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Die Kosten für die Beseitigung und Reinigung von Regen- und Schmutzwasser werden mit der sogenannten Abwassergebühr verrechnet.

In der Regel müssen zwei verschiedene Arten von Gebühren entrichtet werden: eine Gebühr für Niederschlagswasser und eine Gebühr für Abwasser. Normalerweise werden die Kosten für die Entfernung des Niederschlagswassers jedoch mit einer Pauschale festgesetzt, die sich an den Frischwasserverbrauch eines Haushalts anlehnt und in den Mietnebenkosten enthalten ist.

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Inhaltsverzeichnis

Abwassergebühren ermöglichen professionelle Schmutzwasseraufbereitung

In Deutschland gibt es ungefähr 10.000 Kläranlagen, die für die Aufbereitung des Abwassers sorgen. Die Größe einer Kläranlage hängt üblicherweise mit den örtlichen Voraussetzungen zusammen. Das heißt, je höher beispielsweise die Besiedlungsdichte eines Entsorgungsgebiets ist, desto größer ist die Menge und in der Regel auch die Verschmutzung des Wassers und somit das jeweilige Abwasserentsorgungsunternehmen. Nicht nur private Haushalte, vor allem Industrie und Gewerbe haben einen hohen Abwasserverbrauch. Mehr als die Hälfte des jährlich aufbereiteten Wassers ist vom Menschen erzeugtes Schmutzwasser und muss mithilfe der Abwassergebühren in Kläranlagen professionell gereinigt werden.


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Umweltschutz rechtfertigt Abwassergebühren

Im internationalen Vergleich weist Deutschland einen überdurchschnittlich guten Reinigungsstandard auf, der für eine hohe Gewässerqualität sorgt. Dafür spricht, dass mehr als 95 Prozent des anfallenden Abwassers in einer sogenannten dritten Reinigungsstufe auch von Nährstoffen wie Phosphor und Stickstoff befreit werden und diese somit nicht in die Gewässer gelangen können. Die Gefahr der Eutrophierung wird dadurch erheblich vermindert. In Norwegen sind es zum Vergleich nur rund 50 Prozent. Abwasserreinigung gehört in Deutschland zum aktiven Umweltschutz und sorgt für entsprechend hohe Abwassergebühren. Die Abwasserentsorgung unterliegt seit 2002 einem relativ stabilen Preisniveau, das regional stark variieren kann. Bundesweit liegt die tägliche Pro-Kopf-Belastung für die Beseitigung und Reinigung des Abwassers bei durchschnittlich 0,34 Euro.

Faire Verteilung durch gespaltene Abwassergebühren

Seit der Einführung der gespaltenen Abwassergebühren werden die Kosten für die Abwasserbeseitigung gerecht auf die jeweiligen Verbraucher umgelegt. Vor allem Familien mit Eigenheim oder Bewohner von Mehrfamilienhäusern werden dadurch finanziell entlastet. Höhere Abgaben hingegen haben Institutionen und Einrichtungen mit großen Flächen und relativ niedrigem Frischwasserverbrauch wie Schulen und Supermärkte. Die Entsorgungskosten für Niederschlagswasser aus öffentlichen Gebieten werden von Kommune, Land oder Bund aus Steuergeldern bezahlt und somit fair auf alle Bürger umgelegt.

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