Wohnungen in Dortmund

262,30 € Miete
60,02 m2 Wohnfläche
2,5 Zimmer
  • Balkon

Tipps zur Suche in Dortmund

Das Image von Dortmund wandelt sich, vor allem junge Menschen und Fachkräfte sorgen für steten Zuzug. Der städtische Wohnungsmarkt bietet Wohnungen in verschiedenster Bauarten und Preiskategorien in Dortmund. Lassen sich die Anforderungen an gute Nahverkehrsanbindung, Erholungsflächen und günstiges Wohnpreisniveau verbinden? Inwiefern verändern die Neubauprojekte und Aufwertungsmaßnahmen den speziellen Charakter der beliebten Stadtviertel?

Die Grundstimmung auf dem Dortmunder Immobilienmarkt

Wohnungen in Dortmund

ErnstPieber - Dollar Photo Club

Die Stadt Dortmund zählt zu den Großstädten des Ruhrgebiets mit dem höchsten Grünflächenanteil und einer entsprechenden Freizeit- und Naherholungsdichte. Der Strukturwandel nimmt deshalb auch immer größeren Einfluss auf den Markt für Wohnungen in Dortmund. Hier trifft die stetig wachsende Nachfrage jedoch auf ein konstant kleineres Angebot an Wohnungen. Das Transaktionsvolumen für Eigentumswohnungen liegt seit Jahren deutlich unter dem für Ein- und Zweifamilienhäuser, aufgrund der vergleichsweise niedrigen Grundstückspreise stehen diese verstärkt im Fokus. Größere Neubauprojekte finden sich überwiegend in den Top-Lagen der Innenstadt sowie der umliegenden Bezirke, vor allem im Süden und Osten. Auch im südlichen Stadtteil Kirchhörde, einem traditionell teurem Pflaster, sowie in Lücklemberg oder Schüren wurden in den letzten Jahren höherwertige Neubauprojekte fertiggestellt. Da Dortmund neben der TU auch mehrere Fachhochschulen beheimatet, geht der Trend seit einigen Jahren in Richtung der Umwandlung sanierungsbedürftiger Ein- und Zweifamilienhäuser in kleinflächige Mehrfamilienhäuser. Je zentraler es geht, desto durchmischter sind die Wohnviertel – in östlichen und westlichen Stadtbezirken dominieren Familien- und Paarhaushalte.

Gruppe Bevorzugte Wohnlagen Charakteristika
Singles Nordstadt zentrale Lage, unterdurchschnittliches Preisniveau, Multikulturelles Umfeld
Paare Klinikviertel gute Nahverkehrsanbindung, hoher Anteil sanierter Altbauten, größere Wohnungsflächen
Familien Brackel umfangreiches Schul- und Betreuungsangebot, günstiges Preisniveau, Nähe zur Naherholungsflächen
Studenten Innenstadt Cafés, Bars und Kulturangebote nah, WG-Wohnungen möglich, zentrale Anbindung
Senioren Körne gute Infrastruktur, umfangreiche Nahversorgung, ruhiges Wohnumfeld, moderates Preisniveau

Was bieten die verschiedenen Wohnviertel der Ruhrmetropole?

Dortmund galt lange Zeit als vergleichsweise günstige Stadt, die Preisspannen variieren zwischen Innenstadt- und Randbezirken teilweise stark. Das liegt nicht zuletzt an den unterschiedlichen Zielgruppen – Familien und Paare zieht es eher in östliche und südliche Stadtteile, während Studenten und Singles die hohe Urbanität der Innenstadtbezirke und der angrenzenden Nordstadt suchen. Der Anteil an Wohnungen in Dortmund liegt in den letztgenannten Bereichen auch teilweise bei 90 Prozent und mehr, die Sanierungsquote ist in den südlichen und östlichen Innenstadtbezirken wesentlich höher. Wohnungen mit 50 bis 60 Quadratmeter Wohnfläche werden durchschnittlich für 785 EUR Warmmiete angeboten. Vielfach finden Interessenten auch provisionsfreie Objekte. Die unverändert hohe Nachfrage, die durch Neubauprojekte nur minimal eingedämmt wird, lässt die Preise jedoch konstant steigen. Beliebt sind Wohnungen im Dortmunder Kreuzviertel, wo bei Neuvermietungen von Wohnungen mit 70 Quadratmeter Wohnfläche selten unter 970 EUR ablaufen. Höherwertige Objekte, zum Teil mit Dachterrasse oder Loft-artiger Architektur, werden bei ähnlicher Wohnfläche nicht unter 1.180 EUR Warmmiete angeboten.

