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Laminat: Gute Laminatverleger finden


Das Laminat wurde 1977 in Schweden entwickelt und gilt in Deutschland als eine sehr beliebte Form des Bodenbelages. Dank permanenter Neuentwicklungen ist es heute in sehr dekorativen und repräsentativen Varianten erhältlich. Daher entscheiden sich sowohl Wohnungs- und Hausbesitzer zunehmend für die preiswerte Parkett-Alternative. Wann ist die Beauftragung eines Laminatverlegers sinnvoll und worrauf muss bei der Verlegung von Laminat geachtet werden?

Inhalt

Dienstleister für Laminat: Der Laminatverleger

Nach seiner Ausbildung trägt der Laminatleger zur praktischen und ansprechenden Gestaltung von Bodenflächen in Privatwohnungen und Häusern sowie in gewerblich genutzten Immobilien bei. Als Bodenleger ist der Handwerker zumeist auch versiert in der Verlegung von Echtholzböden, Teppich- und Kunststoffböden.

Warum einen Laminatverleger beauftragen?

Der Bodenbelag in einer Wohnung stellt eine langfristige Anschaffung und Einrichtung dar. Gerade weil der Boden durchgehend beansprucht wird, muss er fachgerecht verlegt werden. Aus diesem Grund ergibt es Sinn, sich an einen Laminatverleger zu wenden.

Der Laminatverleger ist geübt in einer schnellen und sauberen Verlegung der Bodenplatten. Sein Wissen geht dabei über Nut und Feder hinaus. Saubere Zuschnitte sowie kritische Stellen wie Heizungen oder Türen stellen für den versierten Laminatverleger keine Herausforderung dar. Gerade in diesen Bereichen treten bei Laien die größten Probleme beim Verlegen von Laminat auf. Nicht zuletzt stellt der Laminatverleger sämtliche Werkzeuge und hinterlässt einen besenreinen Boden.

Laminatverleger: Leistungen im Überblick

Die Leistungen eines Gärtners sind überaus vielfältig und lassen sich in drei Kategorien einteilen.

Aufgaben Beschreibung
Planung Die Leistungen eines Laminatverlegers beginnen bereits bei der Planung, die heute zunehmend am Computer stattfindet. Kann der Kunde einen digitalisierten Grundriss der Wohnräume einreichen, wird die komplette Planung auch digital durchgeführt. Auf diese Weise ermittelt der Laminatverleger den exakten Bedarf in Quadratmetern.
Ausführung Handwerker verlegen Laminat auf verschiedenen Untergründen, wie Teppich, Verlegeplatten, Estrich, Holzdielen, oder Kunststoff. Bei Bedarf entfernt der Laminatverleger zunächst den Untergrund und säubert diesen, bevor die eigentliche Arbeit beginnt. Vor Verlegung des ausgewählten Laminats wird eine sogenannte Trittschalldämmung eingesetzt. Diese sorgt für eine Absorption des Schalls, was den Schallpegel im Raum erheblich mindert. Anschließend wird das eigentliche Laminat verlegt. Wichtige Schritte hierbei sind Sägearbeiten und Aussparungen an kritischen Stellen wie Heizungsrohren oder Türschwellen. Abschließend werden Sockelleisten für eine einheitliche Optik und einen ansprechenden Übergang zwischen Laminat und Wänden angebracht. Übergangsschienen zwischen verschiedenen Räumen schließen die Arbeit ab.

Was kostet ein Laminatverleger im Durchschnitt?

Im Durschnitt ruft der Laminatverleger in Deutschland rund 15 € pro Quadratmeter auf. Diese Kosten umfassen jedoch nur die Leistungen des Handwerkers. Ob Anfahrtskosten entstehen und wie hoch die Preise für das gesamte Material sind, muss individuell angefragt werden. Für die Bewohner ist es grundsätzlich sehr sinnvoll, ein Pauschalangebot für die pauschale Anzahl an Quadratmetern bei mehreren Betrieben einzuholen.

Was macht einen guten Laminatverleger aus?

