Rhein.

Wohnraum

Etwa zwei Drittel des Stadtteils sind von Industrieflächen besetzt, dabei dominieren die Henkel-Werke mit ihrer hier ansässigen Hauptverwaltung. Die industrielle Tradition Holthausens prägt die Bevölkerungsstruktur und auch das Wohnraumangebot mit weit unterdurchschnittlichen Mieten, denn der Henkel-Konzern schuf für seine Mitarbeiter preiswerten Wohnraum in Werksnähe. Das Wohnungsangebot ist mannigfaltig und günstig, obschon nach 1950 entstandene mehrgeschossige Zeilenbauten überwiegen und besonders zwischen Bonner und Münchnerstraße das Stadtbild prägen. Einfamilienhäuser findet man an der südwestlichen Stadtteilgrenze.

Den Mittelpunkt des Stadtteils bildet der so genannte "Kamper Acker", ein angerförmiger Platz. An diesem Dreh- und Angelpunkt herrscht immer ein reges Treiben. Der ehemals unwirtliche Verkehrsknotenpunkt wurde gerade umgestaltet und wird als Stadtteilzentrum mit zahlreichen Geschäften an den Platzkanten und dem mittwochs und freitags stattfindenden Wochenmarkt von den Bewohnern und einpendelnden Beschäftigten stark frequentiert. Das Warenangebot ist mit dem einer Kleinstadt vergleichbar und geht über den täglichen Bedarf hinaus.

Freizeitmöglichkeiten

Mit 17 Sportvereinen und einer riesigen Bezirkssportanlage wird Sport hier großgeschrieben und ist ebenso wie das kulturelle Leben im Stadtteil vom Hauptarbeitgeber Henkel geprägt. Auch der wunderschöne Freizeitpark Niederheid, mit unter Denkmalschutz stehendem Gutshof, lädt zu allerlei sportlichen Aktivitäten ein. Das Angebot an Grünflächen im Stadtteil wird durch die gepflegte Parkanlage des Schlosses Elbroich komplettiert. Dieses mittelalterliche Kleinod liegt inmitten der Wohnquartiere und wurde jüngst von Grund auf saniert. Das historische Juwel beherbergt Büroflächen vom Allerfeinsten.

Der von Henkel dominierte Stadtteil bietet nicht nur Arbeitsplätze, sondern auch preiswerte Wohnungen und Eigenheime, die jedoch meist den Henkelanern vorbehalten sind.

Sabine Bode

Dieser Insider-Tipp spiegelt nur die Meinung des Autors wider.

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