Discounter als Großbauherr

Wohnungen von Lidl und Aldi

Kurze Wege garantiert! Wohnen über dem Discounter eröffnet vielen Wohnungssuchenden die Chance auf erschwinglichen Wohnraum mitten in der Stadt. Aldi und Lidl stellen sich neuen Herausforderungen.


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Billig wohnen?!

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Bauland ist teuer, Wohnraum knapp. Kein Wunder, dass die alleinstehenden, flachen Supermarktwürfel zum Auslaufmodell werden. Sowohl Lidl als auch Aldi stellen sich bereits architektonischen Herausforderungen. So lässt Lidl in verschiedenen Großstädten für jedes Grundstück prüfen, ob es für eine Überbauung mit Wohnungen geeignet ist. Konkret geplant ist bereits, einige Lidl-Filialen in Berlin mit Wohnbebauung zu errichten. In Frankfurt will Lidl auf 7.700 Quadratmetern zwei Gebäude bauen. Auf diese Weise entstehen 40 Wohnungen und die Filiale sowie ein Hof mit Parkplätzen und zusätzlich ein reines Wohnhaus mit 70 Appartements. 

Lidl hat bereits ein Haus verkauft

Lidl hat in Berlin neben der Filiale in der Prenzlauer Allee, die im April 2017 eröffnet wurde, bereits in der Bornholmer Straße Wohnungen auf einer Filiale errichtet. Die Wohnungen in der Prenzlauer Allee wurden verkauft. An anderen Orten will Lidl seine Wohnungen bevorzugt behalten und zu ortsüblichen Mieten am jeweiligen Standort vermieten.





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Aldi plant Sozialwohnungsanteil von 30 Prozent

Aldi will in Berlin bis zu 2.000 Wohnungen bauen und vermieten. Geplant sind Mehrfamilienhäuser auf zentral gelegenen Grundstücken in der Innenstadt, auf denen bereits Aldi-Märkte stehen. Dazu werden die alten Gebäude abgerissen. Ein neuer Markt wird entstehen, auf dem mehrstöckige Wohnblöcke sitzen. Bei dem Projekt sollen einfache, aber moderne Bauten mit einem großzügigen Verkaufsmarkt im Erdgeschoss entstehen. Während Lidl sich am Mietspiegel orientiert, sollen die Aldi-Wohnungen günstig vermietet werden. Geplant ist ein Sozialwohnungsanteil von 30 Prozent. Das bedeutet Mieten von 6,50 Euro pro Quadratmeter netto kalt. Aber auch die anderen Wohnungen erhalten einen Preisdeckel: Es sollen Mieten von maximal zehn Euro netto kalt verlangt werden.

Aldi profitiert davon, dass die Grundstücke bereits seit Langem in Unternehmensbesitz sind. Die neu errichteten Märkte unter den Mietwohnungen sollen viel größer werden als die bisherigen. So wird es bei den Pilotprojekten mit rund 1.200 Quadratmetern ein Drittel mehr Ladenfläche geben.



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