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Kunstharzputz ist ein Dispersionsputz der vor mehr als 60 Jahren auf den Markt kam. Noch heute wird er aufgrund der guten Materialeigenschaften und optischen Vorzüge gern eingesetzt. Er ist auf zahlreichen Untergründen als Oberputz nutzbar.

Die Oberflächen aus Kunstharzputz sind robust und bieten eine große Farbton- und Gestaltungsvielfalt. Neben den traditionellen Strukturen lassen sich zum Beispiel auch Roll-, Scheiben-, Kratz-, Rillen- oder Spritzstrukturen herstellen, die durch unterschiedliche Kornstärken von einem bis sechs Millimetern und verschiedene Farben sehr effektvoll ausfallen können.

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Inhaltsverzeichnis

Kunstharz ist nicht „künstlich“

Heute wird Kunstharzputz vielfach als Dispersionsputz bezeichnet. Die frühere Bezeichnung führte oft zu Verwirrungen und deutete darauf hin, dass es sich um einen künstlichen Werkstoff handelt. Doch das ist nicht der Fall. Etwa 80 Prozent der Bestandteile sind mineralischer Natur. Dabei handelt es sich um Pigmente und Füllstoffe, die durch wässrige, leistungsfähige Polymerdispersions-Bindemittel gebunden werden. Kunstharzputz ist also sehr umweltverträglich, schafft eine gute Energiebilanz und ist deshalb wichtig für nachhaltiges Bauen.


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Kunstharzputz: vorteilhafte Werkstoffeigenschaften

Die beste Eigenschaft von Kunstharzputz ist seine mechanische Widerstandsfähigkeit. Die robusten Oberputze können abgestellten Fahrrädern oder Ballwürfen und selbst starken Hagelschlägen widerstehen, ohne dass die Optik der Fassade dabei Schaden nimmt. Das Material sorgt dafür, dass es nicht zu Abplatzungen und Rissen kommt. Nicht zuletzt bieten Kunstharz-Oberputze auch viel Freiraum, wenn es um die Gestaltung von Fassaden und Wänden geht. Dabei setzen die Hersteller aber nicht nur auf Ästhetik, sondern auch auf eine hohe Funktionalität. Nur wenn eine Fassade eine gewisse Menge Wasser abstoßen kann, gilt das System als funktionstüchtig. An die Beschichtungen werden also hohe Anforderungen gestellt.

Wirtschaftliche und rationelle Verarbeitung

Kunstharzputze bzw. Dispersionsputze kommen in der Regel gebrauchsfertig auf der Baustelle an, entweder im Silo oder im Eimer. Die Verarbeitung erfolgt wahlweise maschinell oder manuell. Aufgrund moderner Maschinentechnik können die körperlichen Belastungen der Verarbeiter gesenkt werden. Bei Bedarf kann das Material solange in der Maschine verbleiben, bis es gebraucht wird – sogar über Nacht. Bei trockenem und warmem Wetter trocknet Dispersionsputz schneller, da die Trocknung allein durch Wasserverdunstung erfolgt. Doch mittlerweile sind auch spezielle Putze im Einsatz, die selbst bei kalten Temperaturen und einer hohen Luftfeuchtigkeit schnell trocknen.

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