Mietwohnungen in Hagen

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Tipps zur Suche in Hagen

Hagen ist keine klassische Stadt des Ruhrgebiets, aber auch nicht typisch für das Sauerland. Die Lösung liegt wie so häufig in der Mitte, was vor allem für Mietwohnungen in Hagen gilt. Viele Veränderungen haben die Stadt in den letzten vier Jahrzehnten geformt. Doch was heißt das genau? Wo liegen die Unterschiede?

Was Mietwohnungen in Hagen besonders charmant macht

Mietwohnungen in Hagen

georgheimer - Dollar Photo Club

Allgemein machen Mietwohnungen über 75 Prozent des gesamten Wohnungsbestands in Hagen aus. Entsprechend groß dürfte demnach das Angebot sein. Und tatsächlich, gerade in den Randgebieten und vielen der eingemeindeten Orte findet sich das, was eher kleine Dörfer ausmacht. Die Rede ist von Bauernhäusern, die häufig als Zwei- oder Drei-Parteien-Haus genutzt werden. Nahezu immer schließt sich dem Ganzen ein weitläufiges Wiesengrundstück an, Balkone oder voll unterkellerte Häuser sind jedoch die Ausnahme. Auf der anderen Seite gibt es in den Hanglagen der Stadt auch moderne Schieferhäuser oder Blocksteingebäude, wie beispielsweise im beliebten Hohenlimburg. Da hier die Grenze zum Sauerland verläuft, sind die Aussichten vom Garten oder Balkon entsprechend ländlich. Gleichzeitig zeichnet die Stadt und ihre Stadtteile aber eine solide Anbindung an den Nahverkehr aus. So mögen große Teile zwar außerhalb der Kernstadt liegen, sind aber dennoch leicht und unkompliziert erreichbar. Das was sich Mietern in der Kernstadt darbietet, stammt häufig aus der Wirtschaftswunderzeit. Hagen wurde relativ stark zerstört, Wohnraum für die nahegelegenen Industrieflächen musste her. Doch mittlerweile scheint ein Trend einzusetzen, wonach solche Gebäude entweder abgerissen oder umfunktioniert werden. So steigt die Anzahl der modernisierten Etagenwohnungen, die gegenüber unsanierten Mietwohnungen in Hagen nur wenig teurer sind. Dafür ist der Leerstand einfach zu hoch und die Wohnqualität insgesamt zu unterdurchschnittlich.

Gruppe Bevorzugte Wohnlagen Charakteristika
Singles Vorhalle schwach besiedelter Stadtteil, viele Rückzugsmöglichkeiten und Sportflächen, hoher Anteil modernisierter Wohnungen
Paare Ernst große Wohnungen und Appartements, hoher Naturanteil, gehobenes Preisniveau, gute Anbindung
Familien Elsey beliebt bei Pendlern, überwiegend solide Bauweise, gute Anbindung an Nachbarorte, viel Grünfläche
Studenten Boele sehr durchmischter Vorort, ruhig und beschaulich, tendenziell niedrigeres Mietpreisniveau
Senioren Halden viele sanierte Mehrfamilienhäuser, kompakte Wohnungen mit Balkon, mittleres Preisniveau
Hagen Mietwohnungen

Die Unterschiede sind weniger orts-, sondern wohnungsabhängig

Wie in so vielen Stadtteilen größerer Ruhrgebietsstädte auch, hat auch Hagen ein eher dörflich geprägtes Umland. Dadurch ergeben und ergaben sich viele Freiflächen, die private Bauherren relativ frei nutzen könnten. Ein bunt gemischtes Sammelsurium stellt sich mancherorts dar, und ähnlich verschieden sind auch die Wohnungen. In den eher zentralen Stadtteilen, also Wehringhausen oder Ernst, finden sich noch viele modernisierungswürdige Mietwohnungen. So wird der Großteil der durchschnittlich 70 Quadratmeter großen Wohnungen für Warmmieten zwischen 400 und 480 EUR angeboten. Im südlichen Hestert werden hier schon einmal 600 EUR fällig, das sind aber Ausnahmen. Anders sieht es in weiten Teilen von Altenhagen oder Helfe aus, vor allem aber im östlichen Teil von Boele. Hier sind die Mietwohnungen eher größer, 90 oder 100 Quadratmeter im Schnitt. Nicht selten erreichen die Warmmieten hier 900 EUR oder mehr. Absolute Toplagen sind jedoch Ernst und weite Teile von Elsey. Mieter müssen hier für 60-Quadratmeter-Dachgeschosswohnungen häufig über 580 EUR Warmmiete zahlen. Bei Wohneinheiten in einem der nicht seltenen Stadthäuser, zum Großteil saniert und modernisiert, betragen die Aufschläge häufig bis zu 20 Prozent. Deutlich wird hierbei, dass nicht so sehr der Wohnort entscheidend ist, sondern vor allem der Erhaltungszustand und die Ausstattungsmerkmale. Da die Anzahl solcher „höherwertigen“ Mietwohnungen aber überschaubar ist, ändert das am generell günstigen Mietumfeld nur wenig.

