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So lebt es sich in Alfeld (Leine)

Alfeld: Leben zwischen Schneewittchenpfad und Bauhaus-Stil

Direkt am Höhenzug der Sieben Berge gelegen, bezeichnet sich Alfeld gern als Märchenstadt im Leinetal. Doch verwunschen ist die 21.000-Einwohner-Gemeinde am Südostrand des Landkreises Hildesheim nicht.

Als zweitgrößte Stadt im Landkreis Hildesheim liegt Alfeld mitten in der Metropolregion Hannover-Braunschweig-Göttingen. Die aus 16 Ortsteilen bestehende Gemeinde wird im Westen von der Leine und im Nordosten von den Sieben Bergen begrenzt. Das umliegende Alfelder Bergland ist ein Teil der Mittelgebirgsregion Leinebergland im südlichen Niedersachsen.

Historisches Stadtbild

Das Stadtbild Alfelds ist geprägt durch historische Fachwerkbauten vor allem aus dem 19. Jahrhundert. Ältere Bauten wurden größtenteils durch Stadtbrände in der Vergangenheit zerstört, jedoch existieren unter anderem noch die Lateinschule von 1610, die heute das Stadtmuseum beherbergt und das sogenannte Planetenhaus, vermutlich 1608 erbaut. Auch das im 16. Jahrhundert erbaute Rathaus und die St.-Nicolai-Kirche sind ein fester Bestandteil des Altstadtbildes. Die ehemalige Stadtbefestigung ist größtenteils grünen Parkanlagen gewichen.

Geburtsort des Bauhaus-Stils

Walter Gropius, deutscher Architekt und Begründer des weltbekannten Bauhaus-Stils, entwarf mit dem von 1910 bis 1915 in Alfeld erbauten Fagus-Werk seine erste bedeutende architektonische Arbeit, die in ihrer Stahl- und Glasarchitektur Pate steht für die Epoche der Neuen Sachlichkeit.

Ebenfalls bekannt ist die Stadt aufgrund der Nähe zu den Sieben Bergen und ihrer Behauptung Schneewittchen lebe in Alfeld. 2002 wurde sogar ein Wanderweg, der so genannte Schneewittchen-Pfad, angelegt. Trotzdem können sich viele Bürger nicht mit dieser Stadtkampagne identifizieren.

Infrastruktur

Alfeld liegt an der Eisenbahnlinie Hannover-Würzburg. Die Neubaustrecke wurde 1991 in Betrieb genommen und löste die Hannoversche Südbahn ab, die seit 1853 Hannover mit Kassel verbunden hat und eine der wichtigsten Strecken Deutschlands war und auch Alfeld den Status einer Industriestadt verlieh: Durch die Eisenbahn siedelten sich viele Industrieunternehmen an. Heute verfügt Alfeld über einen IC-Halt und wird mehrmals täglich von der Metronom-Bahn angefahren. Die niedersächsische Landeshauptstadt Hannover ist mit dem Zug in 28 Minuten zu erreichen.

Durch den Ortsteil Limmer führt die Bundesstraße B3, die nach Norden in Richtung Hannover führt und im Südosten zur Autobahn A7.

Alfeld bietet neben vielfältigen Freizeit- und Naherholungsmöglichkeiten auch die Möglichkeit einer umfassenden Schulausbildung mit allen Schulzweigen. Eine Vielzahl von Sportvereinen sorgen für ein Sportangebot nach jedermanns Geschmack.

Christian Gröning

Dieser Insider-Tipp spiegelt nur die Meinung des Autors wider.

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