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5 Tipps von ImmobilienScout24 um Umzugsstress zu vermeiden

Ein Umzug bedeutet viel Arbeit und verlangt einiges an Organisation, damit alles reibungslos ablaufen kann und nicht im Umzugsstress endet. Mit guten Umzugstipps könnte man wahrscheinlich ein ganzes Buch füllen. Wir haben uns heute mal die Faktoren herausgepickt, die unvorhergesehenen Stress auslösen können. Diesen kann man nämlich mit der richtigen Planung im Vorfeld leicht umgehen. Schließlich geschieht ein Umzug in der Regel nicht von heute auf morgen.

Wir haben das Verhalten von Menschen, die vor einem Umzug stehen, getestet. Hierfür haben wir sie ein Umzugstagebuch ausfüllen lassen. 

Das Ergebnis: 82% der Befragten antworteten, dass sie zwei Wochen vor dem Umzug angefangen hätten, sich um die Umzugsvorbereitungen zu kümmern. Aufgrund der Zeitknappheit kam es somit zu Stress bzw. starkem Umzugsstress.

Fazit dieses Tests ist also, dass die Menschen sich nicht ausreichend bzw. nicht früh genug die Zeit nehmen, um ihren Umzug ordentlich zu planen. Wenn jeder Schritt vernünftig durchdacht wird, dann lassen sich auch die Stolperfallen umgehen, die häufig mal übersehen werden und so zu Stressfaktoren werden können. Neben Kartons packen, Wohnsitz ummelden, entrümpeln, etc. werden folgende fünf Punkte häufig unterschätzt.

So vermeidest du Umzugsstress

1. Wohnung rechtzeitig kündigen und Nachmieter suchen

Wenn du umziehen möchtest, solltest du deine alte Wohnung rechtzeitig kündigen oder frühzeitig mit der Suche nach einem Nachmieter anfangen. Die Kündigung des Mietvertrages ist gesetzlich geregelt und du bist als Mieter dazu verpflichtet, dich an die vorgegebenen Fristen zu halten. Im Normalfall beträgt die Kündigungsfrist 3 Monate und muss schriftlich erfolgen – am besten mit einem eingeschriebenen Brief. Du kannst gerne unsere Vorlage nutzen, um deinen Mietvertrag rechtssicher zu kündigen. Wenn du vorzeitig aus dem Mietvertrag entlassen werden möchtest, brauchst du das Einverständnis deines Vermieters. Ist dieser einverstanden, dann ist es sinnvoll dem Vermieter bei der Suche des Nachmieters behilflich zu sein. Denn umso weniger Aufwand der Vermieter hat, umso zugänglicher wird er für eine Einigung sein. 

2. Prüfen, ob Renovierungen beim Auszug anstehen

Streichen oder nicht streichen? Das ist beim Auszug häufig die Frage. Schaue hier am besten rechtzeitig in deinen Mietvertrag. So vermeidest du böse Überraschungen, die deinen Zeit- und Finanzplan umwerfen können und im Umzugsstress enden. Grundsätzlich kann man sagen: Mieter müssen nur das renovieren (oder bezahlen), was sie selbst während ihrer Mietdauer abgewohnt haben. Beispiel: Wenn Mieter eine frisch gestrichene Wohnung übernehmen, kann sie der Vermieter per Schönheitsreparaturklausel verpflichten, innerhalb bestimmter Fristen die Anstriche zu erneuern. Mehr zum Thema Streichen und Schönheitsreparaturen in der Mietwohnung findest du auch hier.

3. Preise von Transportern und Umzugsunternehmen vergleichen

Wenn sich abschätzen lässt, wie groß dein Umzug sein wird, kannst du Angebote von Umzugsunternehmen einholen, deren Preise stark variieren. „Wer hier vergleicht, kann kräftig sparen“, sagt Joern Hagenguth, Leiter Umzug bei ImmobilienScout24. Der deutsche Markt verzeichne circa 4,5 Millionen Umzüge pro Jahr. 72% davon ziehen in Eigenregie um und leihen sich einzelne Sachen wie den Transporter hinzu. Nur 28% (circa 1 Million Umziehende) nehmen ein Umzugsunternehmen. Dabei könnte es sich lohnen, eine Spedition zu beauftragen und nicht nur einzelne Komponenten wie den Lieferwagen oder Helfer zu buchen. 

„Spediteure haben den Blick für bestimmte Themen – das umfasst etwa Möbel, die eine spezielle Montage benötigen“, sagt Joern Hagenguth. „Auch sind sie versiert im Transportieren und Laden, was Zeit und Nerven sparen kann.“ Ein gutes Angebot ist ein weiterer Schritt hin zum reibungslosen, sicheren Umzug und spart sicher eine Menge Umzugsstress. Findet dein Wohnungswechsel aus beruflichen Gründen statt, kannst du auch finanzielle Unterstützung beim Arbeitgeber anfragen. Gleichzeitig kannst du deinen Umzug als „haushaltsnahe Dienstleistungen“ von der Steuer absetzen.

4. Lieferzeiten der neuen Möbel einkalkulieren

In einer neuen Wohnung oder einem neuen Haus brauchst du unter Umständen auch neue Möbel. Kalkuliere beim Kauf auf jeden Fall die Lieferzeiten mit ein. Das vermeidet Stress und die Gefahr in eine unmöblierte Wohnung ziehen zu müssen.

5. Telefon- und Internetanschluss rechtzeitig beantragen

Rechne bei der Ummeldung von Telefon- und Internetanschluss auf jeden Fall auch ausreichend Bearbeitungszeit mit ein. Ein typischer Pannen-Klassiker beim Wohnungswechsel sind Wochen ohne Internet und Tage mit langer Wartezeit auf den Techniker. Das ist natürlich extrem ärgerlich, ganz besonders, wenn man aus dem Homeoffice arbeitet oder wichtige Erledigungen anstehen. Denn vieles läuft heute via Internet und Telefon. Sind diese nicht in der neuen Wohnung vorhanden, geht der Stress auch nach dem Umzug weiter.

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Kennst du noch eine typische Panne, die beim Umzug auftreten kann, wenn nicht ausreichend Zeit in die Umzugsplanung investiert wurde? Dann lass es die Community in den Kommentaren wissen.

 

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2018-01-18
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