Durchschnittsmieten für Wohnungen in ausgewählten Stadtteilen in günstiger, mittlerer und teurer Wohnlage

Stadtteil oder Stadtbezirk Zimmeranzahl Wohnungsgröße
Durchschnittspreis warm  
Oege 3 ½ Zimmer 80 m² 500 EUR
Westerbauer 4 Zimmer 90 m² 660 EUR
Ernst 3 ½ Zimmer 85 m² 880 EUR

Wie es um die Zukunft von Hagen bestellt ist

Hagens Wirtschaftsstruktur, und damit auch ein Teil der Bevölkerungsstruktur, hat sich stark gewandelt. Waren Wirtschaftsbereiche wie Stahlgewinnung oder Textilverarbeitung früher die größten Arbeitgeber, ergänzen sich heute viele kleinere Dienstleistungsbetriebe und Industrieunternehmen. Auch als Bildungsstandort gewinnt die Stadt an Profil, durch die bundesweit einzige FernUniversität profitiert sie in hohem Maße. Doch was hat das alles mit dem Markt für Mietwohnungen in Hagen zu tun? Nun, die Stadt hatte immer damit zu kämpfen, dass ihr ein „Ruhrgebietsimage“ aufgezwungen wurde. Allerdings wohnt ein Großteil der Bewohner in den eher ländlich geprägten Vororten und Randgebieten, der Grünflächenanteil ist höher als in manch beliebter westdeutscher Großstadt. Damit wirbt die Stadt auch, denn die Besucherzahlen von Kulturveranstaltungen wachsen stetig. Hagen hat hier vor allem was im Bereich Kleinkunst und Musik zu bieten, außerdem gibt es viele Theater mit regionalem Ansatz. Überregional bekannt ist der Muschelsalat, eine allsommerlich stattfindende Kulturveranstaltung mit freiem Eintritt. Auch brachten die vier freien Kulturzentren zuletzt immer mehr Besucher in die Stadt. Sie sind gut verteilt, unter anderem in Haspe und Hohenlimburg. Hier findet sich beispielsweise die letzte verbliebene Höhenburg Westfalens, 1242 erstmals urkundlich erwähnt. Angesiedelt sind Museen zur Geschichte des Schlosses und zur Kaltwalztechnik. Die Stadt versucht hier also, wie an vielen anderen Stellen auch, die lange Wirtschaftsgeschichte in die heutige Zeit zu transportieren. Damit identifizieren sich viele Hagener, die häufig seit mehreren Generationen der Stadt treu geblieben sind. Einen Ausflug wert ist außerdem das Freilichtmuseum des LWL, idyllisch gelegen im Mäckingerbachtal an der Grenze zum Sauerland. In Zukunft lohnt es sich für viele Eigentümer, die Mehrfamilienhäuser zu sanieren. Der Staat fördert das, die Wohnqualität steigt und damit auch die Lebensqualität in der Stadt selbst.

Im Folgenden ausgewählte Stadtteile und ihre Eigenschaften

Stadtteil Eigenschaften Attraktiv für
Reh attraktive Lage an Fluss und Waldausläufern, gute Anbindung, viele sanierte 60er-Jahre-Bauten Familien, Singles
Wehringhausen zentral gelegen, überwiegend einfache Wohnbebauung, umfassende Nahversorgung im Ort Senioren, Paare
Herbeck reines Wohnviertel, naturräumlich sehr reizvoll gelegen, schnelle Anbindung zur Kernstadt Studenten, Singles
Hagens Stadtbezirke

So können Mietwohnungen in Hagen ferner überzeugen

Hagens Ruf als Grenzstadt zwischen dem industriellen Westfalen und dem ländlichen Sauerland prägt. So sind viele Ortschaften eher von zwei- bis dreigeschossigen Mehrfamilienhäusern geprägt, anstatt von Hochhäusern. Auch stechen die vielen umgewandelten Bauern- und Wirtschaftshäuser in den Randgebieten positiv heraus. Durch die vielen Seen und Waldlandschaften wird die Stadt für Jung und Alt interessant. Denn viele der aus den 1960ern stammenden Wohnhäuser bieten größere, kompakte Wohneinheiten zum günstigen Mietpreis. Das zieht sowohl junge Familien, Senioren als auch Studenten an. Dieser Mix zieht sich durch viele Teile der Stadt, die bodenständig geblieben ist. In absehbarer Zukunft dürften viele weitere Wohnblöcke modernisiert werden, was die Leerstandsquoten verringern wird. Hierdurch werden viele äußere Stadtteile neu belebt. Da außerdem viel freies Bauland vorhanden ist, stehen die Chancen auf solide und moderne Mehrfamilienhäuser nicht schlecht.