Finanzrechner

Finanzrechner

Mit einem Finanzrechner lassen sich mit wenigen Klicks alle wesentlichen Details zu Finanzierungen oder Kapitalanlagen aufbereiten. Beim Vergleich von Festgeldanlagen sind Faktoren wie Bonuszahlungen oder prozentuale Aufschläge üblich. Der Finanzrechner berücksichtigt solche Besonderheiten und stellt die Kapitalentwicklung der Geldanlage transparent dar.


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Der Finanzrechner für Ihren Immobilienkauf

Auch und gerade bei Immobilienfinanzierungen übernimmt ein solcher Rechner schnell und einfach die wichtigsten Berechnungen. So gibt der Tilgungsrechner beispielsweise Aufschluss über die effektive Zinsbelastung und den tatsächlichen Tilgungsanteil über eine bestimmte Laufzeit. Sofern die Zinsbindungsfristen identisch sind, lassen sich hierüber ganz einfach mehrere Immobilienfinanzierungen vergleichen.


Welche Angaben sind für die Berechnung mit dem Finanzrechner wichtig?

Kreditinstitute sind verpflichtet, ihre Angebote für Immobiliendarlehen und andere Kredite transparent und nachvollziehbar zu gestalten. Die Voraussetzungen und Regelungen ergeben sich aus der Preisangabenverordnung (PAngV). Alle relevanten Kosten müssen angegeben beziehungsweise in den repräsentativen Berechnungen enthalten sein. Neben dem Sollzinssatz ist das vor allem der Effektivzinssatz, der es überhaupt erst möglich macht, Hypothekenkredite untereinander zu vergleichen. Mit einem speziellen Effektivzinsrechner können die Angebote zusätzlich auf eigene Faust überprüft werden. Doch auch der Effektivzins enthält nicht alle Kosten. Ausgenommen sind beispielsweise Kontoführungsgebühren, Aufschläge für Teilauszahlungen oder Bereitstellungszinsen. Je nach Finanzrechner können die unterschiedlichen Baufortschritte berücksichtigt werden. Denn typischerweise wird die Immobilie in Abschlägen bezahlt, dadurch steigt der Anteil der Bereitstellungszinsen. Während sich einige Banken hier durchaus kulant zeigen und mehrmonatige Bauphasen dulden, berechnen andere wiederum nach drei Monaten entsprechende Aufschläge. 

Um ein möglichst genaues Ergebnis beim Finanzrechner zu erhalten, müssen üblicherweise die folgenden Angaben gemacht werden:

  • Wo soll finanziert werden? (PLZ)
  • Finanzierungsart
  • Beschäftigungsverhältnis des Darlehensnehmers
  • Kaufpreis der Immobilie
  • Kaufnebenkosten, bestehend aus Grunderwerbssteuer, Maklerprovision, Notarkosten und Grundbucheintrag
  • Eigenkapital

Anschließend werden die Tilgungsrate und die Sollzinsbindung festgelegt, um die genauen Konditionen der Finanzierung anhand durchschnittlicher Marktdaten zu bestimmen. Dargestellt werden die anfängliche Monatsrate, der gebundene Sollzins und der effektive Jahreszins. Des Weiteren können ein entsprechender Tilgungsplan sowie eine Übersicht über die Zinsentwicklung aufgerufen werden. Der Kreditnehmer kann sich so einen ersten Überblick darüber verschaffen, wie sich der Finanzierungsplan einer Immobilie gestalten könnte, und auf dieser Basis Kreditangebote miteinander vergleichen.

Wie werden alle Kosten des Darlehens berücksichtigt?

