Wohnungsanzeigen Frankfurt

Hohe Nachfrage

Ob an der Börse oder auf dem Wohnungsmarkt – Geld spielt in der Metropole am Main eine große Rolle. Während der Wohnraum für den Mittelstand rar wird, blüht das Geschäft mit Luxusimmobilien.

Immobilien anbieten
Immobilien anbieten

Der mittlere Mietpreis in Frankfurt liegt bei 13,22 €/m² und ist damit im bundesweiten Vergleich überdurchschnittlich hoch. Denn während das Angebot an Wohnraum begrenzt ist, hält der Zustrom auf Frankfurt unvermindert an. Unmittelbare Nähe zum Arbeitsplatz und gute Infrastruktur gehören zu den Hauptgründen für Zuziehende. Die Einwohnerzahl ist folglich in den letzten Jahren noch einmal angestiegen und liegt nun bei ca. 700.000.

Angebot hält der Nachfrage kaum Schritt

Die Stadt versucht dem Einwohnerzuwachs mit dem Bau neuer Wohneinheiten entgegenzukommen. Während in den letzten Jahren vor allem vermehrt in den Stadteilen Bockenheim, Kalbach-Riedberg und Nordend gebaut wurde, handelte es sich bei den Wohnungen größtenteils um 3- oder mehr Zimmer-Wohnungen. In den Vierteln Westend und Niederrad haben viele Unternehmen ihren Sitz. Auch hier sollen zunehmend Wohnungen gebaut werden und dadurch gemischt genutzte Viertel entstehen. Doch die derzeitige Bautätigkeit kommt dem Wachstum nur bedingt hinterher. Der anhaltende Ansturm an Zuzüglern, darunter insbesondere Studenten, treibt die Mietpreise angesichts des unzureichenden Angebots weiter in die Höhe.

Geld regiert den Wohnungsmarkt

Der Wohnraum in Frankfurt hat sich in den letzten Jahren jeweils jährlich um über 10 Prozent verteuert. Ist der Wohnungsmarkt im Stadtzentrum nahezu gesättigt, rücken folglich auch die umliegenden Viertel in den Fokus von Investoren. Die Mietpreise werden in den Stadtteilen unweit der Innenstadt weiter ansteigen. Insbesondere für das Viertel Gallus prognostizieren Experten eine steile Preiskurve nach oben. Der ehemals als Rotlichtviertel in Verruf geratene Stadtteil soll durch unterschiedliche Bauvorhaben auf ehemaligen Gewerbeflächen weiter an Wohnqualität gewinnen.