Durchschnittspreise für Wohnungen in ausgewählten Stadtteilen

Stadtteil oder Stadtbezirk Zimmeranzahl Wohnungsgröße
Durchschnittspreis warm
Nordstadt 1 ½ bis 2 Zimmer 40 m² 355 EUR
Kreuzviertel 3 Zimmer 70 m² 690 EUR
Klinikviertel 3 ½ Zimmer 85 m² 885 EUR

Was die einzelnen Bezirke der Stadt zu bieten haben

In vielen Bereichen ähnelt Dortmund auch heute noch einer typischen Ruhrgebietsstadt: sanierungsbedürftige Wohnviertel, hohe Leerstandsquoten und eine mangelhafte Nahversorgung finden sich stellenweise. Andererseits besticht die Stadt mit einem überdurchschnittlich großen Kulturangebot, die Nähe zu Bochum oder dem östlich angrenzenden Kreis Unna sorgt für ein wechselvolles und jede Zielgruppe ansprechendes Angebot. Vor allem im östlichen Stadtbezirk Brackel sowie dem westlich davon gelegenen Wambel finden sich immer wieder weiträumige Grün- und Naherholungsflächen. Trotzdem sind diese Teile mit Straßen- und S-Bahn unmittelbar an die Innenstadt angebunden. Je zentraler es geht, desto höher ist die Freizeitdichte – vor allem Kneipen, Szenebars und Läden bekannter Franchiseunternehmen prägen das Bild der Innenstadt. Die Nordstadt, ein lange sozial benachteiligter Stadtteil, wird vermehrt von Studenten und jungen Paaren nachgefragt. Durch den hohen Anteil an ehrenamtlich Tätigen, die im jeweiligen Stadtteil vielfach Kinder- und Jugendangebote ermöglichen, kommt das gesellschaftliche Leben auch hier nicht zu kurz. Das seit langer Zeit im Mittelpunkt stehende Kreuzviertel bietet mit dem zentralen Vinckeplatz beispielsweise einen Treffpunkt für Jung und Alt in unmittelbarer Innenstadtlage. Entlang der Hohen Straße sowie der Lindemannstraße finden sich viele aufwendig modernisierte Altbauobjekte. Viele ehemalige Mietwohnungen wurden mittlerweile in Eigentumswohnungen umgewandelt, das höhere Mietpreisniveau zieht insbesondere Akademiker, höhere Beamte und studentische Wohngemeinschaften an. Der Ruf als „Szeneviertel“ und „hippe Gegend“ ist überregional, viele Interessenten von Wohnungen in Dortmund weichen mittlerweile auf günstigere Viertel in den Stadtteilen Aplerbeck, Körne oder Eving aus.

Im Folgenden ausgewählte Stadtteile und ihre Eigenschaften

Stadtteil Eigenschaften Attraktiv für
Saarlandstraßenviertel Szeneviertel, attraktives Kneipenangebot, Uni-Nähe Singles, Studenten
Höchsten ruhige Wohngegend, „Grüne Oase“ in zentraler Lage, Kultur- und Freizeitdichte hoch Paare, Familien
Sölde Naherholungsflächen in nächster Nähe, gediegenes Wohnumfeld, hohe Nahversorgungsdichte Senioren, Familien
Dortmunds Stadtbezirke

Charakteristika stadttypischer Wohnungen in Dortmund

Von privaten Bauträgern geplante Neubauprojekte beziehen sich größtenteils auf gehobene Wohnungen und teurere Viertel. In den Randgebieten und vielen Stadtteilen dominieren in genossenschaftlicher oder städtischer Trägerschaft (geförderter Wohnungsbau) befindliche Mehrfamilienhäuser der 1960er und 1970er. Die Neubautätigkeit liegt schon seit Jahren unter demjenigen vergleichbarer Städte des Ruhrgebietes, wie beispielsweise Essen. Nachverdichtungen gibt es überwiegend in den innenstadtnahen Bezirken, eine Ausnahme stellt das Wohnquartier am Phoenixsee dar. Hier entstehen seit Anfang der 2000er größere Einfamilienhäuser im Villenstil, das Preisniveau stagniert jedoch seit geraumer Zeit. Umliegende Straßenzüge weisen teilweise enormen Sanierungsbedarf auf, die örtliche Einbindung in den Stadtteil Hörde wird noch viele Jahre in Anspruch nehmen. Die Anzahl an neu eingeleiteten Bebauungsplanverfahren für Wohnungen stagniert seit Jahren, Bestandsimmobilien werden daher zunehmend energetisch saniert und erhöhen das lokale Mietpreisniveau. Der Bedarf an günstigen Wohnungen ist jedoch weiterhin hoch, der Arbeitsmarkt im Niedriglohnsektor und die für westdeutsche Städte weit überdurchschnittliche Arbeitslosenquote sind nur zwei Gründe hierfür. Durch die Nachverdichtungen, Modernisierungen und Sanierungsmaßnahmen in Innenstadtbereichen werden diese Zielgruppen immer stärker in periphere Stadtteile gedrängt.