Baudarlehensrechner

Baudarlehensrechner

Welche Kosten können beim Baudarlehen anfallen? Und welche Darlehenshöhe kann ich mir leisten? Antwort auf Ihre Fragen finden Sie mit dem Baudarlehensrechner.


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Baudarlehensrechner helfen bei der Finanzierungsplanung


Machen Sie mit dem Baudarlehensrechner den Baudarlehen-Vergleich

Der Darlehensrechner beinhaltet wichtige Funktionen zur Berechnung von Baudarlehen. Mit ihm erfahren künftige Bauherren, wie teuer die Immobilie über einen bestimmten Zeitraum tatsächlich ist. Viele verschiedene Faktoren spielen hier zusammen, vor allem der Tilgungsanteil und die Höhe der Hypothekenzinsen. In Niedrigzinsphasen empfiehlt es sich, die niedrigen Sollzinssätze über Zeiträume zwischen zehn und 15 Jahre festzusetzen. Hierfür werden zwar wenige Prozentpunkte als „Aufschlag“ hinzugerechnet, dennoch bietet diese Variante eine sehr gute Planungssicherheit. Anhand der Angabe des Eigenkapitals und der Kauferwerbskosten errechnet der Baudarlehensrechner die Höhe des nötigen Baukredites. Der monatliche Zahlbetrag setzt sich dann aus dem Tilgungsanteil in Prozent und dem Zinsanteil zusammen. Bei einem solchen Annuitätendarlehen bleibt die monatliche Belastung gleich hoch, nur die Höhe der Zinsen darin sinkt mit den Jahren. Es kann angegeben werden, ob der Kreditbetrag innerhalb der Sollzinsbindungsfrist (festgesetzter Sollzinssatz) vollständig getilgt werden soll. Der erstellte Tilgungsplan gibt dann Auskunft darüber, wie hoch die prozentuale Tilgung pro Jahr tatsächlich sein müsste. Verschiedene Annuitäten und auch Kreditsummen lassen sich mit dem Baudarlehensrechner vergleichen. Durch die Einbeziehung sämtlicher Kosten kann so das günstigste und passende Angebot gefunden werden. Die Gesamtkosten können durch solch einen Vergleich deutlich geschmälert werden.

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Wie viel Kredit kann ich mir für die Baufinanzierung leisten?

Um den Baudarlehensrechner sinnvoll nutzen zu können, sollte zuvor eine Haushaltsrechnung vorgenommen werden. Denn wie viel Baudarlehen noch vertretbar ist, hängt letztlich auch vom Eigenkapital und dem sicher frei verfügbaren Einkommen ab. Eigenkapital kann durch Tagesgeld, Festzinsanlagen oder Wertpapiere erhöht werden. In der Regel werden 40 Prozent der Kaufsumme als Eigenkapital von den Banken verlangt. Soll die Baufinanzierung als sogenannte Vollfinanzierung laufen, verlangen die Banken in jedem Fall zusätzliche Sicherheiten. Die Immobilie als Grundschuld reicht dann nicht aus, weil zwangsläufig ja auch die monatlichen Belastungen höher sind. Der Darlehensrechner kann aber auch Sondertilgungen berücksichtigen, die regelmäßig geleistet werden können. Banken räumen damit ihren Kreditkunden das Recht ein, zu bestimmten Zeitpunkten des laufenden Kredites einen Teil der Restsumme zusätzlich zu tilgen. Hierdurch verringert sich die Zinsbelastung insgesamt, auch die Laufzeit wird verkürzt. Baudarlehensrechner zeigen die genaue Einsparung auf. Diese Variante ist dann empfehlenswert, wenn der Tilgungsanteil eher gering ausfällt.


Was kann ich mir leisten?

Welche Kosten können beim Baukredit anfallen?

Um Baukredite über einen Baudarlehensrechner wirklich sinnvoll miteinander vergleichen zu können, muss der effektive Zinssatz angegeben werden. Darin sind dann auch solche Nebenkosten enthalten, wie beispielsweise Vermittlungs- oder Bearbeitungskosten. Häufig erhöhen auch sogenannte Bereitstellungszinsen den Kredit. Sie werden von Banken erhoben, wenn der Kreditbetrag praktisch erst Monate nach Vertragsabschluss benötigt wird. Etwa wenn verschiedene Bauphasen durchlaufen werden oder die Abwicklung schlichtweg länger dauert.

Da Immobilien nur selten innerhalb der vereinbarten Zinsfestsetzung vollständig getilgt werden, sind Anschlussfinanzierungen die Regel. In der Bankensprache auch als Prolongation bezeichnet. Der Baudarlehensrechner zeigt den zusätzlichen Kreditbedarf am Ende der Laufzeit. Faktoren wie die Zinsentwicklung können nicht berücksichtigt werden. In den repräsentativen Angeboten berechnen die Banken dann auf Grundlage des aktuell geltenden Sollzinssatzes die Kreditkosten.