Ein guter Laminatverleger wird grundsätzlich ein Komplettangebot über die gesamten Leistungen inklusive Material abgeben können. Denn wer einen Handwerker beauftragt, möchte grundsätzlich weder das Material beschaffen noch selbst Hand anlegen müssen. Folgende Punkte zeichnen einen guten und seriösen Laminatverleger aus:

  • Besichtigung und Beratung vor Ort
  • Pauschales Angebot für sämtliche Leistungen
  • Exakte Planung der Verlegung inklusive Zeitplanung
  • Transport und Anlieferung sämtlicher Waren und Materialien
  • Verlegung des Laminatbodens inkl. Trittschall in notwendiger Stärke
  • Anbringung von Sockelleisten und Schienen
  • Besenreine Übergabe
  • Gewährleistung (diese ist individuell beim jeweiligen Betrieb anzufragen)

 

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Welches Laminat passt zu mir?

Auf der einen Seite ist Laminat sehr preiswert erhältlich. Auf der anderen Seite ist es keineswegs optisch minder ansprechend als Parkett. Da Laminat vierschichtig aufgebaut ist und die sichtbare Schicht aus einer Dekorfolie besteht, ist es in jeder erdenklichen Ausführung erhältlich. Nachfolgend drei Beispiele, zu welchem Wohnstil welches Laminat am besten passt:

Universell einsetzbar

Nussbaum, Kirsche, Pappel, Eiche oder sogar Hickory. Die Holzoptik hat sich als die beliebteste Laminatvariante durchgesetzt und passt zu nahezu jedem Wohnstil.

Für Stein- und Granitliebhaber

Wer trotz Laminat auf eine kühlere optische Wirkung des Bodenbelages Wert legt, entscheidet sich heute für Laminat in Stein- oder Granitoptik. Diese Variante wird überwiegend in modernen Wohnstilen eingesetzt.

Für Kinder und bunte Räume

Laminat ist heute zum Beispiel für Kinderzimmer mit lustigen Comic-Motiven erhältlich. Für frische Akzente auf dem Küchenboden eigenen sich Oberflächen mit vereinzelten Nudel- oder Tomatenmotiven.

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Warum benötige ich Laminat?

Hochwertiges Laminat ist mittlerweile kaum von einem echten Holzboden zu unterscheiden. Laminat ist neben seinem niedrigen Preis überaus robust und hygienisch, kann schnell verlegt werden und zeichnet sich durch seine Lichtechtigkeit aus. Wer Kosten sparen will und dabei eine schnelle und unkomplizierte Verlegung wünscht, ist mit Laminat bestens beraten.

Sieben Gründe, die für qualitatives Laminat sprechen

  • Überzeugendes Preis-Leistungsverhältnis
  • Pflegeleicht und Emissionsarm
  • Einfache Verlegung
  • Aufgrund geringer Aufbauhöhe ideal zum Modernisieren geeignet
  • Keine farblichen Veränderungen bei UV-Lichteinfluss
  • Stuhlrollengeeignet
  • Überwiegend unempfindlich gegen Glut

Welche Arten von Laminat gibt es?

Die verschiedenen Arten von Laminat unterscheiden sich maßgeblich in ihrer Optik.

Arten Beschreibung
Echtholzoptik Die Echtholzoptik gehört zu den ansprechendsten Varianten von Laminat und ist mitunter die kostenintensivste. Jede Holzart kann heute mit der günstigeren Variante Laminat imitiert werden. Sogar Kenner müssen bei hochwertigem Laminat in Echtholzoptik genauer hinschauen, um das Imitat zu erkennen.
Fliesenoptik Die Anbringung von Fliesen oder anderen Keramiken ist einerseits teuer und kann andererseits starke optische Differenzen aufweisen. Aus diesem Grund entscheiden sich heute viele Menschen für Laminat in Fliesenoptik. Dieses kommt zumeist im Flurbereich, in der Küche und als wasserabweisende Variante im Badezimmer zum Einsatz. Ein großer Vorteil ist die schnelle Verlegung.
Individuelle Motive Da die Laminatoberfläche eine Dekorfolie ist, lässt sich jedes Motiv darauf abbilden. Neben natürlich wirkenden Oberflächen wie Holz oder Fliesen werden individuelle Abbildungen immer beliebter. Diese reichen von lustigen Motiven für das Kinderzimmer über farbenfrohe Ausführungen für die Küche bis hin zu individuellen Anfertigungen für jeden Raum.

Was kostet Laminat?

