Wohnberechtigungsschein

Wer bekommt einen Wohnberechtigungsschein?

Ein Wohnberechtigsschein ist Voraussetzung für den Bezug einer mit öffentlichen Mitteln geförderten Wohnung.

Wer eine kostengünstige Sozialwohnung mieten möchte, braucht dafür einen Wohnberechtigungsschein. Diesen Schein gibt es bei den zuständigen Ämtern der kommunalen Verwaltung. Beantragen kann ihn jeder, der unter einer bestimmten Einkommensgrenze bleibt.

Voraussetzung, aber kein Anspruch

Der Wohnberechtigungsschein, früher bekannt als §5-Schein oder B-Schein, berechtigt einen Mieter dazu, eine mit öffentlichen Mitteln geförderte Wohnung zu beziehen. Der Schein ist zwar die Voraussetzung für die Anmietung einer Sozialwohnung, aber der Mieter erhält mit dem amtlichen Papier keinen Anspruch auf eine billigere Wohnung. Die mit öffentlichen Mitteln geförderten Wohnungen in der jeweiligen Stadt oder Gemeinde werden letztlich nicht vom Staat vergeben, sondern von Wohnungsbauunternehmen wie etwa Genossenschaften. Wer einen Wohnberechtigungsschein hat, kann sich jederzeit bei einem dieser Unternehmen für eine Sozialwohnung bewerben.

Was kostet Ihr Umzug?

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Kosten

Umzugsunternehmen

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Wohnung

  • kein Balkon, keine Garage
  • Die alte/ neue Wohnung befindet sich jeweils im 3. OG
  • Alle Zimmer (inkl. Keller) weisen einen normalen Füllstand auf

Umzug

  • Der Transportweg von der Wohnungstür bis in den LKW (Auszug/ Einzug) beträgt 10m
  • Preis für Transport pro m3: 25 Euro
  • Preis für m3 pro 10 km Entfernung: 8 Euro
  • Sonderleistungen (Umzugskartons, Möbelmontage oder Küchenabbau) werden nicht berücksichtigt

Wer bekommt einen Wohnberechtigungsschein?

Öffentlich geförderter Wohnraum ist einkommensschwachen Bevölkerungskreisen vorbehalten. Mit einem Wohnberechtigungsschein soll sichergestellt werden, dass nur auch wirklich berechtigte Personen in den Genuss einer kostengünstigeren Wohnung kommen. Die Einkommensgrenzen für den Erhalt eines Berechtigungsscheins sind von Bundesland zu Bundesland verschieden – und auch innerhalb eines Bundeslandes unterschiedlich. Während in Schleswig-Holstein 12 000 Euro Jahresnettoeinkomemn für einen Einpersonenhaushalt als Obergrenze gelten, sind es beispielweise in Stuttgart 21 600 Euro. Bei der Berechnung des Einkommens werden alle steuerpflichtigen Einkünfte der nächsten 12 Monate berücksichtigt. Abgezogen werden Werbungskosten bzw. Arbeitnehmerpauschbetrag, Steuern und Sozalversicherungsbeiträge.
Wollen zwei Personen in die Sozialwohnung ziehen, erhöht sich die Einkommensgrenze. Für im Haushalt lebende Kinder werden Freibeträge vom Einkommen abgezogen. Der Wohnberechtigungsschein gilt für ein Jahr und wird vom Wohnungsamt der Stadt oder Gemeinde ausgestellt.
Der Schein berechtigt nicht zum Einzug in jede Sozialwohnung: Je nach Größe des Haushalts stehen den Berechtigten nur Wohnungen mit einer festgelegten Zimmeranzahl bzw. Wohnfläche zur Verfügung.


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