Wohnen in
Hamburg, Hausbruch

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So lebt es sich in Hausbruch

Der Stadtteil im Südwesten Hamburgs hat zwei Gesichter: Während in Alt-Hausbruch Reihenhaussiedlungen und sogar einige Villen und Landhäuser das Stadtbild prägen, wohnt man im Quartier Neuwiedenthal fast ausschließlich in Geschosswohnungen oder Hochhäusern.

Über 11.000 Menschen leben in diesem Teil Hausbruchs, also ungefähr drei Viertel der Bevölkerung. Es ist nicht verwunderlich, dass hier die Zahl der Arbeitslosen und Sozialhilfeempfänger, aber auch die der Bürger mit Migrationshintergrund den Hamburger Durchschnittswert weit übersteigt. Der andere Teil Alt-Hausbruch, südlich der Cuxhavener Straße mit dem großen Waldgebiet Naturpark Harburger Berge, ist insbesondere durch Einfamilienhäuser, Reihenhäuser und Villen geprägt. Die Mieten und Grundstückspreise der Siedlungen sind sehr unterschiedlich: In Neuwiedenthal rangieren die Preise gemessen am Hamburger Durchschnitt im unteren Bereich, in Alt-Hausbruch können die Mieten erheblich höher sein.

"Grüne Mitte"

Doch erstrahlt die Siedlung Neuwiedenthal seit einigen Jahren neu: Zum einen gibt es ein Stadtteilbüro, das sich regen Interesses erfreut, zum anderen bietet eine Parkanlage mit dem Namen "Grüne Mitte" inmitten der Hochhäuser einen großen Erholungsraum. Zudem plant man weitere Wohnquartiere, die sich weniger an den sozialunverträglichen Plänen der 1960er orientieren sondern lebhafte Wohngegenden und "grüne Oasen" schaffen wollen.

Wohnenswert ist der Stadtteil allemal. Bereits Ende des 19. Jahrhunderts schien man das zu ahnen: Damals zogen viele wohlhabende Menschen aus Niedersachsen nach Hausbruch, die gleichzeitige Nähe zu Hamburg und zur Natur machte schon damals die Attraktivität des Stadtteils aus: Hausbruch liegt zwischen der Moorburger Landschneise und den Harburger Bergen.

Verkehr und Gewerbe

Die Verbindung in die Stadt ist für einen eher cityfernen Stadtteil ideal: Vom Bahnhof Neuwiedenthal ist man in weniger als 25 Minuten am Hauptbahnhof. Zugleich sind es nur wenige Stationen mit der Regionalbahn bis in die südwestlich von Hamburg gelegenen Städte Buxtehude oder Stade.

Hausbruch bietet außerdem viele Arbeitsplätze: Im Gewerbegebiet Hausbruch haben sich u.a. das Briefzentrum der Deutschen Post, das Logistikzentrum von Blume 2000 oder die Beiersdorf AG niedergelassen. Auch für die Kinder und Jugendlichen ist gesorgt: Es gibt einige Sportvereine, ein Jugendzentrum der Waldjugend Hamburg e.V., mehrere Kindertagesstätten, drei Grundschulen und eine Gesamtschule. Ein Gymnasium befindet sich im benachbarten Stadtteil Neugraben-Fischbeck.

Hausbruch ist also weit mehr als Neuwiedenthal, auch wenn sich das Leben zumeist dort abspielt. Wen die Melange aus Neubauwohnquartieren und schmucken Landhäusern reizt, und wer zudem gern ins Grüne geht, für den ist Hausbruch weit mehr als nur ein Stadtteil mit Potenzial.

Andreas Bock

Dieser Insider-Tipp spiegelt nur die Meinung des Autors wider.

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