Haus kaufen in Essen

1.290.000,00 € Kaufpreis
358 m2 Wohnfläche
10 Zimmer
750.000,00 € Kaufpreis
180 m2 Wohnfläche
7 Zimmer
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8 Zimmer
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Tipps zur Suche in Essen

Um in Essen ein Haus kaufen zu können, empfiehlt sich die genaue Betrachtung und Bewertung der in Frage kommenden Stadtteile. Die Stadt bietet nämlich gewissermaßen zwei Extreme: Die gefragten, zentral gelegenen Viertel sowie die Peripheriegebiete, die aufgrund fehlender Nachfrage teils hohe Wertverluste verzeichnen können. Was bietet die Stadt für die jeweiligen Budgets?

Welche Eigenschaften zeichnen den Essener Häusermarkt aus?

Haus kaufen in Essen

oparauschebart - Dollar Photo Club

Essen geht es gesamtwirtschaftlich gut, die Nähe zu Großstädten wie Düsseldorf oder Mühlheim an der Ruhr sorgt für ein reges Interesse auf dem Markt für Häuser der gehobenen Kategorie. Mag auch die Arbeitslosenquote auf einem relativ hohen Stand sein, so tut dies dem konstant wachsenden Interesse, insbesondere in den südlichen Stadtteilen, keinen Abbruch. Die Mischung aus überall sichtbarer Urbanität und einem hohen Grün- und Erholungsflächenanteil ist ausschlaggebendes Argument für einen Hauskauf in Essen. Von der Bevölkerungsstruktur ausgehend, lässt sich Essen in den reichen Süden und den armen Norden aufteilen. Auf der einen Seite verkommen Objekte aufgrund mangelnder Nachfrage zunehmend, auf der anderen Seite steigen die Grundstückswerte aufgrund des großen Interesses und der konstanten Modernisierungs- und Sanierungstätigkeiten. Der Essener Häusermarkt weist dabei verschiedene Charakteristika bezüglich der einzelnen Baustile und Häusertypen auf. Die überwiegenden Teile von Bredeney und Rüttenscheid, aber auch Straßenzüge in Stadtwald und Werden, sind durch Villen auf großflächigen Grundstücken oder repräsentative Bauten der Jahrhundertwende geprägt. Aufgrund des relativ hohen Anteils an Mietobjekten, insbesondere nördlich der Kernstadt, sind in diesen Bereichen vor allem einfache und mittlere Häusertypen errichtet worden. Reihenhaussiedlungen mit Wohnflächen bis zu 130 m², kleinere Bungalows sowie Zweifamilienhäuser dominieren dort.

Gruppe Bevorzugte Wohnlagen Charakteristika
Singles Südviertel sanierte Stadtvillen, Stadthäuser im Bauhausstil, attraktives Wohnumfeld
Paare Heidhause mittleres Preissegment, Nähe zum Baldeneysee, großflächige Grundstücke
Familien Kettwig hohe Freizeit- und Erholungsdichte, Stadthäuser verschiedener Baustile, Dorfcharakter mit Rückzugsmöglichkeiten
Studenten Haarzopf Sportvereine, solide Infrastruktur, hohe Urbanität, Ausgehmöglichkeiten
Senioren Kupferdreh stellenweise günstige Bereiche, ruhige Lage, mittlere Nahversorgungslage
Hauskauf Essen

Wie entwickeln sich die Preise für Häuser in Essen?

Analog zur Situation in anderen Großstädten, etwa Stuttgart, spielt die Lage in Essen eine bedeutendere Rolle. Unterschiede gibt es vor allem hinsichtlich der Wohnfläche und Grundstücksgröße der Häuser. Für ein gepflegtes Einfamilienhaus mit 140 m² Wohnfläche in mittlerer Lage des Essener Südens, beispielsweise in Heisingen oder Fischlaken, müssen durchschnittlich 400.000 EUR gezahlt werden. Repräsentative Objekte, beispielsweise aus der Gründerzeit oder als Architektenhaus, werden zwischen 700.000 und 1.000.000 EUR wesentlich höher gehandelt. Der Erhaltungszustand spielt hierbei nur sekundär eine Rolle, denn Bauland ist rar und lässt sich mithin nur über teure Nachverdichtungen verfügbar machen. Das solide Wohnumfeld in diesem Bereich gilt als Anhaltspunkt für eine weiterhin positive Preisentwicklung. Kleinere Häuser in Essen gibt es überwiegend in nördlichen Stadtteilen, Altenessen-Süd oder Frillendorf weisen höhere Eigentumsquoten auf. Für 100 m² Wohnfläche im sanierten Altbau müssen durchschnittlich kaum mehr als 130.000 EUR ausgegeben werden. Allerdings sind die Grundstücksflächen hier tendenziell großzügiger, das günstigere Bauland ermöglicht Erweiterungen.