Um zu erfahren, bis zu welcher Summe sich der Kauf einer Immobilie lohnt, müssen alle Kosten in einen Vergleich einbezogen werden. Doch was gilt als „lohnenswert“? Um zwischen dem „Wohnen zur Miete“ und „Wohnen im Eigentum“ vergleichen zu können, braucht es realistische Annahmen und Werte. Über den Finanzrechner lassen sich beispielsweise Szenarien aufstellen, wie sich die Kosten der Hypothek bei unterschiedlichen Tilgungssätzen verändern. Je höher die nominale Tilgung ausfällt, desto schneller ist der Kredit getilgt. Gleichzeitig sinkt die Zinsbelastung, die monatliche Annuität (Tilgung + Zinsen) fällt jedoch höher aus. Zum Vergleich werden die Gesamtkosten und durchschnittlichen Steigerungsraten einer Mietwohnung gegenübergestellt. Grundsätzlich gilt, dass gerade in Hochzinsphasen höhere Tilgungssätze vereinbart werden.

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Wie bemisst sich die Höhe meines Eigenkapitals?

Eine wichtige Rolle bei der Baufinanzierung spielt das Eigenkapital. Denn je mehr angespartes Kapital eingebracht werden kann, desto niedriger kann der Kredit gewählt werden und desto niedriger ist letztendlich die monatliche Belastung. Zudem wird Eigenkapital von Banken mit niedrigen Zinsen honoriert. Daher stellt das Eigenkapital einen wichtigen Punkt im Immobilienrechner dar. Es wird empfohlen, beim Kauf oder Bau einer selbst genutzten Immobilie 20 bis 30 Prozent Eigenkapital einzusetzen. Neben Eigenkapital in Form von Bargeld, Sparguthaben und Bausparguthaben kann auch Eigenleistung beim Bau als sogenannte Muskelhypothek angerechnet werden. Das wichtigste bei der Planung ist aber, dass trotz monatlicher Belastung die Lebenshaltung gesichert ist. Daher ist ratsam, vor der Nutzung eines Finanzrechners einen Haushaltsrechner zu nutzen, der Aufschluss darüber gibt, wie sich die monatlichen Einnahmen und Ausgaben gestalten.

Die Angaben sind kein Finanzierungsangebot im Sinne der Verbraucherkreditrichtlinie, sondern dienen beispielhaft zur ersten Orientierung. Die Berechnung erfolgt auf Basis folgender Annahmen: Angestellter, anfängliche Tilgung 2%, 10 Jahre Sollzinsbindung, 0,96 % gebundener Sollzins, 0,964 % effektiver Jahreszins (basierend auf 200.000 Euro Nettodarlehensbetrag), keine Sondertilgung, kein Tilgungswechsel, Kaufobjekt selbstgenutzt, Effektivzins beinhaltet ggf. Die Monatsrate wird auf einen vollen Eurobetrag aufgerundet. Vertriebskosten, Beleihungsauslauf bezieht sich auf Kaufpreis. In Einzelfällen können die Annahmen abweichen, nähere Informationen sowie ein individuelles Kreditangebot erhalten Sie direkt bei Finanzierungsanbietern. Weitere Konditionsabweichungen können sich durch die Objekteinschätzung und Bonität des Kreditnehmers ergeben. Die Darstellung erhebt keinen Anspruch auf Vollständig- und Richtigkeit.


Was kann ich mir leisten?

Wie gestaltet sich der Tilgungsplan für die Baufinanzierung?

Welche monatlichen Belastungen auf den Darlehensnehmer zukommen, findet er im Tilgungsplan dargestellt. Hierbei ist es wichtig, dass dieser auf die individuellen Möglichkeiten abgestimmt ist und etwa Sondertilgungen berücksichtigt. Nur so kann der Tilgungsplan einen genauen Überblick über die künftig zu entrichtenden Zahlungen und die verbleibende Restschuld geben. Nach Eingabe der Daten in den Finanzierungsrechner werden daher üblicherweise die genauen Kosten der Finanzierung aufgezeigt, die sich aus folgenden Faktoren zusammensetzen:

  • Summer aller Raten
  • Davon gezahlte Zinsen
  • Getilgter Betrag
  • Restschuld zum Ende der Sollzinsbindung

Der Tilgungsplan ist somit eine längerfristige Darstellung über den Verlauf eines Annuitätendarlehens und ein Pflichtbestandteil des Kreditvertrages. Er gibt genau an, wann welche Zahlungen zu leisten sind und unter welchen Bedingungen diese entrichtet werden. Daher sind ebenfalls Sonder- und Teilzahlungen hier festgehalten.

