Wohnen in
Hamburg, Farmsen-Berne

Landluft, Trabrennbahn und gute Anbindung

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So lebt es sich in Farmsen-Berne

Den ehemals dörflichen Charme hat Farmsen über die Jahrzehnte verloren. Vor allem in der Zeit um 1920, aber auch während der großen Wohnungsnot nach dem Zweiten Weltkrieg, setzte ein großer Bauboom ein. Aus dem einstigen Gut Berne, das ab 1600 als Sommerresidenz des Hamburger Senats genutzt wurde, entstand 1920 auf Drängen und Initiative der damaligen Siedler eine Siedlung nach dem Vorbild der Gartenstadt Wandsbek. Heute leben viele in sozial geförderten Wohnungen, die Mieten sind daher oft weit unter denen im Westen Hamburgs. Ähnliches gilt für die Preise von Eigenheimen.

Berühmtheit verdankt der Stadtteil im Nordosten Hamburgs seiner Trabrennbahn, die 1911 errichtet wurde und den Stadtteil bei Pferderennfreunden in ganz Deutschland bekannt machte. Heute sind es eher die angrenzenden Stadtteile Jenfeld und Tonndorf, die der Hamburger mit dem Nordosten seiner Stadt assoziiert. Hier findet man das Studio Hamburg, der größten Hamburger Filmproduktionsstätte, in der u.a. die Sesamstraße oder Fernsehserien wie "Großstadtrevier" produziert werden. Der größte Arbeitgeber in Farmsen-Berne ist die Landesversicherungsanstalt mit etwa 1000 Mitarbeitern. Daneben gibt es noch zahlreiche Handwerksbetriebe.

Anbindung und Freizeit

Im Gegensatz zu anderen Stadtteilen im Nordosten Hamburgs hat Farmsen-Berne den Vorteil einer eigenen U-Bahnstation. Von "Farmsen" und "Berne" fährt die U-Bahnlinie 1 regelmäßig bis in die späten Abendstunden über die Innenstadt nach Norderstedt und zurück. Zusätzlich gibt es eine direkte Schnellbusverbindung in die City - sofern man in der Nähe der Stationen wohnt, kann man innerhalb einer halben Stunde in der Innenstadt sein. Doch auch im Stadtteil selbst bietet der Einkaufstreffpunkt Farmsen genug Alternativen zur City.

Dennoch, Farmsen-Berne ist gewiss nicht mittendrin. Der Stadtteil erscheint durch andere Aspekte reizvoll: Es gibt zahlreiche Naherholungsgebiete entlang der Wandse und der Rahlau, die quer durch den Stadtteil verlaufen. Hier lässt es sich wunderbar wandern, etwa zum Berner Au oder zum Kupferteich. Zudem bieten auch die umliegenden Stadtteile zauberhafte Grünflächen, Erholungs- und Freizeitstätten, etwa das Jenfelder Moor samt See oder das Freibad Ostende in Tonndorf. In Farmsen-Berne gibt es außerdem noch die beliebte Eissporthalle, in der früher, bevor die Hamburger Color Line Arena gebaut wurde, professionelle Eishockeyteams gegeneinander antraten.

Wer auf die Glitzerwelt der Innenstadt verzichten kann und wen die Nähe zu Schleswig-Holstein mitsamt seinen riesigen Grünflächen, Ackern und Feldern reizt, der ist in Farmsen-Berne bestens aufgehoben.

Andreas Bock

Dieser Insider-Tipp spiegelt nur die Meinung des Autors wider.

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