Immobilien in Kiel

750,00 € Miete
98 m2 Wohnfläche
4 Zimmer
  • Balkon
  • |
  • Einbauküche

Tipps zur Suche in Kiel

Schon Theodor Storm hatte Mitte des 19. Jahrhunderts die Schönheit der Ostseestadt Kiel und insbesondere des Stadtteils Düsternbrook in seinen Gedichten verewigt. Doch Kiel hat in den letzten Jahrzehnten zahlreiche Veränderungen durchgemacht. Kann die Landeshauptstadt Schleswig-Holsteins auch heute mit ihrem Stadtbild überzeugen? Und wie steht es um das Viertel Düsternbrook?

Wie der Immobilienmarkt in Kiel beschaffen ist

Immobilien in Kiel

Ralf Gosch - Dollar Photo Club

Kiel überzeugt sowohl Touristen als auch Einwohner: Durch ihre Lage direkt an der Ostsee und der Kieler Förde gilt sie besonders unter Wassersportlern als Paradies. Segeln, Kanufahren, mit dem Motorboot durch das Wasser düsen – nicht umsonst wird Kiel auch als „Sailing City“ bezeichnet. Um dieses Urlaubsfeeling auch das ganze Jahr über genießen zu können, sind in der Zeit seit der Jahrtausendwende zahlreiche Deutsche nach Kiel gezogen. Vor allem seit 2011 zieht der Wohnungsmarkt an, weshalb die Stadt permanent Wohnbauflächen plant und entwickelt. Auch leerstehende Bürogebäude werden umgebaut, damit sie als Wohnungen genutzt werden können. Und nicht nur das: Gerade in der Innenstadt werden etliche neue Wohnungen entwickelt, um der gestiegenen Nachfrage gerecht zu werden. So sind 2013 rund 3600 Menschen nach Kiel gezogen und nur knapp 3500 haben die Ostseestadt verlassen – in den folgenden Jahren ist also zu erwarten, dass die Bevölkerungszahl weiter ansteigt. Von einer Wohnungsknappheit kann hier jedoch nicht die Rede sein: Für die ca. 240.000 Einwohner gab es Anfang 2014 ca. 140.000 Wohnungen, die gut verteilt im innerstädtischen Kern und den Randgebieten Kiels liegen. Dadurch konnte die Stadt eine harmonische Atmosphäre schaffen, die selbst im Alltagsstress nicht untergeht.

Zielgruppe

Studenten

Singles

Paare

Familien

Senioren

Stadtteil

Ravensberg

Düsternbrook

Schreventeich

Ellerbek

Schilksee

Eigenschaften

Nähe zur Uni, zentrale Lage, gute Verkehrsanbindung

beliebter Stadtteil, direkt am Ufer gelegen

nah am Zentrum, pulsierendes Nachtleben

mehrere Schulen, Freizeitangebote und Naherholungsgebiete

ruhige Lage, etliche Grünflächen, barrierefreie Wohnungen

Kiel Immobilien

Teure Immobilienpreise für Kiel?

Dass in den letzten Jahren wieder Bewegung in den Kieler Immobilienmarkt gekommen ist, hat nicht nur Vorteile. Aufgrund der steigenden Nachfrage sind vor allem für Ein- und Zweifamilienhäuser die Immobilienpreise gestiegen. Auch modernisierte und seniorengerechte Eigentumswohnungen haben den Immobilienwert der Stadt gesteigert. Die allmählich schwindende Angst vor einer Finanzkrise oder ähnlichen Problemen lässt viele Eigentümer ihren Grundbesitz verkaufen anstatt ihn zu vermieten – gerade ältere Verkäufer wechseln lieber in eine Eigentumswohnung. Ein Vorteil für junge Familien: Diese suchen vermehrt nach freiwerdenden Einfamilienhäusern und kleinen Villen. Überraschend ist, dass trotz der gestiegenen Preise vor allem Immobilien in Kieler Toplagen wie Kitzeberg, Düsternbrook oder Fammsee beliebt sind: Für ein 200 m2 großes Stadthaus zahlen Käufer hier einen Preis von rund 800.000 €.  Deutlich günstiger können potenzielle Eigentümer eine Immobilie in den Randgebieten Kiels erwerben – im westlichen Stadtteil Mettenhof etwa ist ein Haus mit fünf Zimmern und einer Wohnfläche von ca. 124 m2 für einen Kaufpreis von ca. 200.000 € erhältlich, also vergleichsweise günstig. Hierbei muss natürlich stets bedacht werden, dass Immobilien am Kieler Ufer und in der Innenstadt aufgrund ihrer zentralen Lage und dem Ausblick auf die Förde besonders bei der jungen Bevölkerung deutlich beliebter sind.

