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So lebt es sich in Vegesack

Vegesack: In Bremen-Nord die Seeluft schnuppern

Vegesack, der älteste Flusshafen Nordeuropas, ist seit jeher durch die Nähe zu Weser und Lesum geprägt. Seitdem die Werften- und Hafenindustrie ihre Bedeutung für Vegesack eingebüßt hat, befindet sich der Stadtteil im Umbruch, doch die maritime Vergangenheit ist noch immer spürbar.

Von Bremen-Stadt aus ist Bremen-Nord über die A27 mit Anschluss an die A270 zu erreichen. Auch der Regionalzug ist vom Hauptbahnhof in 25 Minuten am Bahnhof Vegesack. Von dort aus fahren Busse in die umliegenden Ortsteile nach Aumund-Hammersbeck, Grohn und Schönebeck. Auch Schulen und Kindergärten sind gut zu erreichen. Gegenüber vom Bahnhof befindet sich unübersehbar neben dem Alten Hafen das moderne Havenhööft, ein überdachtes Einkaufszentrum mit vielen Geschäften und großem gastronomischen Angebot. Für einen Einkaufsbummel eignen sich auch die Fußgängerzone rund um den Botschafter-Duckwitz-Platz und der Wochenmarkt auf dem Sedanplatz.

Gegenwart und Vergangenheit in Vegesack

Das Ortsbild südlich der Bahnschienen wird von den Hochhäusern der Wohnsiedlung Grohner Düne dominiert, die dort im Rahmen des sozialen Wohnungsbaus in den 1970er Jahren entstand. Unweit entfernt symbolisieren die heute als modern geltenden Gebäude am Kantjespad hochwertiges Wohnen am Wasser. Auf der anderen Seite befindet sich das alte Vegesack: Der Alte Hafen und die am Weserufer gelegenen Kneipen und Restaurants Havenhaus, Fährhaus, Goden Wind oder Schifferbörse sowie die bronzenen Walkiefer am Utkiek zeugen von der Seefahrtsgeschichte des Stadtteils.

Kultur und Freizeit am Weserufer

Während nebenan die Züge rollen, finden im Kulturbahnhof Vegesack (KuBa) neben Kunstausstellungen auch Partys und andere kulturelle Veranstaltungen statt. Auf Musik, Theater und Kultur ist auch das KITO, ein altes Packhaus in der Alten Hafenstraße, spezialisiert. Musikalisch-maritim geht es ebenfalls bei den großen Festen, dem Hafenfest Ende Mai und dem Festival Maritim im Spätsommer zu. Besucher- und Touristenattraktion ist auch der große Dreimaster Schulschiff Deutschland an der Lesummündung. An Bord kann man nicht nur übernachten, dort finden neben Tagungen auch Taufen und Trauungen statt. Hinter dem Fähranleger beginnt die Maritime Meile mit Uferpark, von der aus man die beiden großen noch bestehenden Werften, Abeking & Rasmussen und die Lürssen-Werft, beobachten kann.

Vegesack, wo die Werftenkrise ihre Spuren hinterlassen hat, entwickelte sich zu einem modernen Wohnort in Bremen-Nord, ohne die alten Traditionen rund um den Hafen zu vergessen. Seine Lage am Fluss und die Hafennähe machen den etwas außerhalb der Bremer Innenstadt gelegenen Stadtteil mit maritimem Flair zu einem außergewöhnlichen Wohnort.

Lisa Schwarzien

Dieser Insider-Tipp spiegelt nur die Meinung der Autorin wider.

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