Wofür kann ein Baudarlehen genutzt werden?

Während das geliehene Geld beispielsweise bei Ratenkrediten frei genutzt werden kann, sind Baudarlehen für gewöhnlich an einen bestimmten Zweck gebunden. Dieser muss „wohnwirtschaftlich“ sein: So müssen Baudarlehen etwa für den Kauf eines Hauses oder einer Wohnung, eine Modernisierungs- oder Sanierungsmaßnahme oder einen Hausbau genutzt werden. Für Sanierungen müssen je nach Ausmaß und Art meist mindestens Summen von 10.000 Euro aufgenommen werden. Beim Bau oder Kauf werden da schon weitaus höhere Summen benötigt, sodass ein Baudarlehen stets gut geplant und mit Hilfe von Baudarlehensrechnern kalkuliert werden sollte.

Welche Einflussfaktoren wirken auf die Bauzinsen ein?

Maßgeblichen Einfluss auf die Höhe der Bauzinsen hat der Leitzins der Europäischen Zentralbank (EZB). Dieser gibt an, zu welchen Bedingungen Banken derzeit Geld leihen können – und somit auch, zu welchen Zinsen Geld an Endkunden verliehen werden kann. Bereits kleinste Veränderungen des Leitzinses können so die Bauzinsen ansteigen oder fallen lassen. Dies ist eng mit der allgemeinen wirtschaftlichen Lage verknüpft. So hebt oder senkt die EZB den Leitzins, um Deflation oder Inflation entgegenzuwirken und die Wirtschaft stabil zu halten.

Daneben hängen die Bauzinsen auch von den aktuellen Zinsen auf Hypothekenpfandbriefen ab. Dabei handelt es sich um festverzinste Darlehen, die meist von Hypothekenbanken in Anspruch genommen werden, um Kredite zu refinanzieren. Weil die Banken diese Zinskosten decken müssen, liegen die Bauzinsen zumeist höher.

Darüber sollte jedoch nicht vergessen werden, dass auch die wirtschaftliche Lage der einzelnen Banken eine Rolle spielt. Bei Direktbanken sind die Bauzinsen so zumeist günstiger, da diese über kein Filialnetz verfügen und demzufolge weniger Kosten tragen müssen.

In gewisser Weise können die Bauzinsen jedoch auch vom Kreditnehmer selbst beeinflusst werden. So haben Banken zumeist eine Zinsspanne, innerhalb derer sie je nach den Voraussetzungen des Antragstellers agieren können. So führt ein hoher Anteil an Eigenkapital etwa zu besseren Konditionen, ebenso wie kurze Zinsbindungen.

Wie unterscheiden sich Baudarlehens-, Baukredit- und Tilgungsrechner?

Mit dem Baudarlehensrechner kann zum Beispiel kalkuliert werden, welche Darlehenshöhe Sie sich leisten können. Dies wird anhand des verfügbaren Eigenkapitals sowie der Monatsrate berechnet, die Ihren finanziellen Möglichkeiten entspricht. Zudem lässt sich durch den Darlehensrechner die monatliche Rate bestimmen, ebenso wie durch den Baufinanzierungsrechner. Dieser hat darüber hinaus den Zweck, jedwede Kosten, die durch eine Baufinanzierung entstehen, übersichtlich in einem Ergebnis zu vereinen. Dazu zählen etwa Zinsen und Raten. Nur so können verschiedenste Angebote auch objektiv miteinander verglichen werden.

Wenn es um die Rückzahlung des Kredites geht, bieten sich Tilgungsrechner an. Hier ist die Darlehenshöhe ebenso entscheidend wie der Prozentsatz, den Sie monatlich zurückzahlen möchten. Auch der aktuelle Sollzins ist in die Maske einzugeben. So erhalten Sie einen Überblick darüber, welchen Betrag Sie bis zum Ende der Zinsbindung schon beglichen haben können.

Ein umfangreicher Überblick über die Kosten Ihres Bauvorhabens kommt zustande, wenn mehrere Rechner genutzt werden. So können Sie herausfinden, welche Gesamtsumme unter Einbeziehung sämtlicher Kostenpunkte entsteht und wie die Tilgungsphase verlaufen wird.

  1. Haushaltsrechner - Regelmäßiges, planbares Einkommen und fixe Ausgaben - Diese Rechnung bildet die Basis für eine solide Finanzplanung.
  2. Eigenkapitalrechner - Berechen Sie Ihr verfügbares Kapital. Welchen Anteil wollen Sie der Finanzierung beisteuern, was bleibt als Reserve?
  3. Belastbarkeitsrechner - Kreditrahmen und Tilgungsrate, was passt noch zu Ihren Einkünften? Ermitteln Sie die maximale Tilgungsrate!
  4. Tilgungsrechner - Wie verhält sich Zinsanteil und Restschuld im monatlichen Verlauf? Jetzt den monatlichen Restschuldbetrag berechnen!
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