Tausche Angestelltendasein gegen eigenes Unternehmen. In den Köpfen vieler Deutscher ist die Aufnahme einer Selbstständigkeit durchaus eine Option: 62 Prozent haben bereits mit dem Gedanken gespielt, ihr eigener Chef zu werden. Lediglich für vier von zehn Befragten ist eine Selbstständigkeit grundsätzlich ausgeschlossen. Auffällig ist zudem: Männer (66 Prozent) stehen dem Thema aufgeschlossener gegenüber als Frauen (59 Prozent).
Fehlendes Startkapital bremst Neugründer aus
Wenn es jedoch darum geht, die Selbstständigkeit auch in die Tat umzusetzen, scheitern die meisten (39 Prozent) bereits an fehlendem Startkapital. Jeder sechste Gründungswillige befürchtet, mit der Geschäftsidee zu scheitern. Und weitere zwei von zehn geben an, es mangele ihnen an betriebswirtschaftlichen Kenntnissen und Erfahrungen hinsichtlich Planung und Organisation.
Doch was erhoffen sich die Befragten von einer selbstständigen Tätigkeit? An erster Stelle steht die Aussicht darauf, ihr eigener Chef sein zu können (57 Prozent). Jeder zweite verspricht sich neben mehr Selbstbestimmung im Beruf auch stärkere Flexibilität in Bezug auf die Arbeitszeiten (je 55 Prozent). Rund vier von zehn Befragten könnten durch eine Selbstständigkeit gar ihren Traumjob realisieren. Vor allem für jüngere Befragte wäre dies ein attraktiver Grund zur Gründung eines eigenen Unternehmens.
Für die bevölkerungsrepräsentative Umfrage hat das Markforschungsinstitut Innofact im Auftrag von ImmobilienScout24 Gewerbe 2.000 Personen in Deutschland zum Thema Selbstständigkeit befragt. Die ausführlichen Ergebnisse können unter presse@immobilienscout24.de angefragt werden.










