Umzugsplanung
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Ummelden beim Umzug

Was Sie nicht vergessen dürfen

Wenn Sie den Umzug in die neue Wohnung geschafft haben, ist die Arbeit noch nicht zu Ende. Nun müssen Sie sich am neuen Wohnsitz anmelden und Ihre Dienstleister über Ihre neue Adresse informieren. Je zügiger Sie die Formalitäten erledigt haben, desto reibungsloser klappt der Übergang.

Der erste und wichtigste Weg ist die Ummeldung bei der Stadt- oder Gemeindeverwaltung. Seit die kommunalen Behörden ihre Daten elektronisch austauschen, entfällt dabei die Abmeldung am alten Wohnort. Am neuen Wohnort müssen Sie sich so früh wie möglich anmelden und dafür persönlich bei der zuständigen Behörde erscheinen. Viele Kommunen bieten die notwendigen Formulare im Internet zum Herunterladen und Ausdrucken an, so dass Sie zuhause alles vorbereiten können. Das zuständige Amt finden Sie über die offizielle Internetseite Ihrer Gemeinde. Zur Ummeldung müssen Sie Ihren Personalausweis mitbringen; Ihre Adresse wird darin gleich geändert.

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Ihre neue Adresse sollten Sie bereits vor dem Umzug ab- bzw. ummelden.

Tipp: Wenn Sie vorab einen Termin mit Ihrem zuständigen Amt vereinbaren, sparen Sie unnötige Wartezeit, da Sie direkt aufgerufen werden.

Wie lange Sie sich für die Ummeldung Zeit lassen können, ist in den Meldegesetzen der Länder geregelt. Je nach Bundesland bleiben Ihnen eine bis zwei Wochen, ansonsten kann die Kommune ein Bußgeld verhängen. Allerdings zeigen sich in der Praxis die Ämter oft entgegenkommend, sofern Sie das Zeitlimit nicht allzu weit überschreiten.

Ummeldung der Fahrzeuge ist freiwillig

Sie sind nicht mehr verpflichtet, Ihr Fahrzeug nach einem Umzug umzumelden, sondern können auch das alte Kennzeichen behalten. Wenn Sie Ihr Auto oder Motorrad jedoch ummelden wollen, ist die örtliche Zulassungsstelle zuständig. Dazu müssen Sie den Fahrzeugschein vorlegen. Von der Zulassungsstelle erhalten Sie dann Ihr neues Kennzeichen. Vergessen Sie nicht, genügend Geld mitzunehmen, denn die Ummeldung des Autos ist kostenpflichtig, und auch die neuen Nummernschilder kosten Bares.

Sehr wichtig und dringend ist auch die Ab- und Anmeldung beim Versorgungs- und Telefonanbieter. In der alten Wohnung notieren Sie die Zählerstände für Strom, Wasser und Gas und geben diese mit Ihrer Abmeldung an die Versorger durch. Beim Einzug in die neue Wohnung sollten Sie ebenfalls den Zählerstand notieren, damit Sie ihn beim Abschluss des neuen Vertrages parat haben.

Festnetz- und Internetanbieter vorab informieren

Ihre Dienstleister für Telekommunikation sollten Sie bereits einige Wochen vor dem Umzug benachrichtigen, damit Sie am neuen Wohnort möglichst schnell über Festnetztelefon und Internet verfügen.

Außerdem sollten Sie jeden über Ihren Umzug zu informieren, mit dem Sie in irgendeiner Form regelmäßige Geschäftsbeziehungen pflegen. Dies können folgende Unternehmen oder Institutionen sein:

  • Hausbank
  • Versicherungen
  • Krankenkasse
  • Mobilfunkanbieter
  • Vereine
  • Versandhändler
  • die Deutsche Bahn (Bahn-Card)
  • Abo-Anbieter für Zeitungen und Zeitschriften
  • Rundfunkgebühren-Stelle (Rundfunkbeitrag, ehemals GEZ)

Am besten legen Sie hierzu eine Liste an, die Sie Punkt für Punkt abhaken können. Neben Ihrem Ordner mit wichtigen Unterlagen sollten Sie zur Vorbereitung auch die Kontoauszüge der letzten zwölf Monate durchgehen. Wer Ihnen regelmäßig Rechnungen schickt, sollte die neue Adresse erfahren.

Nachsendeauftrag hilft Pannen auszubügeln

Weil erfahrungsgemäß auch mal etwas vergessen wird, ist der Nachsendeauftrag bei der Deutschen Post unerlässlich. Diesen erteilen Sie am besten zwei bis drei Wochen vor dem Umzug. Sie haben dabei die Wahl zwischen der Nachsendung über sechs oder zwölf Monate. So sind Sie auf der sicheren Seite und können anhand der Nachsendungen noch die eine oder andere versäumte Ummeldung nachholen.

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