Lohnen sich Sondertilgungen?

Verschiedene Planungen fließen in den Finanzrechner mit ein. Die Aufschläge für das Darlehen sind bei Zinsbindungsfristen von 15 oder 20 Jahren relativ moderat. Es muss also immer berücksichtigt werden, dass eine mögliche Anschlussfinanzierung zu weitaus höheren Zinszahlungen führen kann. Ein Mittelweg zwischen planbarer Finanzierung und niedrigen Zinsen ist daher, Sondertilgungen einzuplanen. Je nach Vertragsart und Laufzeit räumen Kreditinstitute ihren Kunden außerplanmäßige jährliche Sondertilgungen bis zu zehn Prozent der jeweiligen Restschuld ein. Im Finanzrechner können die Angaben hierzu mit einfließen, im Ergebnis steht der jeweilige Tilgungsplan. Daraus wird ersichtlich, wie hoch die Zinsersparnis bei regelmäßigen Sonderzahlungen ausfällt. Außerdem lässt sich berechnen, ob die Kombination aus kurzer Zinsbindungsfrist und hohem Tilgungsanteil sinnvoll ist. Wird von einer anhaltendenden Niedrigzinsphase ausgegangen, sind günstige Anschlussfinanzierungen wahrscheinlicher.

Wo liegt der Unterschied zwischen Finanzrechner und Tilgungsrechner?

Beim Immobilienkauf müssen Käufer für gewöhnlich tief in die Tasche greifen. Gerade deshalb ist es sinnvoll, sich vorab über sämtliche Kostenpunkte bewusst zu werden und diese in der Kalkulation zu berücksichtigen. An dieser Stelle kommen Finanzrechner ins Spiel. Dabei muss zum Beispiel der Kaufpreis der Immobilie sowie Kaufnebenkosten, der geplante Anteil an Eigenkapital und der Wohnort eingegeben werden. Als Ergebnis erfahren Sie dann, welche Konditionen Sie bei diesem Vorhaben erwarten können. Für möglichst genaue Angaben werden dafür durchschnittliche Marktdaten herangezogen. Nachdem Sie sich mit Hilfe der Finanzrechner über den Hauskauf und die damit verbundenen Kosten umfangreich informiert haben, können Sie verschiedenste Angebote objektiv vergleichen.

Wenn es um die Rückzahlung geht, kann hingegen der Tilgungsrechner aufzeigen, wie hoch die monatliche Tilgungsrate ausfällt und wie viel bis zum Ablauf der Zinsbindung bereits getilgt werden kann. Dazu müssen Sie lediglich die Darlehenssumme, den Sollzins und den Stichtag der Zinsbindungsfrist eingeben.

In 5 Rechner-Schritten zur soliden Finanzplanung

  1. Haushaltsrechner - Regelmäßiges, planbares Einkommen und fixe Ausgaben - Diese Rechnung bildet die Basis für eine solide Finanzplanung.
  2. Eigenkapitalrechner - Berechen Sie Ihr verfügbares Kapital. Welchen Anteil wollen Sie der Finanzierung beisteuern, was bleibt als Reserve?
  3. Belastbarkeitsrechner - Kreditrahmen und Tilgungsrate, was passt noch zu Ihren Einkünften? Ermitteln Sie die maximale Tilgungsrate!
  4. Tilgungsrechner - Wie verhält sich Zinsanteil und Restschuld im monatlichen Verlauf? Jetzt den monatlichen Restschuldbetrag berechnen!
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