Das Laminat gehört zu den günstigsten Bodenbelägen und bietet ein hervorragendes Preis-Leistungsverhältnis. Die Preise pro Quadratmeter beginnen schon bei 5 € und reichen von stilvollen Varianten mit 20 € bis hin zu exklusiven Laminatausführungen von bis zu 100 €. Der Durchschnittspreis für einen Quadratmeter liegt in Deutschland bei ca. 25 €. Zusätzlich sollten Kosten für die Trittschalldämmung sowie Sockelleisten und Übergangsschienen mit einkalkuliert werden.

Selber Laminat verlegen: Tipps

Wer über ein gewisses Maß an Augenfertigkeit und handwerklichem Geschick verfügt, ist durchaus in der Lage Laminat mit hervorragendem Ergebnis zu verlegen. Nachfolgend einige Tipps zum Verlegen in Eigenregie:

Schritt 1: Berechnung der Quadratmeter

Eine vorherige präzise Berechnung des Bedarfes kann den Bewohnern eine Menge Ärger ersparen. Als Grundlage für die Quadratmeterberechnung in einem Raum müssen Raumlänge und Raumbreite multipliziert werden.


Vorsicht: Dies stellt noch nicht den exakten Bedarf dar. Je nachdem, wie viele kritische Stellen sich in der Wohnung befinden (Heizungsrohre, Türenschwellen, Kabelbäume etc.), muss ein zusätzlicher Verschnitt addiert werden.

Schritt 2: Das Werkzeug

Das wichtigste Werkzeug für die Verlegung von Laminat kann beim Kauf im jeweiligen Baumarkt angemietet werden. Folgende Werkzeuge sollten vorhanden sein:

  • Schlagholz
  • Schlaghammer
  • Abstandskeile
  • Säge oder Laminatschneider
  • Spachtel (bei Verleimung des Laminats)
  • Bleistift, Zollstock
  • Verlegezwingen zur Fixierung an den Randbereichen

Schritt 3: Untergrund

Der Untergrund sollte sauber und trocken sein und über keine zu großen Unebenheiten verfügen. Auf dem Boden werden nun die Trittschalldämmung und die Feuchtigkeitssperre in Längsrichtung des Laminats ausgerollt. Das Laminat sollte immer parallel zum Lichteinfall verlaufen.

Schritt 4: Die erste Reihe des Laminats

Für die erste Reihe müssen die Längsfedern (erhabenes Längsende einer Seite) abgesägt werden. Mit einem Abstand von 10 bis 15 mm wird die erste Bahn verlegt. Keile/ Abstandshalter/ Rastkeile zwischen Wand und Laminat sorgen für die Einhaltung dieses Abstandes.

Schritt 5: Reihe für Reihe

Um es sich möglichst einfach zu machen, wird immer das Reststück des Laminats als Maß für die nächste Bahn verwendet. An der bereits verlegten Reihe wird also Maß genommen. Dazu wird das vorher angeschnittene Stück an ein neues Paneel gelegt und die Länge eingezeichnet.

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Laminat und Laminatverlegung: Häufige Fragen und Fehler

Häufige Fehler bei der Verlegung von Laminat

  • Verlegung auf mineralischen Untergründen ohne Feuchtigkeitssperre
  • Verlegung ohne ausreichenden Abstand zur Wand
  • Weglassen der Bewegungsfugen an Türen
  • Verschrauben oder Verkleben am Untergrund
  • Zu große Rand- und Wandfugen
  • Keine Rohrmanschetten für Heizungsrohre verwendet

Häufige Fragen rund um die Laminatverlegung

1. Was ist Laminat?

Laminat ist vierschichtig aufgebaut und besteht aus der Oberflächenschicht, einer Dekorschicht, einer stabilisierenden Trägerplatte sowie einer Rückseite. Zwar besteht Laminat zu 90% aus Holz, wurde der natürlichen Holzoptik aber nur nachempfunden.  

2. Muss ich handwerklich begabt sein, um selber Laminat zu verlegen?

Wer Laminat verlegen möchte, sollte zumindest exaktes Sägen und Ausmessen beherrschen. „Zwei linke Hände“ sind aber definitiv fehl am Platz. Denn gerade komplexe Passagen an Türübergängen, Heizungsrohren oder weiteren kritischen Stellen erfordern definitiv nicht nur handwerkliches Geschick. Eine Prise Erfahrung ist hierbei notwendig.

 

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