Wohnen in
Hamburg, Neuengamme

Der Sieg über den Schlamm

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So lebt es sich in Neuengamme

Hier findet man ihn noch, den alten Hamburger Schnack: den Opa, der auf plattdeutsch plappert und die Tante, die den Apfelkuchen an den Gartenzaun bringt, um die Fahrradtouristen zu verpflegen. Und wohin man sieht, erstrecken sich Wälder, Wiesen und Felder. Wie ein grünes Paradies erstrecken sich die Stadtteile in Hamburgs größtem Gemüse- und Blumenladen, den Vier- und Marschlanden im Südosten Hamburgs.

Neuengamme liegt zwischen Kirchwerder und Altengamme im Bezirk Bergedorf, also in den Marschlanden, wo aufgrund des sehr sandigen Marschbodens der Gemüseanbau kaum möglich ist.

Neuengammer Eindrücke

In Neuengamme leben vornehmlich Besserverdienende und Großfamilien mit langer Tradition. Zumeist lebt man auf Höfen oder Einfamilienhäusern mit riesigen Gärten, im besten Falle nicht weit vom Deich entfernt, mit Blick auf Schafherden. Einzig die vielen Windräder empfinden einige Neuengammer als störend. Dafür ergibt sich aber eine sehr harmonische Anwohnerstruktur.

Einkaufsmöglichkeiten sind ebenfalls vorhanden, die Nahversorgung ist absolut gesichert. Es gibt mehrere Discounter und verschiedene Kleinläden. Weitergehende Einkäufe müssen allerdings woanders erledigt werden.

Sehenswertes in Neuengamme

An den Wochenenden ist Neuengamme ein beliebtes Ausflugsziel der Städter: Hierhin fährt man zum Ausspannen und Fahrradfahren oder um in den Vierländer Stadtteilen Obst- und Gemüse zu kaufen. Bekannt ist Neuengamme für die KZ-Gedenkstätte, beliebt hingegen für seine grüne Vielfalt, für Bauernhöfe, Kuhweiden und Melkstätten. Die Möglichkeiten sind unerschöpflich und enden nicht an den Grenzen des Stadtteils: Nicht weit von Neuengamme findet man den Borghorster Brack oder das Naturschutzgebiet Zollenspieker. In Neuengamme selbst finden sich noch etliche alte Bauern-, Land- und Fachwerkhäuser sowie die mittelalterliche St. Johannis-Kirche.

Unverzichtbar, wie in allen Stadtteilen der Vier- und Marschlande, ist das Auto: Mit diesem ist die City in 20 Minuten zu erreichen. Ansonsten ist man vornehmlich auf den Busbetrieb angewiesen - abends kann das mitunter problematisch werden. Wer allerdings seine grüne Umgebung nicht mit dem Auto befahren möchte, kann fast alle umliegenden Orte wunderbar mit dem Fahrrad erreichen. Entlang der Deiche finden sich gut befahrbare Wege und atemberaubende Panoramen.

Andreas Bock

Dieser Insider-Tipp spiegelt nur die Meinung des Autors wider.

 

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