Stadtteil oder Bezirk Zimmeranzahl Wohnfläche Durchschnittspreis

Elmschenhagen

4 Zimmer

ca. 100 m2

ca. 170.000 €

Russee

5 Zimmer

ca. 150 m2

ca. 290.000 €

Exerzierplatz

4 Zimmer

ca. 120 m2

ca. 470.000 €

Immobilien in Kiel: Wer wohnt wo?

Immobilien in Kiel haben in den letzten Jahren besonders bei der jungen Bevölkerung immer mehr an Beliebtheit gewonnen. So besteht die größte Altersgruppe in der Ostseestadt aus 20 – 30jährigen, zudem besuchen ca. 30.000 Studenten die Christian-Albrecht-Universität. Die junge Bevölkerungsgruppe lässt sich am liebsten in den zentralen Vierteln nieder: Vor allem Düsternbrook, Ravensberg und Schreventeich werden von Studenten, jungen Singles und Paaren besiedelt. Hier überzeugt die Nähe zur Universität und den Hochschulen, die alle zentral gelegen sind. Im Stadtteil Schreventeich laden das gleichnamige Gewässer und der Schrevenpark zum Erholen, Grillen, Spazieren und Joggen ein. Um den hier lebenden Kielern einen geeigneten Wohnraum zur Verfügung zu stellen, wurden zu beiden Seiten des Westrings mehrstöckige Gebäude errichtet. In diesen finden sich meist Drei- bis Vier-Zimmer-Wohnungen, von denen viele von Wohngemeinschaften bewohnt werden. Da es sich bei den Gebäuden in der Regel um Altbauten aus den 1930er Jahren handelt, wurden die Räume modernisiert; die Fassaden sind allerdings fast vollständig bis heute erhalten geblieben. Während die junge Bevölkerung sich mitten im Zentrum wohlfühlt, zieht es viele Familien eher in die Gebiete rund um die Innenstadt: Gaarden, Moorsee und Mettenhof sind bevorzugte Stadtteile. Die Stadt hat in diesen Bezirken zahlreiche Änderungen vorgenommen, um besonders junge Familien für  sie zu begeistern. So wurden hier mehrere Freizeiteinrichtungen und Geschäfte errichtet, damit die Infrastruktur ausgebessert wird. Für die rund 10.000 Kinder, die in ganz Kiel leben, hat die Stadt etliche Kindereinrichtungen wie Kindergärten, Krippen und Schulen aufgebaut. Das Besondere: Die Institutionen richten sich nach den Eltern und bieten deshalb eine Betreuung bis zum Feierabend und flexible Öffnungszeiten – so wird auch Alleinerziehenden und Familien, in denen beide Elternteile arbeiten, eine Betreuung ihrer Kinder garantiert. Wer in Gaarden eine Eigentumswohnung erwerben möchte, wird am Vinetaplatz fündig: Hier wurde ein Gebäudekomplex für rund 800 Menschen errichtet – im Erdgeschoss finden sich einige Geschäfte für den täglichen Bedarf, in den Etagen darüber bieten Drei- bis Fünf-Zimmer-Wohnungen genügend Platz für kleine und große Familien.

Stadtteil

Besondere Eigenschaften

Geeignet für

Friedrichsort

direkt an der Förde am nördlichen Rand Kiels, kleine barrierefreie Wohneinheiten, gute Infrastruktur

Senioren

Südfriedhof

beliebtes Studentenviertel, Uni gut erreichbar, günstige Bars und Kneipen

Studenten

Blücherplatz

viele Mehrfamilienhäuser, ein Wochenmarkt, ruhige Lage

Familien

Kiels Stadtbezirke

Die Gestaltung typischer Immobilien in Kiel

Kiel gilt aufgrund seines Stadtbildes als eine typische Großstadt der Nachkriegszeit: Da die Stadt während des Zweiten Weltkrieges fast vollständig zerstört wurde, hat die damalige Verwaltung beschlossen, alle beschädigten Gebäude abzureißen und an ihrer Stelle moderne Bauten zu errichten. Das Ergebnis war eine von Plattenbauten und eintönigen Gebäuden geprägte Stadt. Doch seit der Jahrtausendwende arbeitet die Kieler Stadtverwaltung unentwegt daran, ihre Stadt optisch aufzuwerten. So werden nicht nur unzählige Wohnbauten und der Bootshafen saniert, damit Kiel moderner wirkt. Die Stadt möchte auch zu ihren Wurzeln zurückkehren: Bei der Restaurierung des Hauptbahnhofs wird wieder auf historische Aspekte der Architektur Rücksicht genommen, auch der Alte Markt soll rekonstruiert werden. Darüber hinaus finden im Stadtkern und nahe der Universitätsklinik Ausgrabungen statt, um die historische Bausubstanz zu sichern und der Stadt ihr altes, urbanes Flair zu verleihen – damit ist Kiel auf dem besten Weg, wieder die schöne Ostseestadt zu werden, von der Theodor Storm so begeistert war.