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Von A wie Abstellraum bis Z wie Zentralheizung: Bei einer Wohnungsbesichtigung sind viele Kriterien zu prüfen. So lässt sich besser entscheiden, ob das Objekt den eigenen Wünschen standhält. So machen Sie den Wohnungscheck.


Eine Wohnungsbesichtigung ist wie ein blind date: Ob die Chemie und weitere Kriterien stimmen, entscheidet sich hier innerhalb kurzer Zeit. Um späteren Enttäuschungen vorzubeugen, sollte man einige Tipps beherzigen:

Viele Makler oder Vermieter bieten Gruppenbesichtigungen an – gerade in Großstädten ist das häufig der Fall. Die Folge: Mehrere Dutzend Besucher erscheinen zur gleichen Zeit. Das Gerangel auf engem Raum artet hier schnell zu einem Casting aus. Versuchen Sie das zu vermeiden und vereinbaren im Vorfeld einen Einzeltermin. So haben Sie weitaus bessere Chancen, sich als potenzieller Mieter zu profilieren. Achten Sie bei der Terminvereinbarung möglichst auch auf die Uhrzeit: Bei Tageslicht  bekommen Sie einen guten und vollständigen optischen Eindruck. Eventuelle Lärmbelästigungen durch den Verkehr oder durch die Nachbarn lassen sich am besten werktags kurz nach Feierabend feststellen.

Blick aufs Detail

Vier Augen sehen mehr als zwei: Falls Sie mit Ihrem Partner eine Wohnung suchen, nehmen Sie den Besichtigungstermin also am besten gemeinsam wahr. Oder suchen Sie eine Wohnung für sich allein? Dann bitten Sie einen Freund, Bekannten oder Familienangehörigen, Sie zu begleiten. Ob der erste Eindruck stimmt, können aber letztlich nur Sie selbst entscheiden. Das gilt auch für die finanziellen Bedingungen: Klären Sie hierfür bei der Besichtigung direkt mit dem Makler oder Vermieter ab, welche Nebenkosten in der Gesamtmiete enthalten sind. Wer Haustiere hat, sollte sich zu diesem Zeitpunkt bereits erkundigen, ob diese erlaubt sind.

Checkliste für die Besichtigung

Anschließend nehmen Sie den Zustand der Wohnung genauer unter die Lupe. Folgende Fragestellungen sind hierfür hilfreich:

  1. Wie ist die Wohnung geschnitten? Ist genug Platz für die eigenen Möbel?

  2. Wie wird geheizt? Ist ein Energieausweis vorhanden? Sind die Türen und Fenster intakt und gut isoliert?

  3. Gibt es genug Steckdosen, Lichtschalter und Wasseranschlüsse?

  4. Welche Abnutzungserscheinungen gibt es an Boden, Wänden, Türen etc.? Muss die Wohnung renoviert bzw. gestrichen werden?

  5. Sind womöglich Schimmel- oder Wasserflecken zu sehen?

  6. In welchem Zustand sind die Sanitäranlagen?

  7. Gibt es einen Kabel- oder Satellitenanschluss?

  8. Gibt es eine Einbauküche, die übernommen werden muss oder kann?

  9. Ist ein Waschmaschinenanschluss in der Wohnung vorhanden?

  10. Gibt es einen Abstellraum, einen Keller oder Dachboden?

Checkliste Wohnungsbesichtigung

Nutz unsere Checkliste für die Wohnungsbesichtigung, damit du nicht vergisst, wichtige Details nachzufragen.

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Auch das Umfeld zählt

Nicht nur von der Wohnung selbst, auch von ihrer Umgebung sollten Sie sich bereits beim Besichtigungstermin ein Bild machen:

  • Wie sind die Verkehrsanbindungen – zur Arbeit, zur Schule, zum Kindergarten etc.?

  • Wie ist die Parkplatzsituation?

  • Welche Einkaufsmöglichkeiten und Restaurants gibt es in der Nähe?

  • Sind Parks oder Spielplätze für die Kinder gut zu erreichen?

Und: Welchen Eindruck machen die Nachbarn, die Ihnen womöglich beim Besichtigungstermin im Treppenhaus begegnen? Wirken sie sympathisch, familienfreundlich, tierlieb, hilfsbereit? Auch das kann für Sie ein Indiz dafür sein, ob es sich hier gut leben lässt.

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