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Sinkende Einwohnerzahl = kleine Mietpreise?

Bochum ist mit seinen rund 360.000 Einwohnern nicht nur eine der 20 größten Städte Deutschlands, sondern gilt ebenso als Ballungszentrum des südlichen Ruhrgebiets. Ehemals als Bergbaumetropole bekannt, hat die Stadt in den letzten Jahren neben der Erschöpfung des Vorkommens jedoch auch mit sinkenden Einwohnerzahlen zu kämpfen.

Immobilien anbieten
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Dass die Einwohnerzahl Bochums seit 1994 stetig gesunken ist und auch laut den Prognosen weiterhin fällt, spiegelt sich auch in den Mietpreisen wider. Der durchschnittliche Mietpreis in Bochum liegt derzeit bei 6,07 €/m² und damit unter dem deutschlandweiten Mittel. Über 70 Prozent der derzeit angebotenen Wohnungen sind Mietwohnungen, die sich in einer Preisspanne zwischen ca. 4,80 €/m² und 7,08 EUR/m². Verhältnismäßig beliebt sind dabei vor allem Wohnungen in den südlichen Stadtteilen. 

Neue Dynamik auf dem Wohnungsmarkt

Zwar handelt es sich in Bochum um einen besonders entspannten Wohnungsmarkt, jedoch sind auch hier in letzter Zeit immer neue Impulse wahrzunehmen. Dem letztjährigen Wohnungsmarktbarometer zufolge ist nach den stagnierenden und teilweise gar fallenden Angebotsmieten der vergangenen Jahre ein erneuter leichter Preisanstieg zu verzeichnen. Vor allem studententaugliche, sowie alten- bzw. behindertengerechte Mietwohnungen stellen demnach ein vergleichsweise begehrtes, jedoch knappes Gut dar.

Nachfrage nach großem und bezahlbarem Wohnraum

Außerdem legt die Untersuchung weitere Differenzen hinsichtlich Angebot und Nachfrage offen. Insbesondere der gesteigerten Nachfrage nach großem und bezahlbarem Wohnraum würde das Angebot des derzeitigen Wohnungsmarktes nur bedingt gerecht werden.

Investoren konzentrieren sich auf oberes Preissegment

Vielmehr würden sich Investoren gegenwärtig vermehrt auf das obere Preissegment konzentrieren, um der gemeinhin erwarteten Nachfrage im hochwertigen Neubaubereich von Mietwohnungen zu entsprechen – denn auch hier prognostizieren Experten zukünftig etwaige Anspannungstendenzen.