Zinsberechnung

Der Zins bezeichnet jene Kosten, die der Schuldner dem Gläubiger für das leihweise überlassene Kapital als Ausgleich zahlt. Mithilfe der Zinsberechnung können die exakten Kosten über eine gewisse Laufzeit berechnet werden, beispielsweise über Monate oder Jahre.

Baufinanzierungsrechner

Die Höhe der Verzinsung ist abhängig von vielen verschiedenen Faktoren, vor allem von der Bonität und den Sicherheiten des Schuldners. Vor allem bei größeren Finanzierungen, wie der Immobilienfinanzierung, ermöglicht die Zinsberechnung den Vergleich zwischen unterschiedlichen Angeboten. 

Welchen Nutzen hat das Ganze beim Immobilienkauf?

Ein Kreditrechner ist die erste Anlaufstelle, um mithilfe der Zinsberechnung die realistische monatliche Belastung für eine Hypothek zu berechnen. Zunächst werden in diesem Werte eingetragen, die durch den Immobilienerwerb wegfallen. Darunter zählt die monatliche Warmmiete, die im weiteren Schritt verringert wird. Und zwar um die monatlichen Bewirtschaftungskosten, allen voran Kosten für Strom, Wasser, Heizung, Versicherungen und Instandhaltungskosten. Die Nebenkosten der Mietwohnung werden dadurch mit den Erhaltungs- und Nutzungskosten der selbstbewohnten Immobilie ausgetauscht. Im Regelfall liegen diese niedriger, schließlich fehlt die Umverteilung wie bei klassischen Mietshäusern. Das ist zwar kein elementarer Bestandteil der Zinsberechnung, allerdings unabdingbar für den individuellen Vergleich zwischen „Wohnen zur Miete“ und „Wohnen in Eigentum“. Des Weiteren wird der Betrag angeben, der durch den Wegfall der Miete monatlich eingespart wird und dadurch das verfügbare Einkommen erhöht. Anschließend werden die Eckdaten des Kredites aufgenommen, vor allem der nominale oder effektive Jahreszins, die anfängliche Tilgung, das Eigenkapital und typische Nebenkosten. Dazu zählen Maklerkosten, Notarkosten sowie die Grunderwerbsteuer. Im Endergebnis bietet die Berechnung sodann einen Überblick über die tatsächlichen Gesamtkosten der Immobilie, je nach gewählter monatlicher Belastung und entsprechend der Laufzeit. 

So fließen Eventualitäten in die Berechnung mit ein

Bei typischen Annuitätendarlehen sinkt der Zinsanteil kontinuierlich, die monatliche Rate bleibt jedoch gleich. Mithilfe eines Hypothekenrechners kann eine Zinsberechnung vorgenommen werden, die auch Sonderfaktoren beinhaltet. Also beispielsweise tilgungsfreie Phasen, aber auch Sondertilgungen und die Laufzeitveränderungen bei unterschiedlichen Tilgungshöhen. Empfehlenswert sind Sondertilgungen vor allem dann, wenn Immobilienfinanzierungen in Hochzinsphasen abgeschlossen wurden. Je nach Zinsbindungsdauer und Restlaufzeit kann es sinnvoll sein, vorzeitig umzuschulden. Die Zinsberechnung gibt dann Aufschluss darüber, ob die Ersparnis die gleichzeitig belastenden Vorfälligkeitsentschädigungen übersteigt. Auch das Ratenintervall kann dabei variiert werden. Je nachdem, was der Darlehensvertrag vorsieht, ist eine Mischung aus mittelgroßer Tilgungsrate und regelmäßigen Sondertilgungen sinnvoll. Die Zinsberechnung dient auch bei Anschlussfinanzierungen als erste Anlaufstelle, wenn sich etwa die Bonität verbessert hat. Nicht selten machen wenige Prozentpunkte schon einen vier- oder gar fünfstelligen Effekt aus, bei entsprechender Summe und Laufzeit.


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