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So lebt es sich in Karnap

Karnap: Am nördlichen Zipfel

Karnap ist eine alte Bergarbeitersiedlung in typischer Gartenstadtbauweise. Der grüne Charakter wird jedoch bisweilen durch größere Industrieanlagen beeinträchtigt.

Der nördlichste und gleichzeitig am tiefsten gelegene Stadtteil Essens zählt rund 8.100 Einwohner. Karnap liegt unmittelbar nördlich der Emscher sowie des Rhein-Herne-Kanals und grenzt im Norden an Bottrop, Gladbeck und Gelsenkirchen, südlich an Altenessen. Von der Bevölkerungsstruktur her weist Karnap einen relativ hohen Anteil an Migranten auf. Es ist insgesamt ein durchmischter Stadtteil, dessen Wohnungspolitik vermehrt Familien anzieht.

Sanierte Wohnungen

Die Wohnlagen sind vielfach im Rahmen des bergbaubedingten Siedlungsbaus entstanden und kommen als Reihenhäuser oder als gehobene Wohnlagen mit Gärten daher. Viele Straßenzüge wurden bereits aufwändig saniert und bestechen durch ihre schönen Fassaden. Abseits der Hauptstraße lebt es sich relativ ruhig. Der Grünflächenanteil ist überraschend hoch und wird in verschiedenen Programmen zur Landschaftsentwicklung gepflegt und ausgebaut. Naherholung findet man entlang des Kanals und auch der Emscherpark ist nicht weit entfernt. Dabei sind die Mietpreise und Bauland im Vergleich zu anderen Stadtteilen günstig.

In Karnap befinden sich die Maria-Kunigunda-Grundschule und die Karnap-Schule, eine Hauptschule. Eine Realschule und ein Gymnasium muss in Altenessen-Süd und Altenessen-Nord besucht werden. Im Stadtteil befinden sich mehrere Kindertagesstätten, die sich um die Betreuung der kleinsten Bewohner kümmern.

Dorfcharakter

Karnap zeichnet sich durch einen gewissen Dorfcharakter mit einem Marktplatz als zentralen Treffpunkt aus. Es gibt ein vielfältiges Vereinsleben mit Schützen- und Fußballverein, Kapellen und Chören. Das Zusammengehörigkeitsgefühl im Stadtteil ist groß. Wenngleich der örtliche Einzelhandel wie anderorts auch zu kämpfen hat, sind die Einkaufsmöglichkeiten, zumindest was den täglichen Bedarf angeht, gut. Nachteile für die Wohnqualität bestehen vor allem in den stark vertretenen industriellen Ansiedlungen, so gibt es ein Müllheizkraftwerk, Glaswerke sowie die Gewerbegebiete Mathias-Stinnes-Süd und Carnaper Hof. Wenngleich die Emissionen gefiltert werden, sieht man dennoch hier und dort einen Schlot in den Himmel ragen.

Karnap liegt zwar etwas weit ab vom Schuss, ist aber durch die Buslinien 189 und 263, dem Nachtexpress NE1 und vor allem durch die U-Bahnlinie 11 Richtung Hauptbahnhof gut an den öffentlichen Personennahverkehr angebunden. Mit den Buslinien und der U-Bahnlinie bestehen außerdem Verbindungen ins benachbarte Bottrop und nach Gelsenkirchen.

In Karnap wohnt es sich zwischen Industriegebieten erstaunlich nah am Grünen. In vieler Hinsicht wird der familienfreundliche Stadtteil mit Gartenstadtcharakter unterschätzt.

Alexander Christian

Dieser Insider-Tipp spiegelt nur die Meinung des Autors wider.

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