Städteranking 2022

Wo stehen die deutschen Großstädte in puncto Wirtschaftskraft, Standortqualität und Nachhaltigkeit? 



Auch dieses Jahr hat die WirtschaftsWoche, ImmoScout24 und IW Consult alle 71 kreisfreien Städte mit mehr als 100.000 Einwohner:innen unter die Lupe genommen. Über 100 Indikatoren aus den Bereichen Wirtschaftsstruktur, Arbeitsmarkt, Immobilienmarkt, Lebensqualität und Nachhaltigkeit gingen in die Bewertung zum Städteranking 2022 ein. Da die positive Entwicklung eines Standortes nicht ohne Effekte auf die Immobilienpreise bleibt, ergänzt eine umfassende Miet- und Kaufpreisanalyse von ImmoScout24 das Städteranking.


Der Großstadtvergleich setzt sich aus drei Teilbereichen zusammen:


Niveauranking

Das Niveauranking beschreibt anhand von 51 Einzelindikatoren aus den Bereichen Arbeitsmarkt, Wirtschaftsstruktur, Lebensqualität und Immobilienmarkt die wirtschaftliche und soziale Lage der Städte. 

Dynamikranking

Das Dynamikranking analysiert die Veränderung von 36 Indikatoren in diesen Bereichen in einem Zeitraum von fünf Jahren. 

Nachhaltigkeitsindex

Der Nachhaltigkeitsindex umfasst 22 Indikatoren aus den drei Bereichen Ökologie, Ökonomie und Soziales. 




Dr. Gesa Crockford, Geschäftsführerin von ImmoScout24.

  • „Das Dynamikranking veranschaulicht am Beispiel von Mainz eindrucksvoll, dass Städte von der Innovationskraft in Deutschland langfristig profitieren können. Die Erfahrung zeigt, dass die Städte, die im Dynamikranking gut abschneiden, mit leichtem Zeitversatz auch im Niveauranking aufsteigen“
  • „Eine starke Industrie war und ist die Basis für den wirtschaftlichen Aufschwung Deutschlands. Der Osten des Landes hat nun die besten Voraussetzungen für die Ansiedlung zukunftsfähiger Industrieunternehmen und damit gute Aussichten auf eine dynamische Entwicklung. Die Ansiedlungen des Automobilherstellers Tesla im brandenburgischen Grünheide und des Halbleiterunternehmens Intel bei Magdeburg sind nur zwei Beispiele von Großinvestitionen in den ostdeutschen Bundesländern der jüngsten Vergangenheit.“
  • „Städte leisten in ihrer Neubaupolitik einen erheblichen Beitrag zu der Erfüllung der Klimaziele. Im Neubau von Wohnimmobilien muss der Einsatz alternativer Heizenergien stärker vorangetrieben werden“, ergänzt Dr. Gesa Crockford. „Städte, die jetzt schon nachhaltiger bauen oder nachhaltiges Bauen fördern, sind in Zukunft attraktiver.“



Die Ergebnisse der einzelnen Größstädte

Klicken Sie ins jeweilige Bundesland, wählen Sie die Stadt aus und laden Sie sich die Auswertung herunter.

Baden-Württemberg

Bayern

Berlin

Brandenburg

Bremen

Hamburg

Hessen

Mecklenburg-Vorpommern

Niedersachsen

Nordrhein-Westfalen

Rheinland-Pfalz

Saarland

Sachsen

Sachsen-Anhalt

Schleswig-Holstein

Thüringen