Wohnen in
Johannstadt-Nord

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So lebt es sich in Johannstadt-Nord

Johannstadt-Nord: Preiswertes Wohnen im Plattenbau

Johannstadt-Nord gehört ebenfalls wie Johannstadt-Süd zum Ortsamt Altstadt und befindet sich östlich vom Zentrum der Landeshauptstadt. Im Norden grenzt Johannstadt an die Elbe, im Süden an den Großen Garten.

Vier Straßenbahn- und zwei Buslinien verbinden die Johannstadt mit dem Zentrum und dem übrigen Stadtgebiet. Architektonisch bestimmen Plattenbauten aus DDR-Zeiten und einzelne Gebäude aus der Gründerzeit den Charakter des Stadtteils.

Geschichte und Wohnen

Der Stadtteil wurde nach König Johann von Sachsen benannt und entwickelte sich aus einer sorbischen Siedlung aus dem 14. Jahrhundert. Als am Ende des 19. Jahrhunderts die Albertbrücke gebaut wurde und somit eine direkte Verbindung zu den rechtselbischen Stadtteilen entstand, gewann die Johannstadt zunehmend an Bedeutung als Wohnviertel.

Dies wurde auch vom Ausbau der Grunaer Straße als Verbindung zur Innenstadt begünstigt. Die Johannstadt wurde im Zweiten Weltkrieg fast völlig zerstört, deshalb prägen v. a. Plattenbauten aus den 1960er und 1970er Jahren, die in inzwischen teilweise saniert worden sind und preiswerte Wohnmöglichkeiten an den grünen Elbwiesen bieten, das Bild des Stadtteils. Im Nordosten rund um die Pfotenhauer Straße und am Güntzplatz befinden sich auch einige gut erhaltenen Bauten aus der Gründerzeit, wie beispielsweise den Sitz der Dresdner Stadtsparkasse oder Wohnviertel im Jugendstil wie beispielsweise am Böhnischplatz. Industriebauten findet man hier sehr selten.

Wirtschaft und Freizeit

Auf dem Gebiet der Johannstadt befinden sich neben Geschäften des Einzelhandels v. a. Bildungs- und Forschungseinrichtungen wie das Leibnitzinstitut sowie das Max-Planck Institut für molekulare Zellbiologie und Genetik. Mit dem Johannstädter Krankenhaus, das heute Medizinische Akademie Carl Gustav Carus heißt, befindet sich auf dem Gebiet der Johannstadt–Nord das größte und modernste Krankenhaus der Stadt. Von der Nähe zu diesem medizinischen Zentrum profitieren auch die zahlreichen Pflege- und Seniorenheime, die sich in Johannstadt-Nord befinden. Für die Anwohner stehen zudem für den täglichen Bedarf Bäcker, Fleischer, Supermärkte, Friseure und Kleingewerbetreibende zur Verfügung. Grund- und Mittelschulen gibt es ebenso wie Gymnasien, eine Schule zur Lernförderung und Berufsschulen. Restaurants, kulturelle Einrichtungen und Nachtleben findet man hier kaum. Für (sportliche) Freizeitaktivitäten bieten die Elbwiesen als Naherholungsgebiet, der nicht weit entfernt liegende Große Garten und einige Fitnesscenter gute Bedingungen.

Da die Mieten vergleichsweise günstig sind und es auch noch viel unsanierten Wohnungsbestand gibt, ist die Johannstadt auch bei Studenten beliebt.

Wer preiswerten Wohnraum in direkter Nähe zum Zentrum und der Elbe sucht, für den bieten sich in der nördlichen Johannstadt gute Möglichkeiten. Die Infrastruktur und die Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr sind gut. Das Wohnen in der Platte sollte einen aber nicht stören. Wer allerdings Wert auf pulsierendes Nachtleben oder viel persönlichen Freiraum sowie ein gehobenes Wohnumfeld legt, dem seien andere Stadtteile ans Herz gelegt.

Iris Michel

Dieser Insider-Tipp spiegelt nur die Meinung des Autors wider.

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