Baulexikon

Erdaushub

Ausgehobene Erde muss entsorgt werden

Als Erdaushub bezeichnet man die aus einem Baugrund ausgehobene Erde. Vor allem Arbeiten am Boden erfordern in der Regel immer die Aushebung von Boden und Erde. Bei einem Erdaushub können im Regelfall Mutterboden, Erde, Lehm, Sand, Kies und Steine ausgehoben werden.

Wann entsteht Erdaushub?

Erdaushub entsteht vor allem im Zusammenhang mit diversen Baumaßnahmen. Bei der Erschließung von Wohngebieten oder bei Straßenarbeiten fällt beispielsweise sehr viel Erdaushub an. Erdaushub entsteht üblicherweise weiterhin bei folgenden baulichen Maßnahmen:

  • Unterkellerung
  • Verlegen von Rohren und Kabeln
  • Setzen eines Fundaments
  • Ausheben von Gräben
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Die Entsorgung von Erdaushub

Sofern der Aushub weder mit Schadstoffen belastet ist, noch am Bauort weiter benötigt wird, muss er fachgerecht entsorgt werden. In den meisten Bundesländern entspricht die Entsorgung eher einem einfachen Abtransport. Ist der Erdaushub mit Schadstoffen belastet, muss er in speziellen Bodenbehandlungsanlagen gereinigt werden. Da Erdaushub nicht zum Bauschutt gehört, muss eine getrennte Entsorgung vorgenommen werden. Eine Entsorgung in Eigenregie kann je nach Menge des Bauaushubs sehr aufwendig sein. Für die Entsorgung können spezielle Container von Containerdiensten angemietet werden. Darin kann der vorsortierte Bauaushub zunächst gelagert und dann auch abtransportiert werden. Zum Abtransport wird natürlich noch ein separates Fahrzeug benötigt. Die Menge des Bauaushubs lässt sich in der Regel relativ präzise im Voraus berechnen, sodass man einen Container in einer geeigneten Größe mieten kann. Es gibt Fachbetriebe, die die komplette Entsorgung des Erdaushubs in ihrem Dienstleistungsangebot haben.

Weiterverwendung von Erdaushub

Boden und Erde sind natürliche Bestandteile des Naturhaushalts und werden wiederverwendet. Im besten Fall kann der Bauaushub an Ort und Stelle des Aushubs weiterverwendet werden. Oft wird Erdaushub beispielsweise für die Ebnung eines Grundstücks oder für anfallende Gartenarbeiten verwendet. Wird die Erde nicht benötigt oder bleibt Erdaushub übrig, kann er verschenkt oder verkauft werden. Das Internet bietet einige Plattformen, auf denen man die überschüssige Erde anbieten kann. In ländlichen Gegenden freuen sich oft Bauern über guten Erdaushub. Man kann den Erdaushub auch zu einer sogenannten Erdaushubsammelstelle bringen. An diesem Ort wird die überschüssige Erde deponiert und durch die Boden- und Bauschuttbörse weitervermittelt.

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