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Johannstadt-Süd

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So lebt es sich in Johannstadt-Süd

Johannstadt-Süd: Königlicher Name und modernes Flair

König Johann von Sachsen, der zwischen 1854 und 1873 regierte, war der Namensgeber dieses Stadtteils, der heute zum Ortsamt Dresden-Altstadt gehört und dessen Geschichte bis in die Jungsteinzeit zurückreicht. Gegenwärtig leben hier etwa 12.000 Menschen auf einer Fläche von 125 Hektar.

Entwicklung zum attraktiven und innenstadtnahen Wohnstandort

Davon, dass Johannstadt ursprünglich eine sandige Ebene war, in der es Wälder, Weinhänge und sogar einen See gab, ist heute nichts mehr zu ahnen. Bis 1874 war dieses Gebiet ein offenes Land mit nur wenigen Häusern und Vorwerken, weil im Umfeld des Königlichen Großen Gartens Bauverbot herrschte. Außerdem ließ das Ortsgesetz von 1878 keine Fabrikbauten zu und so entstanden in der Folge fast ausschließlich Wohnhäuser. Allerdings etablierten sich in den Hintergebäuden zahlreiche kleine Gewerbebetriebe. Seit 1877 verbindet die Albertbrücke die Johannstadt mit der Neustadt, später entstanden auch große öffentliche Gebäude, wie die Kunstgewerbeakademie (1907) an der Güntzstraße und das Stadthaus nach Erlwein (1911) am heutigen Güntzplatz.

Während der Luftangriffe 1945 wurde die Johannstadt zu 90 Prozent zerstört und bildete die größte zusammenhängende Trümmerfläche Dresdens. In den 1950er Jahren begann der Wiederaufbau und in Johannstadt-Süd entstanden zuerst die Wohnblöcke längs der Comeniusstraße und später die Hochhäuser am Straßburger Platz. Das Wohngebiet prägen Reihenbebauungen nach unterschiedlichen Typen des Block- und Plattenbaus mit Vier- und Fünfgeschossern, die nach 1990 umfangreich saniert und aufgewertet wurden. Neu gestaltete Außenanlagen, mit zum Teil großzügigen Rasenflächen verleihen dem Wohnumfeld heute einen gepflegten Charakter und bieten den Bewohnern trotz der zentralen Lage ein ruhiges Wohnareal.

Soziales und kulturelles Umfeld

Die Nähe zum Stadtzentrum und damit die Möglichkeit, die vielfältigen kulturellen Einrichtungen der Innenstadt in kurzer Zeit zu erreichen, macht Johannstadt-Süd zu einer favorisierten Wohngegend. Durch Bus und Straßenbahn ist dieses Gebiet optimal erschlossen. Sowohl die Geschäfte am Fetscherplatz als auch die in wenigen Gehminuten erreichbare Einkaufsmeile an der Borsbergstraße sorgen für sehr gute Versorgung der Anwohner. In unmittelbarer Nähe dieses Stadtteiles befinden sich der Große Garten und der Botanische Garten der TU Dresden, die als Oasen der aktiven und passiven Erholung genutzt werden. Schnell erreichbar ist auch die Elbe mit ihrer einzigartigen Landschaft und Atmosphäre.

Kindertagesstätten, Schulen, Jugendeinrichtungen und Sportanlagen gehören ebenso zu diesem Ortsteil wie Apotheken, Arztpraxen, Senioren- und Pflegeheime und nicht zuletzt das 1895 eingeweihte Krankenhaus St. Joseph-Stift, das sich bis heute zu einer modernen medizinischen Einrichtung mit diversen Fachkliniken entwickelt hat.

Johannstadt-Süd ist allen Wohnungssuchenden ans Herz zu legen, die einen zentralen und infrastrukturell starken Wohnort suchen. Die Nähe zu Naherholungsgebieten wie der Elbe und allen notwendigen Versorgungseinrichtungen machen Johannstadt-Süd zu einem soliden Wohnviertel.

Iris Michel

Dieser Insider-Tipp spiegelt nur die Meinung des Autors wider.

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