Neubau-Häuser in Saarland

In Saarland finden Sie derzeit 395 Häuser als Neubau zur Miete oder zum Kauf. Suchen Sie auch in der Umgebung von Saarland nach weiteren Neubau-Häusern.
349.400,00 € Kaufpreis
129 m2 Wohnfläche
4 Zimmer
307.900,00 € Kaufpreis
102 m2 Wohnfläche
4 Zimmer
396.900,00 € Kaufpreis
152 m2 Wohnfläche
6 Zimmer
344.900,00 € Kaufpreis
140 m2 Wohnfläche
5 Zimmer

Warum ist das Saarland so kosmopolitisch?

Das Saarland ist das kleinste Bundesland Deutschlands. In seiner wechselvollen Geschichte war es Spielball zwischen den Interessen Frankreichs und Deutschlands. Im Jahre 1955 entschieden sich die Saarländer endgültig dazu, zu Deutschland gehören zu wollen und traten 1957 dem Bund bei. Bisweilen glauben die „Leute im Reich“ auch heute noch, dass die Saarländer Französisch sprechen, nur weil gleich hinter Saarbrücken Frankreich beginnt. Tatsächlich ist das Saarland aufgrund seiner geopolitischen Lage im „Dreiländereck Deutschland – Frankreich – Luxemburg“ kosmopolitisch orientiert. Auch wenn die Region nie französischsprachig war, tritt die französische Lebensart im Grenzbereich selbstverständlich zu Tage und dokumentiert, wie gut sich Franzosen und Deutsche verstehen. Infolge der demographischen Entwicklung ist die Einwohnerzahl im Saarland auf weniger als eine Million gesunken. Jeder Neubürger ist daher herzlich willkommen.

So wohnen die Bürger im Saarland vornehmlich im eigenen Haus

Wer im Saarland Neubauhäuser betrachtet, muss wissen, dass das Saarland bundesweit mit fast 57 % die höchste Immobilieneigentumsquote aufweist. Ihm folgt die angrenzende Pfalz mit ca. 50 %. Im Vergleich zu Berlin (14 %) oder Hamburg (21 %) und Bayern (48 %) leben hierzulande mit Abstand die meisten Menschen im eigenen Haus. Dies erklärt vielleicht, weshalb trotz der angehobenen Grunderwerbssteuer (in 2015 = 6,5 %) immer noch neu gebaut wird. Der typische Saarländer will möglichst im eigenen Garten „schwenken“ und seine Freizeit genießen.

Warum haben im Saarland Neubauhäuser Konjunktur?

Natürlich ist es so, dass in kleinen und ländlich geprägten Regionen Menschen eher Immobilien besitzen als in Großstädten. Ursache dafür dürften vor allem hohe Grundstückspreise in den Ballungsräumen und die höhere, meist beruflich bedingte Mobilität der Bewohner sein. Gerade in Städten investieren private Kapitalanleger und Immobilienfonds gerne in große Bauprojekte, was den Preisschub für den Bau zusätzlich beflügelt. Als bevorzugtes Objekt werden eher das Wohnungseigentum und weniger Neubauhäuser in Form von Ein- oder Zweifamilienwohnhäusern gefördert.

Wie die niedrigen Grundstückspreise zu erschwinglichen Preisen für Immobilien führen

Ausgangspunkt für die Einschätzung der Preise für Neubauhäuser sind die Grundstückspreise. Auch hier geht der Trend zumindest in den Ballungsräumen und stark besiedelten Gebieten (Saarbrücken, Saarlouis, Merzig, Neunkirchen, Homburg, St. Ingbert) dahin, dass die Immobilien- und Grundstückspreise steigen. In ländlichen und schwächer entwickelten Regionen (Hochwald, Bliesgau, Saargau) bleiben die Preise eher moderat, teils sinken sie sogar ab. Kleinere Grundstücke werden in der Kostenkalkulation natürlich bevorzugt. Grundstücksflächen bis ca. 300 m² liegen im Bereich von durchschnittlich 150 €/m² und sinken mit zunehmender Fläche ab (bei 600 m² ca. 85 €/m²). In den Stadtbezirken müssen je nach Lage Aufschläge vorgenommen werden.

So prägt die Region einzelne Objekte

Einfamilienhäuser gibt es für jedes Budget. Grundlage der Kalkulation sollte ein Quadratmeterpreis von ca. 2.000 € sein. Prosperierende Regionen sind teurer. Wer sich für ein Haus in Homburg interessiert, muss wissen, dass der Ort Universitätsstadt ist und das medizinische Personal ständig auf der Suche nach Immobilien ist. St. Ingbert oder St. Wendel weisen zunehmend große Gewerbegebiete aus, die den Zuzug neuer Einwohner fördern. Saarbrücken als Landeshauptstadt zieht aufgrund seiner Infrastruktur und seinem hohen Arbeitsplatzangebot gleichfalls Menschen an.