Steigt die Blasengefahr?

Gefährlich wird eine Preisblase, wenn sie platzt: Dann sinken die Immobilienpreise. Prüfen Sie gleich heute, wie viel Ihre Immobilie wert ist.


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Die Gefahr für Preisblasen wächst


Die Empirica meldet in ihrem Blasenindex eine steigende Gefahr für Preisblasen in jenen Regionen Deutschlands, die wirtschaftlich stagnieren oder schrumpfen. Offenbar sind auch diese Regionen zunehmend attraktiv für Anleger. Und weil auch dort die Auswahl an Immobilien immer weiter sinkt, steigen die Preise. Die Empirica sieht vor allem die anhaltenden Niedrigzinsen als einen Auslöser dieser Anlagestrategie. Daraus ergibt sich jedoch ein Problem für die Menschen in diesen wirtschaftlich schwachen Regionen: Hielten sie bislang die niedrigen Wohnkosten vor Ort, besteht bei steigenden Preisen kaum ein Anreiz mehr, zu bleiben. Für Immobilienbesitzer, die ihr Haus oder ihre Wohnung verkaufen wollen, arbeitet die Zeit, weil die Preise auch in den Schrumpfungsregionen zu steigen beginnen. Derzeit – so vermutet die Empirica – werde der Preisanstieg noch durch das Baukindergeld kompensiert. 


Was versteht man unter einer „Immobilienblase“?

Dabei handelt es sich um eine Preiserhöhung, die nicht allein durch den Zusammenhang von Angebot und Nachfrage gerechtfertigt werden kann, sondern auch durch Erwartungen und Spekulationen. Wird ein weiterer Preisanstieg erwartet, schürt die anhaltende Nachfrage den Preis noch zusätzlich. Dann werden Häuser viel teurer verkauft, als es ihr Wert rechtfertigt. Gefährlich wird die Preisblase, wenn sie platzt: Dann wird allen schlagartig bewusst, dass Wert und gezahlte Preise der Immobilien nicht zusammenpassen.


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Wenige Top-Städte verzerren die Preiswahrnehmung

Einmal mehr befeuern die Top-Städte den Immobilienboom. Doch man darf sich nicht täuschen lassen, wenn wenige besonders teure Regionen die Wahrnehmung der Preisentwicklung auf dem gesamten Immobilienmarkt beeinflussen. Eine entsprechende Warnung spricht der Verband der Sparda-Banken aus, der im April die regionale Preisentwicklung in einer Studie untersucht hat. Nur in einem Viertel aller Regionen seien die Preise seit 2005 höher gestiegen als im Bundesdurchschnitt. Am teuersten ist es – wer hätte es auch anders gedacht – im Landkreis München, noch vor der Stadt München. Im Landkreis München bekommt man für einen durchschnittlichen Preis von 264.000 Euro eine Immobilie mit gerade einmal 35 Quadratmetern. Für denselben Preis gibt es im Bundesdurchschnitt immerhin 111 Quadratmeter und im thüringischen Kyffhäuserkreis ganze 309 Quadratmeter.   

LAGE Wie viel Quadratmeter zum gleichen Preis?
Landkreis München 35 m² für 264.000 EUR
Kyffhäuserkreis (Thüringen)
309 m² für 264.000 EUR

Quelle: Sparda-Bank, 2019


Eigentumswohnungen besonders attraktiv

Eine klare Tendenz zeigt der neue Immobilienpreisindex des Empirica-Instituts für das erste Quartal 2019. In den ersten drei Monaten 2019 entwickelten sich vor allem die Preise für Eigentumswohnungen ganz prächtig: Um 2,4 Prozent ging es nach oben. Bei Ein- und Zweifamilienhäusern stiegen die Preise nicht ganz so stark: Um 1,5 Prozent ging es hier aufwärts.   



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Neubauwohnungen sind beliebt

Wie sieht es bei den Preisen für neu gebaute Eigentumswohnungen aus? Hier liegt der Preisanstieg zwischen jenen der Werte aus dem Bestand: plus 1,8 Prozent in den kreisfreien Städten und immerhin plus 1,7 Prozent in den Landkreisen. Die ersten drei Plätze der teuersten Städte gehen allesamt nach Süddeutschland: München, Frankfurt am Main und Stuttgart. Berlin liegt auf Platz sechs, interessanterweise hinter Potsdam. Und wie haben sich die Preise im Jahresvergleich (erstes Quartal 2018 bis erstes Quartal 2019) verändert? In den Städten gab es ein Plus um satte 8,7 Prozent, in den Landkreisen lag der Anstieg bei 5,9 Prozent.  


Knapp zehn Prozent höhere Preise bei den Ein- und Zweifamilienhäusern

Interessant ist der Vergleich der neu gebauten Ein- und Zweifamilienhäuser. Hier stiegen die Preise im Vergleich zum 4. Quartal 2018 lediglich um 1,5 Prozent – gleichermaßen in den kreisfreien Städten und den Landkreisen. Im Jahresvergleich war der Zuwachs dafür enorm: Satte 9,6 Prozent in den kreisfreien Städten und 7,6 Prozent in den Landkreisen ging es bergauf. Beim Kaufpreis-Ranking der teuersten Städte gewinnt auch bei den neu gebauten Ein- und Zweifamilienhäusern der Süden Deutschlands: München führt das Feld an, dahinter folgen Rosenheim, Stuttgart, Wiesbaden und Landshut (Quelle: Immobilienpreisindex des Empirica-Instituts für das erste Quartal 2019).



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