Durchschnittspreise für Häuser in ausgewählten Stadtteilen

Stadtteil oder Stadtbezirk Zimmeranzahl Hausgröße
Durchschnittspreis
Kray 5 Zimmer 100 m² 110.000 EUR
Byfang 6 Zimmer 120 m² 200.000 EUR
Heisingen 7 Zimmer 140 m² 320.000 EUR

Haus kaufen in Essen, aber wo?

Essen zählt zu den deutschen Städten mit den höchsten Grünflächenanteilen und Naherholungsgebieten. Dort, wo früher einmal Kohlekraftwerke oder Stahlwerke standen, wurden weiträumige Freiflächen zur kulturellen Nutzung geschaffen. Der im Süden bei Bredeney gelegene Baldeneysee gilt als einer der wichtigsten Naherholungspunkte der Stadt, außerdem bieten vor allem die äußeren Stadtteile umfassende Wald- und Wanderwege mit unterschiedlichen Schwierigkeitsprofilen. Bevölkerungstechnisch bilden die nördlichen und östlichen Stadtteile die am dichtesten bevölkerten Gebiete, je südlicher es geht, desto höher ist die Eigentumsquote und damit entsprechend die Bevölkerungsverteilung. Trotz des überwiegend abgeschlossenen Strukturwandels, damit einhergehend auch ein immenser Bevölkerungsschwund von annähernd 190.000 Einwohnern, zählt Essen zu den Ruhrgebietsstädten mit der höchsten Kaufkraft. Allerdings ist diese stadtweit enorm unterschiedlich verteilt, in den letzten Jahren ist die Spanne zwischen günstigen und teuren Wohngegenden abermals gewachsen. Eines der wesentlichsten Neubauprojekte bildet die als „Dildorfer Höhe“ vermarktete Klimaschutz-Siedlung im gediegenen Kupferdreh. Hier sind in den letzten Jahren über 500 Wohneinheiten entstanden, darunter 120 Eigenheime und 80 weitere Einfamilienhäuser zur Miete. Familien mit Kindern schätzen die ruhigen Anliegerbereiche rings um den Fahrenberg oder die Byfanger Straße. Hier, in den oben gelegenen Quartieren des Stadtteils, suchen und finden Akademiker sowie Selbständige Eigenheime mit ausreichend Wohnfläche. Allerdings fallen die Grundstücke aufgrund höherer Bodenpreise vergleichsweise klein aus. Kupferdreh ist auch eines der wenigen wirklich heterogenen Viertel Essens. Die Bandbreite an Wohneigentum reicht von der günstigen Doppelhaushälfte bis zur sanierten Stadtvilla mit 220 m² Wohnfläche. Trotz der Randlage wird weiter im Ort investiert, die Nachfrage steigt, da Interessenten in der Kernstadt oder Gebieten wie Kettwig weitaus tiefer in die Tasche greifen müssten.

Im Folgenden ausgewählte Stadtteile und ihre Eigenschaften

Stadtteil Eigenschaften Attraktiv für
Kupferdreh naturräumliche Einbindung, positive Wertentwicklung, ruhiges Wohnumfeld Familien, Senioren
Südviertel hoher Anteil repräsentativer Stadtvillen, gute Erreichbarkeit, hoher Sanierungsstand Singles, Paare
Heisingen Naturnähe, idyllisches Wohnumfeld, kaum Lärmbelästigung Senioren, Familien
Essens Stadtbezirke

Investitionspotential am Essener Häusermarkt

Familien und Paare, die in Essen ein Haus kaufen, orientieren sich neben der Lage vor allem am vorherrschenden Baustil. Die Stadt hat dank des regen Zuzugs und der starken Binnenwanderung vor allem einen Mix aus sanierungsbedürftigen Reihen- und Zweifamilienhäusern im Norden sowie tendenziell größeren Einfamilienhäusern sowie Stadtvillen im Süden zu bieten. Relevante Neubauprojekte gibt es vor allem bei Eigentumswohnungen und Mietwohnungen. Bestandsobjekte hingegen werden saniert oder in Eigenregie neu errichtet. Dadurch unterscheiden sich die einzelnen Viertel auch entsprechend voneinander. Gründerzeitliche Bauten sowie größere Bungalows, teils auf Grundstücken mit Hanglage, finden sich in erster Linie in den äußeren Gebieten von Kettwig, Bredeney oder im Stadtwald. Klassische Bebauung im Stile der 1960er und 1970er, mitunter unmittelbar neben ehemaligen Zechenhausreihensiedlungen, gibt es in Teilen von Stoppenberg, Schonnebeck und Bergeborbeck. Attraktive Wohngegenden weisen dementsprechend sanierte, modernisierte und größere Wohnbebauung auf, während die Peripheriegebiete im Norden aufgrund des Sanierungsstandes und der Lage durchaus Investitionspotential bieten.